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CVE-Tracker

Neue Schwachstellen – verständlich aufbereitet

Alle neu veröffentlichten Sicherheitslücken (CVE), laufend aus der NVD, mit aktiv ausgenutzten Lücken der CISA, der Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS) und öffentlichen Exploits – jede einzeln recherchiert: Was ist betroffen, was hilft, was ist zu tun.

Neue CVE der letzten 30 Tage nach Schweregrad

  • Kritisch
  • Hoch
  • Mittel
  • Niedrig
  • Nicht bewertet
01'0002'0003'000Mo, 05.10.2026: 405 CVE (Kritisch 31, Hoch 119, Mittel 210, Niedrig 45)05.10.Di, 06.10.2026: 1'014 CVE (Kritisch 105, Hoch 371, Mittel 345, Niedrig 38, Nicht bewertet 155)Mi, 07.10.2026: 340 CVE (Kritisch 53, Hoch 131, Mittel 145, Niedrig 9, Nicht bewertet 2)Do, 08.10.2026: 497 CVE (Kritisch 62, Hoch 194, Mittel 220, Niedrig 21)Fr, 09.10.2026: 315 CVE (Kritisch 42, Hoch 152, Mittel 105, Niedrig 11, Nicht bewertet 5)Sa, 10.10.2026: 412 CVE (Kritisch 78, Hoch 143, Mittel 178, Niedrig 13)10.10.So, 11.10.2026: 229 CVE (Kritisch 16, Hoch 73, Mittel 101, Niedrig 39)Mo, 12.10.2026: 674 CVE (Kritisch 48, Hoch 264, Mittel 282, Niedrig 80)Di, 13.10.2026: 2'303 CVE (Kritisch 170, Hoch 1'361, Mittel 729, Niedrig 43)Mi, 14.10.2026: 824 CVE (Kritisch 92, Hoch 374, Mittel 285, Niedrig 30, Nicht bewertet 43)Do, 15.10.2026: 546 CVE (Kritisch 51, Hoch 232, Mittel 244, Niedrig 19)15.10.Fr, 16.10.2026: 465 CVE (Kritisch 53, Hoch 179, Mittel 219, Niedrig 14)Sa, 17.10.2026: 100 CVE (Kritisch 4, Hoch 42, Mittel 50, Niedrig 4)So, 18.10.2026: 549 CVE (Kritisch 10, Hoch 55, Mittel 65, Niedrig 19, Nicht bewertet 400)Mo, 19.10.2026: 437 CVE (Kritisch 29, Hoch 128, Mittel 204, Niedrig 66, Nicht bewertet 10)Di, 20.10.2026: 1'923 CVE (Kritisch 169, Hoch 814, Mittel 812, Niedrig 127, Nicht bewertet 1)20.10.Mi, 21.10.2026: 542 CVE (Kritisch 52, Hoch 218, Mittel 225, Niedrig 47)Do, 22.10.2026: 492 CVE (Kritisch 69, Hoch 161, Mittel 208, Niedrig 54)Fr, 23.10.2026: 492 CVE (Kritisch 40, Hoch 170, Mittel 91, Niedrig 27, Nicht bewertet 164)Sa, 24.10.2026: 73 CVE (Kritisch 12, Hoch 20, Mittel 35, Niedrig 6)So, 25.10.2026: 131 CVE (Kritisch 4, Hoch 35, Mittel 66, Niedrig 26)25.10.Mo, 26.10.2026: 738 CVE (Kritisch 21, Hoch 160, Mittel 267, Niedrig 57, Nicht bewertet 233)Di, 27.10.2026: 648 CVE (Kritisch 69, Hoch 188, Mittel 177, Niedrig 33, Nicht bewertet 181)Mi, 28.10.2026: 626 CVE (Kritisch 35, Hoch 224, Mittel 214, Niedrig 31, Nicht bewertet 122)Do, 29.10.2026: 537 CVE (Kritisch 71, Hoch 200, Mittel 222, Niedrig 22, Nicht bewertet 22)Fr, 30.10.2026: 668 CVE (Kritisch 44, Hoch 218, Mittel 261, Niedrig 30, Nicht bewertet 115)30.10.Sa, 31.10.2026: 112 CVE (Kritisch 11, Hoch 44, Mittel 51, Niedrig 1, Nicht bewertet 5)So, 01.11.2026: 98 CVE (Kritisch 8, Hoch 24, Mittel 27, Niedrig 15, Nicht bewertet 24)Mo, 02.11.2026: 477 CVE (Kritisch 27, Hoch 151, Mittel 141, Niedrig 19, Nicht bewertet 139)Di, 03.11.2026: 125 CVE (Kritisch 6, Hoch 28, Mittel 49, Nicht bewertet 42)03.11.

