IT SBIT Services
Schneeberger
DEEN
CVE-Tracker

Neue Schwachstellen – verständlich aufbereitet

Alle neu veröffentlichten Sicherheitslücken (CVE), laufend aus der NVD, mit aktiv ausgenutzten Lücken der CISA, der Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS) und öffentlichen Exploits – jede einzeln recherchiert: Was ist betroffen, was hilft, was ist zu tun.

Neue CVE der letzten 30 Tage nach Schweregrad

  • Kritisch
  • Hoch
  • Mittel
  • Niedrig
  • Nicht bewertet
01'0002'0003'000Mo, 05.10.2026: 405 CVE (Kritisch 31, Hoch 119, Mittel 210, Niedrig 45)05.10.Di, 06.10.2026: 1'014 CVE (Kritisch 105, Hoch 371, Mittel 345, Niedrig 38, Nicht bewertet 155)Mi, 07.10.2026: 340 CVE (Kritisch 53, Hoch 131, Mittel 145, Niedrig 9, Nicht bewertet 2)Do, 08.10.2026: 497 CVE (Kritisch 62, Hoch 194, Mittel 220, Niedrig 21)Fr, 09.10.2026: 315 CVE (Kritisch 42, Hoch 152, Mittel 105, Niedrig 11, Nicht bewertet 5)Sa, 10.10.2026: 412 CVE (Kritisch 78, Hoch 143, Mittel 178, Niedrig 13)10.10.So, 11.10.2026: 229 CVE (Kritisch 16, Hoch 73, Mittel 101, Niedrig 39)Mo, 12.10.2026: 674 CVE (Kritisch 48, Hoch 264, Mittel 282, Niedrig 80)Di, 13.10.2026: 2'303 CVE (Kritisch 170, Hoch 1'361, Mittel 729, Niedrig 43)Mi, 14.10.2026: 824 CVE (Kritisch 92, Hoch 374, Mittel 285, Niedrig 30, Nicht bewertet 43)Do, 15.10.2026: 546 CVE (Kritisch 51, Hoch 232, Mittel 244, Niedrig 19)15.10.Fr, 16.10.2026: 465 CVE (Kritisch 53, Hoch 179, Mittel 219, Niedrig 14)Sa, 17.10.2026: 100 CVE (Kritisch 4, Hoch 42, Mittel 50, Niedrig 4)So, 18.10.2026: 549 CVE (Kritisch 10, Hoch 55, Mittel 65, Niedrig 19, Nicht bewertet 400)Mo, 19.10.2026: 437 CVE (Kritisch 29, Hoch 128, Mittel 204, Niedrig 66, Nicht bewertet 10)Di, 20.10.2026: 1'923 CVE (Kritisch 169, Hoch 814, Mittel 812, Niedrig 127, Nicht bewertet 1)20.10.Mi, 21.10.2026: 542 CVE (Kritisch 52, Hoch 218, Mittel 225, Niedrig 47)Do, 22.10.2026: 492 CVE (Kritisch 69, Hoch 161, Mittel 208, Niedrig 54)Fr, 23.10.2026: 492 CVE (Kritisch 40, Hoch 170, Mittel 91, Niedrig 27, Nicht bewertet 164)Sa, 24.10.2026: 73 CVE (Kritisch 12, Hoch 20, Mittel 35, Niedrig 6)So, 25.10.2026: 131 CVE (Kritisch 4, Hoch 35, Mittel 66, Niedrig 26)25.10.Mo, 26.10.2026: 738 CVE (Kritisch 21, Hoch 161, Mittel 273, Niedrig 57, Nicht bewertet 226)Di, 27.10.2026: 648 CVE (Kritisch 69, Hoch 188, Mittel 177, Niedrig 33, Nicht bewertet 181)Mi, 28.10.2026: 626 CVE (Kritisch 35, Hoch 224, Mittel 214, Niedrig 31, Nicht bewertet 122)Do, 29.10.2026: 537 CVE (Kritisch 71, Hoch 201, Mittel 222, Niedrig 22, Nicht bewertet 21)Fr, 30.10.2026: 668 CVE (Kritisch 44, Hoch 218, Mittel 261, Niedrig 30, Nicht bewertet 115)30.10.Sa, 31.10.2026: 112 CVE (Kritisch 11, Hoch 44, Mittel 51, Niedrig 1, Nicht bewertet 5)So, 01.11.2026: 98 CVE (Kritisch 8, Hoch 24, Mittel 27, Niedrig 15, Nicht bewertet 24)Mo, 02.11.2026: 477 CVE (Kritisch 28, Hoch 152, Mittel 141, Niedrig 19, Nicht bewertet 137)Di, 03.11.2026: 133 CVE (Kritisch 6, Hoch 31, Mittel 52, Nicht bewertet 44)03.11.

