openstack-network-exporter: Authentifizierungsumgehung bei fehlerhafter TLS-Konfiguration
Zusammenfassung
Der openstack-network-exporter in Red Hat OpenStack Platform 18.0 umgeht die Basis-Authentifizierung stillschweigend, wenn eine Benutzerauthentifizierung konfiguriert ist, TLS aber fehlt oder falsch konfiguriert ist. Ein Angreifer im benachbarten Netzwerk kann dadurch ohne Zugangsdaten Open-vSwitch- (OVS) und Open-Virtual-Network- (OVN) Dataplane-Metriken abrufen, darunter Bridge-Namen, Port-Zähler, den Status des OVN-Controllers und die Host-Topologie. Red Hat stuft die Auswirkung als Moderate ein, da der Zugriff nur lesend ist; eine korrigierte Version ist noch nicht bekannt.
Betroffen
- Red Hat OpenStack Platform 18.0 (laut Red Hat standardmässig betroffen)
- Red Hat OpenStack Services on OpenShift (RHOSO) gemäss Beschreibung von Red Hat
Behoben in
Unbekannt.
Umgehung
- Den Zugriff auf den Metrik-Endpunkt (TCP-Port 1981) mit Firewall-Regeln auf vertrauenswürdige Netzwerke oder localhost beschränken.
- HttpListen auf 127.0.0.1:1981 setzen, damit der Exporter nur an localhost gebunden ist.
- Den Dienst openstack-network-exporter nach einer Änderung von HttpListen neu starten oder neu laden.
Ausnutzung
- CISA SSVC: Exploitation none, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung.
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden; laut einem sekundären Tracker nicht im CISA-KEV-Katalog erfasst.
- Kein öffentlicher Exploit-Code bekannt.
- EPSS 0.00282 (niedrig) laut Vulners.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob OpenStack Platform 18.0 oder RHOSO mit openstack-network-exporter eingesetzt wird.
- Kontrollieren, ob die web-config sowohl TLS als auch Basis-Authentifizierung setzt und unauthentifizierte Anfragen abgelehnt werden.
- Den Zugriff auf Port 1981 auf Prometheus-Scraper und vertrauenswürdige Netzwerke beschränken.
- Red Hat-Errata verfolgen und das korrigierte Paket einspielen, sobald es verfügbar ist.
- Die Konfiguration regelmässig prüfen, da der Fallback stillschweigend erfolgt und Logs ihn möglicherweise nicht zeigen.
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Red Hat CVE record CVE-2026-83535 access.redhat.com
- Red Hat Bugzilla 2526402 bugzilla.redhat.com
- openstack-network-exporter upstream project github.com
- OpenCVE CVE-2026-83535 app.opencve.io
- Vulners RAPID7 entry (EPSS) vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 03.11.2026 01:12.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