Je Tag (UTC); fahren Sie über einen Balken für die Zahlen.

Als Tabelle anzeigen
TagKritischHochMittelNiedrigNicht bewertetTotal
Di, 03.11.202662849042125
Mo, 02.11.20262715114119139477
So, 01.11.202682427152498
Sa, 31.10.202611445115112
Fr, 30.10.20264421826130115668
Do, 29.10.2026712002222222537
Mi, 28.10.20263522421431122626
Di, 27.10.20266918817733181648
Mo, 26.10.20262116026757233738
So, 25.10.202643566260131
Sa, 24.10.20261220356073
Fr, 23.10.2026401709127164492
Do, 22.10.202669161208540492
Mi, 21.10.202652218225470542
Di, 20.10.202616981481212711'923
Mo, 19.10.2026291282046610437
So, 18.10.202610556519400549
Sa, 17.10.20264425040100
Fr, 16.10.202653179219140465
Do, 15.10.202651232244190546
Mi, 14.10.2026923742853043824
Di, 13.10.20261701'3617294302'303
Mo, 12.10.202648264282800674
So, 11.10.20261673101390229
Sa, 10.10.202678143178130412
Fr, 09.10.202642152105115315
Do, 08.10.202662194220210497
Mi, 07.10.20265313114592340
Di, 06.10.2026105371345381551'014
Mo, 05.10.202631119210450405

45 Schwachstellen · Hersteller: Red Hat

CVE-2026-114217Hoch 8.6

Konflux CI: Unverschlüsselte Speicherung von GitHub-Tokens in CI/CD-Skripten

Konflux-CI-Automatisierungsskripte speichern GitHub-Zugriffstoken im Klartext auf dem CI-Runner und entfernen sie nach der Ausführung nicht. Ein lokaler Angreifer mit Codeausführung oder Zugriff auf die CI-Umgebung kann diese Token auslesen und sich unautorisierten Repository-Zugriff verschaffen, wodurch Quellcode oder Release-Artefakte manipuliert werden könnten. Red Hat stuft die Lücke als Important ein (CVSS 3.1: 8.6), VulDB nennt einen tieferen Wert; für die Ausnutzung ist vorgängiger Zugriff auf die Pipeline-Runner nötig.

Red Hat · Konflux CI

CVE-2026-92092Hoch 7.4

openshift-ansible: Herunterladen von Code ohne Integritätsprüfung im Installer

Der containerisierte OpenShift-Installer lädt Inventar- und dynamische Skripte von Remote-URLs herunter und führt sie ohne Integritätsprüfung aus. Ein Angreifer mit einer Man-in-the-Middle-Position im Netzwerk oder der Kontrolle über den Skriptserver kann ein bösartiges Programm unterschieben. Dieses läuft mit der Benutzer-ID des Installers und umfassenden Berechtigungen für die Cluster-Bereitstellung, was beliebige Codeausführung ermöglicht. Das Risiko betrifft nur Umgebungen, in denen INVENTORY_URL oder DYNAMIC_SCRIPT_URL verwendet wird.