Je Tag (UTC); fahren Sie über einen Balken für die Zahlen.

Als Tabelle anzeigen
TagKritischHochMittelNiedrigNicht bewertetTotal
Di, 03.11.202663152044133
Mo, 02.11.20262815214119137477
So, 01.11.202682427152498
Sa, 31.10.202611445115112
Fr, 30.10.20264421826130115668
Do, 29.10.2026712012222221537
Mi, 28.10.20263522421431122626
Di, 27.10.20266918817733181648
Mo, 26.10.20262116127357226738
So, 25.10.202643566260131
Sa, 24.10.20261220356073
Fr, 23.10.2026401709127164492
Do, 22.10.202669161208540492
Mi, 21.10.202652218225470542
Di, 20.10.202616981481212711'923
Mo, 19.10.2026291282046610437
So, 18.10.202610556519400549
Sa, 17.10.20264425040100
Fr, 16.10.202653179219140465
Do, 15.10.202651232244190546
Mi, 14.10.2026923742853043824
Di, 13.10.20261701'3617294302'303
Mo, 12.10.202648264282800674
So, 11.10.20261673101390229
Sa, 10.10.202678143178130412
Fr, 09.10.202642152105115315
Do, 08.10.202662194220210497
Mi, 07.10.20265313114592340
Di, 06.10.2026105371345381551'014
Mo, 05.10.202631119210450405

45 Schwachstellen · Hersteller: Red Hat

CVE-2026-83535Hoch 7.4

openstack-network-exporter: Authentifizierungsumgehung bei fehlerhafter TLS-Konfiguration

Der openstack-network-exporter in Red Hat OpenStack Platform 18.0 umgeht die Basis-Authentifizierung stillschweigend, wenn eine Benutzerauthentifizierung konfiguriert ist, TLS aber fehlt oder falsch konfiguriert ist. Ein Angreifer im benachbarten Netzwerk kann dadurch ohne Zugangsdaten Open-vSwitch- (OVS) und Open-Virtual-Network- (OVN) Dataplane-Metriken abrufen, darunter Bridge-Namen, Port-Zähler, den Status des OVN-Controllers und die Host-Topologie. Red Hat stuft die Auswirkung als Moderate ein, da der Zugriff nur lesend ist; eine korrigierte Version ist noch nicht bekannt.

Red Hat · openstack-network-exporter

CVE-2026-75888Hoch 7.7

Red Hat OpenShift Console: Server-Side Request Forgery über Helm-Chart-URL

Ein authentifizierter Benutzer der OpenShift-Webkonsole kann eine präparierte Helm-Chart-URL angeben, die nicht ausreichend validiert wird. Der Konsolen-Pod ruft dann beliebige URLs ab, was über Fehlermeldungen zur Offenlegung sensibler Informationen führen oder ein blindes Port-Scanning interner Cluster-Dienste ermöglichen kann. Jeder gültige Konsolenzugang genügt, daher hängt das Risiko von der Anzahl der Konten ab, einschliesslich Entwickler- und Shared-Konten. Der CVSS-Wert beträgt 7.7 (Hoch); der CVE-Eintrag wartet noch auf die NVD-Analyse.

