Ein Use-after-Free-Fehler (CWE-416) im Windows Defender Firewall Service erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte auf dem betroffenen System zu erweitern. Der Angreifer benötigt ein Konto mit niedrigen Rechten auf dem Gerät, daher ist die Schwachstelle allein nicht aus der Ferne ausnutzbar. Microsoft bewertet den CVSS-3.1-Basiswert mit 7.8 (hoch).
Microsoft · Windows 11
Der Windows TCP/IP-Netzwerkstack, eine zentrale Komponente von Microsoft Windows, enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf. Ein berechtigter Angreifer mit niedrigen Privilegien kann diesen lokal ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern. Voraussetzung ist eine Codeausführung oder ein angemeldetes Konto auf dem Host, daher ist die Lücke nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Der CVSS-Wert beträgt 7.8 (hoch), und CISA SSVC stuft die Lücke als nicht automatisierbar ein.
Microsoft · Windows
Eine fehlende Speicherfreigabe im Windows DHCP Client erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk einen Denial of Service auszulösen. Betroffen sind Windows 11 (24H2, 25H2, 26H1, 26H2) und Windows Server 2025, einschliesslich Server-Core-Installation. Die Auswirkung betrifft nur die Verfügbarkeit; Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen. Da DHCP-Verkehr normalerweise im lokalen Netzsegment bleibt, ist der realistische Angreifer eine Person im LAN oder WLAN.
Microsoft · Windows
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Microsoft Active Directory Federation Services (AD FS) enthält eine Spoofing-Schwachstelle aufgrund schwacher Authentifizierung. Ein nicht autorisierter Angreifer im Netzwerk kann Spoofing durchführen, wobei kein Berechtigungsnachweis und keine Benutzerinteraktion nötig sind, Microsoft stuft die Angriffskomplexität jedoch als hoch ein. Das Risiko ist dort am grössten, wo der AD FS-Endpunkt aus dem Internet erreichbar ist, da AD FS Single Sign-on für weitere Anwendungen bereitstellt. Die Sicherheitsupdates von Microsoft vom 13. Oktober 2026 beheben das Problem.
Microsoft · Active Directory Federation Services (AD FS)
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Ein Out-of-Bounds-Read im Function Discovery Service (fdwsd.dll) von Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, Informationen offenzulegen. Es sind weder eine Anmeldung noch eine Benutzerinteraktion nötig, und die Auswirkung beschränkt sich auf die Vertraulichkeit (CVSS 3.1: 7.5, HIGH). Die abgeflossenen Daten können als Schritt in einer grösseren Angriffskette dienen.
Microsoft · Windows 10 Version 1607
Windows Error Reporting in mehreren Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server verwendet eine nicht initialisierte Ressource. Ein berechtigter lokaler Benutzer mit niedrigen Rechten kann dies ausnutzen, um auf dem betroffenen System höhere Rechte zu erlangen. Eine Ausnutzung über das Netzwerk wird nicht beschrieben; ein Angreifer benötigt ein bestehendes lokales Konto und einen Zugriff auf das Gerät.
Microsoft · Windows
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Eine Null-Pointer-Dereferenzierung in der Rolle Windows DHCP Server erlaubt es einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, den Dienst zum Absturz zu bringen und so einen Denial of Service auszulösen. Der CVSS-Wert beträgt 7.5 (hoch), und die Auswirkung beschränkt sich auf die Verfügbarkeit. Es wurden keine öffentlichen Details zum Auslöser gefunden, und CISA SSVC bewertet die Ausnutzung als keine.
Microsoft · Windows DHCP Server
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Eine Schwachstelle durch Link Following (CWE-59) im Windows User Profile Service erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer eine Erhöhung seiner Privilegien. Der Dienst läuft auf SYSTEM-Ebene und lädt die Benutzerprofile. Die Ausnutzung setzt ein gültiges lokales Konto voraus und ist nicht aus der Ferne möglich, daher betrifft das Risiko vor allem Einstiegspunkte wie phishinganfällige Benutzer, Schadsoftware oder interne Täter und ist auf gemeinsam genutzten oder Mehrbenutzersystemen höher.
Microsoft · Windows 10 1607
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Ein Out-of-Bounds-Read im Network Policy Server (NPS) von Windows erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk einen Denial-of-Service-Angriff. Laut Hersteller betrifft die Auswirkung nur die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen. Ein erfolgreicher Angriff kann die RADIUS-basierte Authentifizierung für WLAN, VPN oder Netzwerkzugriff blockieren.
Microsoft · Windows
Eine fehlende Authentifizierung für eine kritische Funktion in der Windows-Komponente Modern Device Management (MDM) erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Privilegien zu erweitern. Ein Angreifer benötigt lokalen Zugriff und Zugangsdaten mit niedrigen Rechten; eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zu einer hohen Beeinträchtigung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Systems führen.
Microsoft · Windows
Ein Heap-based Buffer Overflow im Dateisystemtreiber Windows NTFS betrifft mehrere unterstützte und nicht mehr unterstützte Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen, darunter Windows 10 1607 und Windows Server 2016. Ein berechtigter lokaler Benutzer kann die Schwachstelle ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern, beispielsweise auf SYSTEM-Ebene. Für die Ausnutzung braucht es lokalen Zugriff und ein gültiges Konto, die Schwachstelle ist daher nicht aus der Ferne ausnutzbar.
Microsoft · Windows
CVE-2026-83651 ist ein Out-of-Bounds-Read im Windows Graphics Device Interface (GDI), der mehrere Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-2012-Builds sowie einige Office-Versionen für Mac und Android betrifft. Ein nicht autorisierter Angreifer im Netzwerk kann Speicher ausserhalb des vorgesehenen Puffers lesen und so Informationen offenlegen; gemäss dem CVSS-Vektor im CVE-Eintrag sind dafür keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig. Die Auswirkung beschränkt sich auf die Vertraulichkeit; der Eintrag beschreibt keine Codeausführung. Der CVSS-Wert unterscheidet sich zwischen den Quellen (7.5 in den Eingabedaten, 6.5 in einigen Sekundärquellen), weshalb er in der NVD überprüft werden sollte.
Microsoft · Windows
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in einer Windows-Media-Komponente erlaubt einem authentifizierten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erhöhen. Betroffen sind Windows 10 bis Build 10.0.14393.9612 (Version 1607, End of Life), weitere Windows-10- und Windows-11-Versionen sowie Windows Server 2012, 2012 R2 und 2016. Für die Ausnutzung sind lokaler Zugriff mit niedrigen Rechten und keine Benutzerinteraktion nötig. Microsoft hat Patches veröffentlicht, und eine Ausnutzung ist nicht bekannt.
Microsoft · Windows
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