Red Hat · openshift-ansible

CVE-2026-15564Hoch 7.4

Red Hat JBoss EAP: Deserialisierung vor Authentifizierung im IIOP-Listener

Der IIOP-Listener von Red Hat JBoss Enterprise Application Platform (EAP), basierend auf WildFly, kann Eingabestreams vor der Authentifizierung deserialisieren. Ein Angreifer, der den IIOP-Port erreichen kann, kann manipulierte serialisierte Objekte senden und Code ausführen, wenn eine exponierte EJB untypisierte Methodenparameter akzeptiert und passende Gadget-Ketten im Classpath vorhanden sind. Red Hat stuft die Schwachstelle als Moderate ein, da Standardinstallationen den IIOP-Dienst standardmässig nur an localhost binden.

Red Hat · JBoss Enterprise Application Platform

CVE-2026-114488Hoch 7.4

Red Hat WildFly/JBoss EAP: Authentifizierungsumgehung bei IIOP-EJB-Aufrufen

Eine Schwachstelle im IIOP/CSIv2-Security-Interceptor von WildFly und Red Hat JBoss Enterprise Application Platform erlaubt einem Angreifer, die Authentifizierung bei IIOP-EJB-Aufrufen zu umgehen. Der Interceptor akzeptiert Identitätsbehauptungen (ITTPrincipalName) im Service-Context, ohne die Authentifizierung auf Transportebene zu prüfen. Ein nicht authentifizierter Angreifer, der Port 3528 erreicht, könnte sich als beliebiger Principal bei IIOP-exponierten Remote-EJBs ausgeben. Red Hat gibt an, dass die Schwachstelle nur gilt, wenn Caller Propagation ohne gegenseitiges TLS oder obligatorische Authentifizierung aktiviert ist.

Red Hat · WildFly / JBoss Enterprise Application Platform

CVE-2026-13451Hoch 7.7

Red Hat OpenShift AI (RHOAI): Server-side Request Forgery über storageUri

Ein Fehler in KServe, der mit Red Hat OpenShift AI (RHOAI) ausgeliefert wird, erlaubt einem Benutzer mit Create- oder Update-Rechten auf InferenceService-Ressourcen, eine böswillige storageUri anzugeben. Der Init-Container storage-initializer sendet dann beliebige ausgehende HTTP/HTTPS-Anfragen aus dem Cluster (Server-Side Request Forgery). Ein Angreifer kann so Informationen offenlegen, unter anderem Zugangsdaten der IAM-Rolle des Nodes in der Cloud, oder auf interne Cluster-Dienste zugreifen. Für die Ausnutzung ist ein gültiges, auf einen Namespace beschränktes Konto nötig.

Red Hat · OpenShift AI (RHOAI)

CVE-2026-117574Kritisch 9.1

Red Hat OpenShift AI: Autorisierungsumgehung ermöglicht Injektion von Tenant-Credentials

Eine Schwachstelle in der Komponente ai-gateway-payload-processing von Red Hat OpenShift AI (RHOAI) erlaubt einem authentifizierten Benutzer, Tenant-Grenzen zu umgehen. Indem der Angreifer in Request-Body oder Header die Modell-ID eines anderen Tenants angibt, veranlasst er das Gateway, die API-Schlüssel dieses Tenants in die Anfrage einzufügen. Der Angreifer kann so unautorisierte LLM-Aufrufe durchführen und die Ressourcen und Quotas des anderen Tenants verbrauchen. Die Schwachstelle betrifft Umgebungen mit Multi-Tenant-Modellbereitstellung; Red Hat stuft sie als Important ein, der CVSS-Wert beträgt 9.1 (Critical).