Red Hat · OpenShift Container Platform

CVE-2026-89091Hoch 8.8

ansible-core: Symlink-Pfadausbruch bei Collection-Installation ermöglicht Dateischreibzugriff

ansible-core, die Basis von Ansible und Red Hat Ansible Automation Platform, ist betroffen, wenn ansible-galaxy eine Collection installiert. Der Archiv-Extraktor prüft Pfade lexikalisch und kontrolliert symbolisch verlinkte Verzeichniseinträge nicht, sodass eine präparierte Collection über verkettete Symlinks eine spätere Datei ausserhalb des Zielverzeichnisses schreiben kann. Ein Angreifer, der ein Opfer zur Installation einer bösartigen Collection bewegen kann, kann mit den Rechten dieses Benutzers beliebige Dateien überschreiben, was zur Codeausführung auf dem Control Node führen kann. Die Schwachstelle wird als Umgehung des Fixes für CVE-2020-10691 beschrieben, und es ist eine Benutzerinteraktion erforderlich.

Red Hat · ansible-core

CVE-2026-93017Hoch 7.7

Red Hat OpenShift Container Platform: Übermässige Leserechte für Secrets im Insights Operator

Die ClusterRole insights-operator-gather gewährt dem Dienstkonto des Insights Operator uneingeschränkten Lesezugriff (get und list) auf Secrets in allen Namespaces. Ein Angreifer, der einen Pod mit diesem Dienstkonto starten kann, kann alle Secrets im Cluster auslesen. Red Hat stuft die Schwachstelle mit CVSS 7.7 (High) ein; der Angriff erfordert niedrige Berechtigungen und Netzwerkzugriff auf den Cluster.

Red Hat · OpenShift Container Platform

CVE-2026-106471Hoch 8.1

Red Hat Satellite Candlepin: Fehlerhafte Autorisierung auf Objektebene in der REST-API

Eine Schwachstelle in der Candlepin-Komponente für die Subskriptionsverwaltung von Red Hat Satellite erlaubt einem authentifizierten Benutzer mit niedrigen Berechtigungen, Autorisierungsprüfungen bei Endpunkten mit mehreren Objekten zu umgehen. Sobald der Angreifer auf das erste referenzierte Objekt zugreifen kann, werden nachfolgende Objekte nicht korrekt geprüft, sodass Konsumentendaten gelesen und Berechtigungen oder Aktivierungsschlüssel verändert werden können, unter Umständen organisationsübergreifend. Voraussetzung ist die Kenntnis der Ziel-Identifikatoren wie Konsumenten-UUIDs, Pool-IDs oder Zertifikatsseriennummern, die organisationsübergreifend normalerweise nicht sichtbar sind. Red Hat stuft die Schwachstelle als Important ein, die Auswirkungen sind in Multi-Tenant-Umgebungen am grössten.

Red Hat · Satellite

CVE-2026-104048Hoch 8.1

SSSD: Autorisierungsumgehung durch Benutzernamenskollision bei HBAC-Auswertung

SSSD wertet Host-Based Access Control (HBAC)-Regeln in Identity-Management-Umgebungen mit Vertrauensstellungen aus, indem nur kurze Benutzernamen ohne Domänenqualifizierer verglichen werden. Ein authentifizierter Benutzer einer vertrauenswürdigen Domäne, dessen Benutzername mit einem berechtigten lokalen IdM-Konto übereinstimmt, kann die Zugriffsrichtlinie umgehen und auf geschützte Dienste oder Hosts zugreifen. Red Hat stuft das Problem mit 6.8 (Mittel) ein, weil die Ausnutzung eine nicht standardmässige Vertrauensstellung und eine Kontokollision voraussetzt; NVD stuft es mit 8.1 (Hoch) ein.

