Goose: Offenlegung von Shell-Verlauf und Geheimnissen an LLM-Provider
Zusammenfassung
Ist die Terminal-Integration von Goose aktiviert, erfasst das Tool den Shell-Befehlsverlauf und sendet ihn ungefiltert an den konfigurierten Large Language Model (LLM) Provider. In der Shell eingegebene Zugangsdaten, API-Tokens oder Umgebungsvariablen können dadurch externen Dienstanbietern und deren Logs offengelegt werden. Voraussetzung ist, dass die Funktion aktiviert ist und ein Benutzer handelt; ein eingehender Netzwerkdienst, der angegriffen werden könnte, ist nicht beschrieben.
Betroffen
Unbekannt. Der CNA-Eintrag führt Red Hat Enterprise Linux 9 und Red Hat Enterprise Linux 10 standardmässig als betroffen auf. Die genauen betroffenen Paketversionen konnten nicht verifiziert werden.
Behoben in
Unbekannt. In den geprüften Quellen ist keine korrigierte Version bestätigt.
Umgehung
- Shell-Profile auf 'goose term init' mit dem Flag '--dangerous-include-history' prüfen und das Flag entfernen.
- Nach der Änderung eine neue Terminal-Sitzung starten oder die Shell neu starten, damit alte Hooks nicht mehr aktiv sind.
- Keine Geheimnisse in einer Shell eingeben, in der Goose aktiv ist; stattdessen einen Secrets Manager oder Credential Helper verwenden.
- API-Tokens und Passwörter rotieren, die bei aktivierter Funktion eingegeben worden sein könnten, und die Aufbewahrungsbedingungen des LLM-Providers prüfen.
Ausnutzung
- Keine bekannte Ausnutzung; in den geprüften Quellen nicht als aktiv ausgenutzt gekennzeichnet.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact partial.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Unsere Empfehlung
- Entwickler-Arbeitsplätze und Admin-Laptops identifizieren, auf denen die Goose-Terminal-Integration aktiviert ist, und die Verlaufsfunktion deaktivieren.
- Alle Geheimnisse rotieren, die bei aktiver Funktion in einer Shell eingegeben wurden.
- Auf das Red Hat Advisory achten und die korrigierte Goose-Version installieren, sobald sie bestätigt ist.
- Zusammen mit dem Datenschutzbeauftragten prüfen, ob Personendaten oder Kundenzugangsdaten offengelegt wurden, unter Berücksichtigung des Schweizer DSG.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Red Hat CVE page CVE-2026-111079 access.redhat.com
- Red Hat Bugzilla 2554025 bugzilla.redhat.com
- Goose terminal integration documentation goose-docs.ai
- Goose upstream PR 13051 (opt-in shell history) github.com
- Red Hat PR 71 (opt-in dangerous history flag) github.com
- VulDB entry 425247 vuldb.com
- HOL Guard CVE entry hol.org
- CVE threatint entry cve.threatint.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 03.11.2026 00:36.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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