Red Hat · OpenShift AI

CVE-2026-84725Hoch 8.1

Red Hat JBoss EAP: Nicht authentifiziertes Laden von Klassen über IIOP in openjdk-orb

Die Komponente openjdk-orb von Red Hat JBoss Enterprise Application Platform (EAP) 7 und 8 akzeptiert vom Angreifer vorgegebene CDR-Codebase-URLs während der Objekt-Deserialisierung auf dem TCP-Port 3528 (IIOP). Dies gilt nur, wenn EAP mit dem Java Security Manager (-secmgr) läuft und der IIOP-Dienst aus dem Netzwerk des Angreifers erreichbar ist. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann so vor der Auswertung der EJB-Sicherheitsinterceptoren beliebige Klassen von einer entfernten URL in der JVM des Servers laden und instanziieren; Red Hat stuft dies als Important ein und nennt Remote Code Execution als mögliche Folge. Red Hat beschreibt dieses Problem als unvollständige Behebung von CVE-2026-15560.

Red Hat · JBoss Enterprise Application Platform

CVE-2026-115484Hoch 7.6

open-iscsi iscsiuio: Out-of-bounds Read im DHCPv4-Options-Parser

Die Komponente iscsiuio von open-iscsi, die auf Red Hat Enterprise Linux für iSCSI mit Hardware-Offload-NICs verwendet wird, berechnet die Länge der DHCPv4-Optionsdaten fehlerhaft und liest dadurch über einen Heap-Puffer hinaus. Ein Angreifer im selben Layer-2-Netzwerksegment kann eine präparierte DHCP-Antwort senden, um den Dienst zum Absturz zu bringen oder dessen Netzwerkkonfiguration zu verfälschen. Gemäss Red Hat sind Systeme ohne iSCSI-Offload-Hardware nicht betroffen.

Red Hat · open-iscsi (iscsiuio)

CVE-2026-111079Hoch 7.4

Goose: Offenlegung von Shell-Verlauf und Geheimnissen an LLM-Provider

Ist die Terminal-Integration von Goose aktiviert, erfasst das Tool den Shell-Befehlsverlauf und sendet ihn ungefiltert an den konfigurierten Large Language Model (LLM) Provider. In der Shell eingegebene Zugangsdaten, API-Tokens oder Umgebungsvariablen können dadurch externen Dienstanbietern und deren Logs offengelegt werden. Voraussetzung ist, dass die Funktion aktiviert ist und ein Benutzer handelt; ein eingehender Netzwerkdienst, der angegriffen werden könnte, ist nicht beschrieben.

Red Hat · Goose

CVE-2026-110744Hoch 7.2

Red Hat Multicluster Global Hub: Rechteausweitung durch zu weitreichende Impersonation-RBAC

Das Operator-Bundle von Red Hat Multicluster Global Hub gewährt dessen Service-Account clusterweit eine uneingeschränkte Impersonation von beliebigen Benutzern, Gruppen und Service-Accounts. Ein Angreifer, der den Operator kompromittiert oder dessen Service-Account-Zugangsdaten erlangt hat, kann sich als privilegierte Identitäten wie system:masters ausgeben und so volle administrative Kontrolle über den Cluster erlangen. Für den Angriff sind zuerst hohe Berechtigungen nötig, um an den Operator oder seine Zugangsdaten zu gelangen.

Red Hat · Multicluster Global Hub Operator

CVE-2026-105949Hoch 8.8

Streams for Apache Kafka Cruise Control: Authentifizierungsumgehung über Pfadsegment

Cruise Control, die Komponente zur Verwaltung von Kafka-Clustern in Red Hat Streams for Apache Kafka 2 und 3, lässt sich dazu bringen, ihre Authentifizierungsprüfungen zu überspringen, wenn ein zusätzliches Pfadsegment in einer Anfrage enthalten ist. Der Servlet leitet die Anfrage anschliessend an administrative Endpunkte weiter, sodass ein nicht authentifizierter Aufrufer sensitive Cluster-Operationen wie das Rebalancing ausführen kann. Der Angreifer benötigt Netzwerkzugriff auf den Cruise-Control-Port 9090; Red Hat stuft die Auswirkung als Important ein, weil die NetworkPolicy des Strimzi-Operators diesen Port normalerweise auf Operator-Pods beschränkt.

