Ansible Operator Plugins: Beliebige Code-Ausführung über Jinja2-Template-Injection
Zusammenfassung
Ansible Operator Plugins, die in Red-Hat-Operatoren mit Ansible eingesetzt werden, enthalten eine Jinja2-Template-Injection-Schwachstelle. Ein Kubernetes-Benutzer mit niedrigen Berechtigungen, der manipulierte Custom Resources einreichen kann, kann bewirken, dass Ansible eingebettete Jinja2-Ausdrücke im Operator-Pod auswertet. Dies kann zu beliebiger Code-Ausführung und Rechteausweitung führen, mit Kontrolle über das Service-Konto des Operators, das typischerweise clusterweite Berechtigungen besitzt. Der CVSS-Vektor setzt eine hohe Komplexität voraus, und die Scope-Änderung bedeutet, dass die Auswirkungen über die Operator-Komponente hinausgehen.
Betroffen
- Red Hat Ansible Automation Platform 2.6 und 2.7 (gemäss CVE-Eintrag)
- Red Hat OpenShift Service Mesh 3.4 (gemäss CVE-Eintrag)
- Weitere Red-Hat-Produkte, die im CVE-Eintrag standardmässig als betroffen aufgeführt sind, einschliesslich Migration-Toolkit-Produkte (zu überprüfen)
Behoben in
- Unbekannt. Behobene Paket- und Image-Versionen konnten nicht verifiziert werden. Prüfen Sie RHSA-2026:87120 und die Red-Hat-CVE-Seite.
Umgehung
- Gemäss dem CVE-Eintrag von Red Hat markUnsafe: true in watches.yaml für den betroffenen Operator setzen, damit CR-Spec-Felder nicht als Templates ausgewertet werden.
- Den Operator-Pod bei Bedarf neu starten.
- Diese Massnahme in der Red-Hat-Advisory prüfen, bevor man sich darauf verlässt, da es sich um eine Schutzmassnahme und nicht um eine vollständige Behebung handeln könnte.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
- Zum Zeitpunkt der Recherche nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. EPSS unter 1%.
Unsere Empfehlung
- Prüfen Sie, ob Ansible Operator Plugins, Red Hat Ansible Automation Platform oder OpenShift-Operatoren in Ihrer Umgebung eingesetzt werden.
- Spielen Sie die Red-Hat-Errata für betroffene Produkte ein, sobald die behobenen Versionen bestätigt sind.
- Wenden Sie die markUnsafe-Massnahme an, wo ein Patch noch nicht möglich ist.
- Beschränken Sie, wer Custom Resources erstellen oder ändern darf, und prüfen Sie die clusterweiten Berechtigungen der Service-Konten der Operatoren.
- Überwachen Sie Operator-Pods auf unerwartete Prozess- oder Netzwerkaktivitäten.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Red Hat CVE page CVE-2026-92982 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:87120 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:68695 access.redhat.com
- Red Hat Bugzilla entry 2522227 bugzilla.redhat.com
- Vulners CVE record CVE-2026-92982 vulners.com
- OpenCVE record CVE-2026-92982 app.opencve.io
- VulDB entry 420713 vuldb.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 01.11.2026 10:31.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
