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Goose: Offenlegung von Shell-Verlauf und Geheimnissen an LLM-Provider

CVE-2026-111079Hoch 7.4

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Zusammenfassung

Ist die Terminal-Integration von Goose aktiviert, erfasst das Tool den Shell-Befehlsverlauf und sendet ihn ungefiltert an den konfigurierten Large Language Model (LLM) Provider. In der Shell eingegebene Zugangsdaten, API-Tokens oder Umgebungsvariablen können dadurch externen Dienstanbietern und deren Logs offengelegt werden. Voraussetzung ist, dass die Funktion aktiviert ist und ein Benutzer handelt; ein eingehender Netzwerkdienst, der angegriffen werden könnte, ist nicht beschrieben.

Betroffen

Unbekannt. Der CNA-Eintrag führt Red Hat Enterprise Linux 9 und Red Hat Enterprise Linux 10 standardmässig als betroffen auf. Die genauen betroffenen Paketversionen konnten nicht verifiziert werden.

Behoben in

Unbekannt. In den geprüften Quellen ist keine korrigierte Version bestätigt.

Umgehung

  • Shell-Profile auf 'goose term init' mit dem Flag '--dangerous-include-history' prüfen und das Flag entfernen.
  • Nach der Änderung eine neue Terminal-Sitzung starten oder die Shell neu starten, damit alte Hooks nicht mehr aktiv sind.
  • Keine Geheimnisse in einer Shell eingeben, in der Goose aktiv ist; stattdessen einen Secrets Manager oder Credential Helper verwenden.
  • API-Tokens und Passwörter rotieren, die bei aktivierter Funktion eingegeben worden sein könnten, und die Aufbewahrungsbedingungen des LLM-Providers prüfen.

Ausnutzung

  • Keine bekannte Ausnutzung; in den geprüften Quellen nicht als aktiv ausgenutzt gekennzeichnet.
  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact partial.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.

Unsere Empfehlung

  • Entwickler-Arbeitsplätze und Admin-Laptops identifizieren, auf denen die Goose-Terminal-Integration aktiviert ist, und die Verlaufsfunktion deaktivieren.
  • Alle Geheimnisse rotieren, die bei aktiver Funktion in einer Shell eingegeben wurden.
  • Auf das Red Hat Advisory achten und die korrigierte Goose-Version installieren, sobald sie bestätigt ist.
  • Zusammen mit dem Datenschutzbeauftragten prüfen, ob Personendaten oder Kundenzugangsdaten offengelegt wurden, unter Berücksichtigung des Schweizer DSG.

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 03.11.2026 00:36.

Referenzen der NVD (2)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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