Red Hat · Streams for Apache Kafka (Cruise Control)

CVE-2026-105312Kritisch 9.9

Red Hat StreamsHub Console: Rechteausweitung über vom Mandanten gesteuertes Container-Image

StreamsHub Console, von Red Hat als console-operator in Streams for Apache Kafka ausgeliefert, erlaubt einem authentifizierten Kubernetes-Mandanten mit Erstellungs- oder Änderungsrechten auf Console-Custom-Resources, ein beliebiges Container-Image auszuführen. Dieses Image läuft unter einem Service Account mit clusterweiten Lese- und teilweisen Schreibrechten auf Strimzi-Ressourcen, sodass ein Angreifer das projizierte Token auslesen und mandantenübergreifend auf die Kafka-Steuerungsebene zugreifen kann. Voraussetzung ist ein gemeinsam genutzter Cluster, in dem Nicht-Administratoren Console-Ressourcen verwalten können; Cluster mit einem einzigen Eigentümer sind nur eingeschränkt gefährdet.

Red Hat · StreamsHub Console for Apache Kafka

CVE-2026-105311Hoch 7.7

StreamsHub Console: Datenexfiltration über Namespace-Grenzen (Confused Deputy)

Der StreamsHub-Console-Operator (console-operator, Streams for Apache Kafka) kann von einem Kubernetes-Tenant missbraucht werden, der Console-Custom-Resources erstellen oder ändern darf. Durch Setzen von kafkaUser.namespace auf einen fremden Namespace bewirkt der Angreifer, dass der Operator dort KafkaUser-Secrets liest, etwa SASL-Zugangsdaten oder TLS-Private-Keys, und diese im Klartext in einem Secret im eigenen Namespace ablegt. Der Angriff setzt einen gültigen Zugriff mit niedrigen Rechten auf den Cluster voraus und benötigt keine Benutzerinteraktion; in der Verarbeitung fehlt eine Prüfung auf den eigenen Namespace. Die Auswirkung betrifft nur die Vertraulichkeit (CVSS 7.7 gemäss CNA).

Red Hat · StreamsHub Console

CVE-2026-112177Hoch 7.3

Red Hat Enterprise Linux 8 Ghostscript: Sandbox-Umgehung über .charkeys -dSAFER

Ghostscript in Red Hat Enterprise Linux 8 enthält nach einem Rebase von Version 9.25 auf 9.27 die Korrektur für CVE-2019-14869 nicht. Eine speziell präparierte PostScript-Datei kann die -dSAFER-Einschränkungen umgehen, wodurch Zugriff auf Dateien ausserhalb der erlaubten Pfade oder die Ausführung von Befehlen mit den Rechten des Ghostscript-Prozesses möglich ist. Voraussetzung ist, dass eine solche Datei verarbeitet wird, zum Beispiel durch Dokumentkonvertierung oder Druckdienste, die unvertrauenswürdige Eingaben verarbeiten.

Red Hat · Enterprise Linux 8 Ghostscript

CVE-2026-103314Hoch 7.4

Red Hat RHACS: SAML-Response-Replay bei der Central-Authentifizierung

Red Hat Advanced Cluster Security for Kubernetes (RHACS) Central speichert bereits verwendete SAML-Assertion- oder Response-Identifikatoren nicht. Ein Angreifer, der eine gültige, nicht abgelaufene signierte SAML-Response erhält, kann diese mehrfach einreichen und neue Central-Authentifizierungs-Tokens für die zugeordnete Identität erhalten. Voraussetzung ist der Zugriff auf eine solche SAML-Response sowie die Netzwerkerreichbarkeit des Central-SAML-Endpunkts.