Red Hat · SSSD

CVE-2026-101919Hoch 8.8

Red Hat Multicluster Engine (HyperShift): Umgehung der Mandantentrennung über kubeconfig-Secrets

Der HyperShift-Operator kopiert vom Benutzer bereitgestellte kubeconfig-Secrets ohne Validierung in den privilegierten Namespace der Control Plane. Ein authentifizierter Benutzer mit Berechtigung zum Erstellen von Clustern und Secrets kann eine kubeconfig mit nicht autorisierten ausführbaren Plugins einschleusen. Wenn nachgelagerte Controller diese Konfiguration verwenden, kann der Angreifer Code innerhalb der Control Plane ausführen, was zu einer vollständigen Kompromittierung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit führen kann. Der Angriff setzt gültige Zugangsdaten und Mandantenrechte voraus und ist nicht über anonymen Netzwerkzugriff möglich.

Red Hat · Multicluster Engine for Kubernetes

CVE-2026-104988Hoch 8.1

Dogtag PKI: Authentifizierungsumgehung bei EST-fullcmc-Registrierung erlaubt Fehlausstellung

Eine Schwachstelle im EST-Subsystem von Dogtag PKI (pki-core), der Zertifizierungsstelle-Software in Red Hat Certificate System, erlaubt einem authentifizierten EST-Benutzer, von der CA signierte Zertifikate mit beliebigen Subject-Namen zu erhalten. Das Plugin CMCAuthForEST fällt bei fullcmc-Registrierungsanfragen über HTTP Basic Authentication ohne Client-Zertifikat des Endbenutzers in einen offenen Zustand, sodass nachgelagerte Prüfungen die Anfrage als Agent-privilegiert behandeln. Ausnutzung setzt voraus, dass EST aktiviert und mit Basic Authentication erreichbar ist; der CVSS-Score beträgt 8.1 (hoch).

Red Hat · Dogtag PKI

CVE-2026-86345Kritisch 9.0

389-ds-base: StartTLS-Pufferspeicherung erlaubt gefälschte LDAP-Bind-Ergebnisse

Der LDAP-Server 389-ds-base (Red Hat Directory Server) behält vor einem StartTLS-Upgrade im Klartext gepufferte Daten. Ein Angreifer auf dem Netzwerkpfad kann eine manipulierte LDAP-Nachricht einschleusen, die nach dem TLS-Upgrade verarbeitet wird, sodass der Client statt seiner eigenen Bind-Antwort eine gefälschte Antwort erhält (Kollision der Message ID). Dadurch kann eine Client-Anwendung einen fehlgeschlagenen Authentifizierungsversuch als erfolgreich werten. Voraussetzung ist eine aktive Man-in-the-Middle-Position während der StartTLS-Aushandlung; der Server selbst wird nicht kompromittiert.

Red Hat · 389-ds-base

CVE-2026-86344Hoch 7.5

389 Directory Server: Denial of Service durch Erschöpfung des Worker-Thread-Pools

Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann den Worker-Thread-Pool des LDAP-Servers 389 Directory Server (389-ds-base) erschöpfen. Dazu sendet er auf derselben Verbindung eine vollständige LDAP-Operation, gefolgt von den ersten Bytes einer unvollständigen LDAPMessage, und blockiert so Worker-Threads mit nur wenigen Verbindungen. Die Konfiguration ist standardmässig betroffen, weshalb alle Clients, anonym und authentifiziert, über Klartext und TLS keinen Dienst mehr erhalten, solange der Angreifer die Verbindungen offen hält. Vertraulichkeit und Integrität der Verzeichnisdaten sind nicht betroffen, und der Dienst wird nach der Freigabe der Verbindungen innert etwa einer Sekunde wieder verfügbar.

