Red Hat OpenShift AI (RHOAI): Server-side Request Forgery über storageUri
Zusammenfassung
Ein Fehler in KServe, der mit Red Hat OpenShift AI (RHOAI) ausgeliefert wird, erlaubt einem Benutzer mit Create- oder Update-Rechten auf InferenceService-Ressourcen, eine böswillige storageUri anzugeben. Der Init-Container storage-initializer sendet dann beliebige ausgehende HTTP/HTTPS-Anfragen aus dem Cluster (Server-Side Request Forgery). Ein Angreifer kann so Informationen offenlegen, unter anderem Zugangsdaten der IAM-Rolle des Nodes in der Cloud, oder auf interne Cluster-Dienste zugreifen. Für die Ausnutzung ist ein gültiges, auf einen Namespace beschränktes Konto nötig.
Betroffen
- Red Hat OpenShift AI (RHOAI) mit KServe-Komponenten, einschliesslich der Images odh-kserve-storage-initializer, controller, router und agent
- Genaue betroffene Versionsbereiche: Unbekannt.
Behoben in
Unbekannt. Es ist noch keine korrigierte Version bestätigt. Prüfen Sie die CVE-Seite von Red Hat und die RHOAI-Errata für Ihre Release-Linie.
Umgehung
- Beschränken Sie pro Namespace, wer InferenceService-Objekte erstellen oder ändern kann
- Prüfen Sie bestehende InferenceService-Ressourcen auf storageUri-Werte, die auf unerwartete Hosts zeigen
- Beschränken Sie den ausgehenden Verkehr aus Namespaces mit Modell-Serving mittels NetworkPolicies oder einer Egress-Firewall und blockieren Sie den Zugriff von Pods auf den Metadaten-Endpunkt der Cloud
- Reduzieren Sie die IAM-Berechtigungen der Node-Rollen
Ausnutzung
- Nicht im Katalog CISA KEV aufgeführt.
- Kein öffentlicher Exploit-Code bestätigt.
- Laut Aggregatoren nicht als ausgenutzt bekannt.
- CVSS 3.1 7.7 (hoch) gemäss CNA von Red Hat; NVD-Status Awaiting Analysis; VulDB gibt 4.3 an.
Unsere Empfehlung
- Identifizieren Sie Kunden, auf denen RHOAI oder KServe läuft.
- Prüfen Sie das RBAC für Create- und Update-Rechte auf InferenceService und beschränken Sie diese auf vertrauenswürdige Benutzer.
- Prüfen Sie die Exponierung der IAM-Rollen der Nodes und reduzieren Sie die Berechtigungen, wo möglich.
- Überwachen Sie ungewöhnliche ausgehende Anfragen von storage-initializer-Containern.
- Verfolgen Sie das Advisory von Red Hat und spielen Sie die Herstellerupdates ein, sobald eine korrigierte Version bestätigt ist.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Red Hat CVE record CVE-2026-13451 access.redhat.com
- Red Hat Bugzilla 2493640 bugzilla.redhat.com
- Red Hat Security Data API (CVE) access.redhat.com
- KServe issue 6525 (upstream storageUri SSRF context) github.com
- VulDB CVE entry 427171 vuldb.com
- TheHackerWire CVE-2026-13451 (exploitation status) www.thehackerwire.com
- OffSeq Radar CVE-2026-13451 radar.offseq.com
- Red Hat KServe PR 4714 (related dependency update, unconfirmed) github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 07:44.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