Red Hat · Advanced Cluster Security for Kubernetes

CVE-2026-16460Hoch 7.4

Red Hat bootc/ostree: Fehlende Signaturprüfung gestagter Deployments

Ein Fehler in bootc und ostree erlaubt es, bereits gestagte Betriebssystem-Deployments ohne Prüfung des Container-Images gegen die aktuelle Signaturrichtlinie zu finalisieren. Ein Angreifer mit lokalem Zugriff, der das Staging oder die Signaturrichtlinie beeinflussen kann, kann nach einer Verschärfung der Richtlinie nicht signierte Inhalte bootfähig halten, was bei einem Neustart zur vollständigen Kompromittierung des Hosts führen kann. Die Angriffskomplexität ist hoch, und es sind weder Berechtigungen noch Benutzerinteraktion erforderlich.

Red Hat · bootc and ostree

CVE-2026-105959Hoch 7.5

Red Hat spice-server: Heap-Buffer-Overflow über GLZ-Dictionary-Integer-Abschneidung

Ein Fehler im GLZ-Dictionary-Wiederherstellungspfad von spice-server schneidet während einer VM-Live-Migration eine size_t-Allokationsgrösse auf int ab. Ein authentifizierter SPICE-Client kann mit manipulierten Migrationsdaten und einem präparierten max_encoders-Wert einen Heap-Buffer-Overflow auslösen. Die Ausnutzung erfordert gültige SPICE-Client-Zugangsdaten und eine aktive Live-Migration und kann zu einem Absturz oder zur Codeausführung im SPICE-Serverprozess führen.

Red Hat · spice-server

CVE-2026-84823Hoch 7.1

WildFly: Path Traversal in take-snapshot legt Serverkonfiguration offen

Eine Schwachstelle in der Management-API von WildFly erlaubt einem authentifizierten Benutzer mit der Rolle Monitor, über eine Path-Traversal-Lücke in der Operation take-snapshot durch Manipulation des Parameters name die Serverkonfiguration an einen beliebigen Ort zu schreiben und wieder auszulesen. Dadurch werden sensitive Zugangsdaten offengelegt, die die RBAC eigentlich einschränken würde. Der Angriff setzt ein gültiges Konto mit niedrigen Berechtigungen voraus; der Hersteller stuft die Auswirkung als Low ein, während der CVSS-Score von NVD/CNA 7.1 (High) beträgt.

Red Hat · WildFly

CVE-2026-108334Hoch 7.4

Red Hat Connectivity Link: Richtlinien-Umgehung über manipulierte HTTPRoute-Match-Werte

Der in Red Hat Connectivity Link und Red Hat OpenShift AI enthaltene Kuadrant-Operator escaped Werte aus den Match-Feldern von HTTPRoute (Pfad, Header und Query) beim Erzeugen des CEL-Prädikats nicht korrekt. Ein Benutzer, der eine HTTPRoute erstellen oder ändern darf, die an ein gemeinsam genutztes Gateway angebunden ist, kann einen manipulierten Match-Wert angeben, damit das Prädikat die Authentifizierung und das Rate Limiting auf Gateway-Ebene überspringt. Die Anfrage wird trotzdem an das Backend der Route weitergeleitet. Der Angriff setzt einen authentifizierten Zugriff mit Schreibrechten auf Routen im Cluster voraus.

Red Hat · Connectivity Link

CVE-2026-85634Hoch 8.8

WildFly Core: Path Traversal im Deployment-Namen ermöglicht Rechteausweitung

Eine Path-Traversal-Schwachstelle (CWE-22) in der Bibliothek wildfly-core, die WildFly und JBoss EAP zur Verwaltung von Deployments nutzen, erlaubt einem Angreifer mit der Rolle Deployer, auf Dateien ausserhalb des Deployment-Verzeichnisses zuzugreifen. Der Angreifer kann beliebige Verzeichnisse löschen oder Dateien mit beliebigem Inhalt schreiben, etwa den Credential Store der Verwaltung ersetzen, und so die Rolle SuperUser der Verwaltung erlangen. Für die Ausnutzung ist ein gültiges Konto mit der Rolle Deployer nötig, die Auswirkungen sind jedoch vollständig.

