ansible-core: Symlink-Pfadausbruch bei Collection-Installation ermöglicht Dateischreibzugriff
Zusammenfassung
ansible-core, die Basis von Ansible und Red Hat Ansible Automation Platform, ist betroffen, wenn ansible-galaxy eine Collection installiert. Der Archiv-Extraktor prüft Pfade lexikalisch und kontrolliert symbolisch verlinkte Verzeichniseinträge nicht, sodass eine präparierte Collection über verkettete Symlinks eine spätere Datei ausserhalb des Zielverzeichnisses schreiben kann. Ein Angreifer, der ein Opfer zur Installation einer bösartigen Collection bewegen kann, kann mit den Rechten dieses Benutzers beliebige Dateien überschreiben, was zur Codeausführung auf dem Control Node führen kann. Die Schwachstelle wird als Umgehung des Fixes für CVE-2020-10691 beschrieben, und es ist eine Benutzerinteraktion erforderlich.
Betroffen
- Unbekannter exakter Versionsbereich von ansible-core upstream.
- Gemäss dem Red-Hat-CVE-Eintrag sind standardmässig Red Hat Ansible Automation Platform 2 und Red Hat Advanced Cluster Management for Kubernetes 2 betroffen; weitere aufgelistete Produkte sind standardmässig als nicht betroffen markiert.
Behoben in
- Unbekannt laut Herstellerangaben.
- Ein SUSE-Eintrag nennt ansible-core 2.21.5-2.1, 2.20.10-2.1, 2.19.14-2.1 und 2.18.19-3.1, diese konnten jedoch nicht als gefixte Versionen für diese CVE bestätigt werden.
Umgehung
- Kein vom Hersteller dokumentierter Workaround.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- EPSS ca. 0,48 % (Sekundärquelle).
Unsere Empfehlung
- Inventarisieren Sie alle Hosts, auf denen ansible-galaxy oder ansible-core läuft, insbesondere Admin-Arbeitsplätze und Control Nodes.
- Installieren Sie Collections nur aus vertrauenswürdigen Quellen und prüfen Sie, wo verfügbar, Signaturen oder Prüfsummen.
- Prüfen Sie den Inhalt von Collections vor der Installation.
- Führen Sie ansible-galaxy unter einem Konto mit minimalen Rechten oder in einem kurzlebigen Container oder einer VM aus.
- Spielen Sie die gefixte ansible-core-Version, die in der Advisory Ihrer Distribution oder von Red Hat genannt wird, so bald wie verfügbar ein und bestätigen Sie sie anhand der Herstellerangaben.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Red Hat CVE record CVE-2026-89091 access.redhat.com
- Red Hat Bugzilla 2531646 bugzilla.redhat.com
- Ubuntu CVE record CVE-2026-89091 ubuntu.com
- Debian ansible-core tracker tracker.debian.org
- Ansible PR 68596 (CVE-2020-10691 fix) github.com
- SUSE CVE listing CVE-2026-89091 vulners.com
- OffSeq threat radar entry radar.offseq.com
- The Hacker Wire CVE-2026-89091 www.thehackerwire.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 21:06.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