Red Hat · 389 Directory Server

CVE-2026-12542Hoch 7.8

Red Hat Satellite: Befehlsinjektion in foreman-tail

Red Hat Satellite (basierend auf Foreman) enthält eine Schwachstelle zur Betriebssystem-Befehlsinjektion im Dienstprogramm foreman-tail. Das Dienstprogramm übergibt vom Benutzer gelieferte Argumente ungeprüft und ohne Quoting an eval, wenn Dateipfade expandiert werden. Ein lokaler Angreifer mit einem Konto mit niedrigen Berechtigungen kann Shell-Metazeichen einschleusen und beliebige Systembefehle auf dem Satellite- oder Foreman-Server ausführen, der viele Hosts verwaltet. Der CVSS-Score unterscheidet sich zwischen den Quellen: Die CVE-Daten nennen 7.8, während das Foreman-Projekt und OpenCVE 5.3 angeben.

Red Hat · Satellite

CVE-2026-96659Kritisch 9.1

Red Hat Satellite (Foreman): Offenlegung von Informationen über Template-Preview-Endpunkte

Ein Fehler in Foreman, auf dem Red Hat Satellite aufbaut, erlaubt einem authentifizierten Benutzer mit nur der Rolle Viewer, Anfragen an Template-Preview-Endpunkte zu senden. Dadurch können sensitive Hostdaten offengelegt werden, etwa Root-Passwörter der Hosts. Sind Safemode-Schutzmechanismen deaktiviert oder umgangen, kann der Benutzer zusätzlich beliebige Befehle als Systemkonto von Foreman ausführen.

Red Hat · Satellite

CVE-2026-96658Hoch 8.8

Red Hat Satellite (Foreman): Codeausführung durch Umgehung der Safemode-Sandbox

Red Hat Satellite, das auf dem Foreman-Projekt basiert, enthält eine Schwachstelle in der Template-Rendering-Engine. Ein authentifizierter Angreifer mit niedrigen Leserechten kann die Liste der erlaubten Methoden manipulieren, die Safemode-Sandbox umgehen und beliebige Befehle auf dem Satellite-Server ausführen. Eine erfolgreiche Ausnutzung würde dem Angreifer die Kontrolle über einen Server verschaffen, der Zugangsdaten speichert und die Bereitstellung sowie das Patchen verwalteter Hosts steuert.

Red Hat · Satellite

CVE-2026-12544Hoch 7.7

Red Hat Satellite: Template-Injection und unsichere Deserialisierung in Foreman

Red Hat Satellite 6 enthält Foreman, dessen foreman-rake-Konfigurationslogik Konfigurationsdaten über zwei Ausführungsebenen verarbeitet. Dadurch werden Server-Side Template Injection (SSTI) und unsichere Deserialisierung möglich. Ein Angreifer mit hohen Privilegien und Benutzerinteraktion kann Remote Code Execution erreichen, was zur vollständigen Kompromittierung der verwalteten Infrastruktur führen kann.

Red Hat · Satellite

CVE-2026-12541Hoch 8.2

Red Hat Satellite (Foreman): OS-Command-Injection in Datenbank-Rake-Tasks

Foreman, die Grundlage von Red Hat Satellite, enthält OS-Command-Injection-Schwachstellen in den foreman-rake-Tasks db:dump und db:import_dump. Benutzereingaben in den Parametern destination und file werden ungefiltert an einen Ruby-system()-Aufruf übergeben. Ein Angreifer, der foreman-rake ausführen darf, etwa über eine eingeschränkte sudo-Regel, kann Shell-Befehle anhängen und diese mit hohen Rechten ausführen lassen. Dies kann erhebliche Auswirkungen auf den Host und seine Datenbank haben. Für die Ausnutzung sind lokaler Zugriff und hohe Berechtigungen erforderlich.

