Red Hat OpenShift Container Platform: Übermässige Leserechte für Secrets im Insights Operator
Zusammenfassung
Die ClusterRole insights-operator-gather gewährt dem Dienstkonto des Insights Operator uneingeschränkten Lesezugriff (get und list) auf Secrets in allen Namespaces. Ein Angreifer, der einen Pod mit diesem Dienstkonto starten kann, kann alle Secrets im Cluster auslesen. Red Hat stuft die Schwachstelle mit CVSS 7.7 (High) ein; der Angriff erfordert niedrige Berechtigungen und Netzwerkzugriff auf den Cluster.
Betroffen
- OpenShift Container Platform 4.12, 4.14 bis 4.22 und 5 gemäss CVE-Eintrag (Standard: betroffen)
- Die genauen betroffenen und korrigierten Builds sind hier nicht bestätigt; der Titel des CVE-Eintrags nennt zusätzlich Berechtigungen für nodes/proxy und cluster-reader, was in der Red-Hat-Advisory überprüft werden muss
Behoben in
- RHSA-2026:82785 (OpenShift Container Platform 4.14.76) führt CVE-2026-93017 als behoben auf
- RHSA-2026:82813 (OpenShift Container Platform 4.15.70) führt CVE-2026-93017 als behoben auf
- Advisory für Ihre Nebenversion prüfen und das passende Update einspielen
Umgehung
Unbekannt. Red Hat gibt an, dass keine Massnahme verfügbar ist, die ihre Kriterien für einfache Anwendung, breite Verbreitung und Stabilität erfüllt.
Ausnutzung
- Zum Zeitpunkt der Erfassung ist keine öffentliche Ausnutzung bekannt
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung teilweise
Unsere Empfehlung
- OpenShift Container Platform auf die in der RHSA für Ihre Nebenversion genannte korrigierte Version aktualisieren
- Erstellung von Pods einschränken, besonders in gemeinsam genutzten Clustern, und RBAC-Bindungen des Dienstkontos des Insights Operator prüfen
- Falls ein Missbrauch nicht ausgeschlossen werden kann, Secrets im Cluster rotieren
- Audit-Logs auf Pods mit dem Gather-Dienstkonto und auf Secret-Zugriffe aus unerwarteten Quellen überwachen
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Red Hat CVE page CVE-2026-93017 access.redhat.com
- RHSA-2026:82785 OpenShift Container Platform 4.14.76 access.redhat.com
- RHSA-2026:82813 OpenShift Container Platform 4.15.70 access.redhat.com
- Red Hat Bugzilla 2515741 bugzilla.redhat.com
- Insights Operator upstream PR 1347 (scoping of secret access) github.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 08:58.
Referenzen der NVD (11)
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:82785
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:82813
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:83480
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:83502
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:83702
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:89198
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:89715
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:89726
- https://access.redhat.com/errata/RHSA-2026:90274
- https://access.redhat.com/security/cve/CVE-2026-93017
- https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=2515741
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