Red Hat · WildFly Core

CVE-2026-92982Hoch 8.5

Ansible Operator Plugins: Beliebige Code-Ausführung über Jinja2-Template-Injection

Ansible Operator Plugins, die in Red-Hat-Operatoren mit Ansible eingesetzt werden, enthalten eine Jinja2-Template-Injection-Schwachstelle. Ein Kubernetes-Benutzer mit niedrigen Berechtigungen, der manipulierte Custom Resources einreichen kann, kann bewirken, dass Ansible eingebettete Jinja2-Ausdrücke im Operator-Pod auswertet. Dies kann zu beliebiger Code-Ausführung und Rechteausweitung führen, mit Kontrolle über das Service-Konto des Operators, das typischerweise clusterweite Berechtigungen besitzt. Der CVSS-Vektor setzt eine hohe Komplexität voraus, und die Scope-Änderung bedeutet, dass die Auswirkungen über die Operator-Komponente hinausgehen.

Red Hat · Ansible Operator Plugins

CVE-2026-86567Hoch 8.8

DPDK: Use-after-free im VDUSE-Handler von lib/vhost

Ein Fehler im VDUSE-Handler von DPDK lib/vhost invalidiert die vring-Zeiger nicht, wenn das IOTLB invalidiert wird, was zu einem Use-after-free (CWE-416) führt. Eine bösartige virtuelle Maschine mit einem VDUSE-Gerät kann dies über Memory Hot-Remove, Balloon-Inflation oder eine Änderung des IOMMU-Mappings auslösen, was die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigen kann. Für die Ausnutzung sind lokaler Zugriff und niedrige Berechtigungen auf einem Host mit DPDK und VDUSE nötig. Red Hat stuft die Auswirkung als Important ein.

Red Hat · DPDK

CVE-2026-104795Hoch 8.8

OpenShift Container Platform: Container-Ausbruch durch Ausführung privilegierter Binärdatei

Der insights-runtime-extractor läuft als privilegiertes DaemonSet mit hostPID und kann dazu gebracht werden, eine Binärdatei aus dem Container eines Workloads auszuführen. Die ausgeführte Binärdatei läuft mit der Root-UID im Host-User-Namespace und erbt ein Arbeitsverzeichnis, das den CRI-O-Socket des Hosts offenlegt. Ein lokaler Angreifer, der einen Pod im Cluster planen kann, kann dadurch den gesamten Node kompromittieren, sofern der Prozessname des Workloads einem konfigurierten Fingerprint-Muster entspricht.

Red Hat · OpenShift Container Platform

CVE-2026-109832Hoch 7.5

Red Hat gnome-remote-desktop: Denial of Service in den VNC-TLS-I/O-Handlern

Eine Schwachstelle in gnome-remote-desktop, wie er in Red Hat Enterprise Linux ausgeliefert wird, erlaubt einem Angreifer aus dem Netz, der einen aktivierten VNC-TLS-Listener erreichen kann, den Event-Loop-Thread in eine unbegrenzte Busy Loop zu zwingen. Der Thread belegt dadurch hohe CPU-Last ohne Fortschritt, was zu einem Denial of Service des Remote-Desktop-Dienstes führt. Es sind keine Anmeldedaten und keine Benutzerinteraktion nötig; Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen, daher ist die Erreichbarkeit des VNC-Listeners entscheidend.

Red Hat · gnome-remote-desktop

CVE-2026-87744Kritisch 9.1

Quarkus REST Data Panache: Fehlende Autorisierung bei generierten Endpunkten

Quarkus REST Data Panache generiert CRUD-REST-Endpunkte aus Entitäten oder Repositories. Wenn ein Entwickler einen Vorgang mit @MethodProperties anpasst, ohne die Sicherheitsrollen erneut zu deklarieren, entfernt der Code-Generator die klassenweite Sicherheitsanforderung, sodass der Endpunkt ohne Authentifizierung erreichbar ist. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann dadurch möglicherweise Daten lesen oder verändern, die über den betroffenen Endpunkt verfügbar sind.

Red Hat · Quarkus REST Data Panache

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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