Red Hat · Satellite (Foreman)

CVE-2026-12540Hoch 8.2

Red Hat Satellite: Command Injection in foreman-rake errors:fetch_log

Red Hat Satellite, das auf dem Upstream-Projekt Foreman aufbaut, enthält eine Command Injection in der Task foreman-rake errors:fetch_log. Der Parameter request_id wird ohne ausreichende Neutralisierung an einen Shell-Befehl übergeben. Ein lokaler Benutzer mit Sudo-Berechtigung für diese Rake-Task kann Shell-Metazeichen einschleusen und beliebigen Code ausführen, unter Umständen mit Eskalation zu root auf verwalteten Hosts (CVSS 3.1: 8.2).

Red Hat · Satellite

CVE-2026-12423Hoch 7.5

Red Hat Satellite: Authentifizierungsumgehung im Provisionierungs-Endpunkt

Der Endpunkt /unattended/provision von Red Hat Satellite (Upstream: Foreman) prüft das Provisionierungs-Token in der HTTP-Anfrage nicht korrekt. Es wird nur geprüft, ob ein Host gerade provisioniert wird, weshalb eine Anfrage ganz ohne Token das Kickstart-Provisionierungs-Template abrufen kann. Gemeldete Auswirkungen sind unter anderem Root-Passwort-Hashes, interne Netzwerkdetails und Build-Tokens, die Folgeangriffe ermöglichen können. Für den Angriff genügt Netzwerkzugriff auf die Satellite-Instanz und ein Host in der Provisionierungsphase.

Red Hat · Satellite

CVE-2026-12405Hoch 8.8

Red Hat Satellite: Command Injection in Job-Aufrufen über effective_user

Die Komponente rubygem-foreman_remote_execution von Red Hat Satellite enthält eine Command-Injection-Schwachstelle in der API /api/v2/job_invocations. Ist bei einer Job-Vorlage die Eigenschaft effective_user als überschreibbar markiert, wird der in einer API-Anfrage übermittelte Wert effective_user nicht korrekt bereinigt. Ein authentifizierter Benutzer, der Job-Vorlagen ausführen darf, kann beliebige Shell-Befehle mit den Rechten des Ausführungsbenutzers auf den Zielsystemen ausführen.

Red Hat · Satellite

CVE-2026-101295Hoch 7.3

oc-mirror: Path Traversal mit beliebigem Schreiben von Dateien bei Katalogextraktion

oc-mirror, das Werkzeug zum Spiegeln von OpenShift-Operator-Katalogen in getrennte Umgebungen, prüft extrahierte Tar-Einträge nicht darauf, ob sie im Zielverzeichnis bleiben. Ein bösartiges oder kompromittiertes Operator-Katalog-Image kann daher beliebige Dateien auf dem Host schreiben, auf dem oc-mirror läuft, mit den Rechten dieses Prozesses. Die Lücke wird ausgelöst, wenn ein präparierter Katalog über den Legacy-Pfad --v1 oder den Pfad --use-oci-feature gespiegelt wird, und ein Angreifer benötigt lokalen Zugriff auf den Spiegelungsprozess.

Red Hat · oc-mirror

CVE-2026-62146Hoch 7.8Exploit öffentlich

CRI-O: Sandbox-Zustandsvergiftung über Pod-Annotationen kann Runtime-Socket offenlegen

Eine Schwachstelle an der Vertrauensgrenze in der Persistenz des Sandbox-Zustands von CRI-O erlaubt es, dass durch Angreifer beeinflusste Pod-Annotationen oder Labels die reservierten Sandbox-Verwaltungsdaten von CRI-O überschreiben. Nach einem Neustart von CRI-O oder des Nodes kann ein späteres Neuerstellen eines Containers in dieser Sandbox eine Host-seitige Runtime-Management-Ressource innerhalb des Containers offenlegen, was einen Container-Ausbruch ermöglichen kann. Voraussetzung sind die Berechtigung zum Erstellen oder Ändern von Pods sowie ein Neustart und eine Neuerstellung des Containers; die Angriffskomplexität ist hoch.

Red Hat · CRI-O

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.