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CVE-Tracker

Windows TCP/IP: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht lokale Rechteerweiterung

CVE-2026-83678Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Der Windows TCP/IP-Netzwerkstack, eine zentrale Komponente von Microsoft Windows, enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf. Ein berechtigter Angreifer mit niedrigen Privilegien kann diesen lokal ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern. Voraussetzung ist eine Codeausführung oder ein angemeldetes Konto auf dem Host, daher ist die Lücke nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Der CVSS-Wert beträgt 7.8 (hoch), und CISA SSVC stuft die Lücke als nicht automatisierbar ein.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Builds unter 10.0.14393.9612)
  • Windows Server 2016 (Builds unter 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (Builds unter 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (Builds unter 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (von einem Aggregator als unter 10.0.19044.7807 aufgeführt, vermutlich ein Tippfehler für 19045; bei MSRC prüfen)
  • Windows 11 Versionen 23H2, 24H2, 25H2, 26H1 und 26H2 sowie Windows Server 2012 und 2012 R2 (Builds siehe offizieller CVE-Eintrag)

Behoben in

  • Windows 10 Version 1607: Build 10.0.14393.9612 oder neuer
  • Andere Windows-Versionen: Build-Nummern im MSRC-Advisory
  • KB-Nummer für Windows 10 1607: Unbekannt (nicht bestätigt; im MSRC Security Update Guide prüfen)

Umgehung

Unbekannt. Es wurde keine vom Hersteller dokumentierte Massnahme gefunden. Das Einspielen des Sicherheitsupdates ist die Behebung.

Ausnutzung

  • Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • CISA SSVC (Vulnrichment): Ausnutzung none, Automatisierbar no, technische Auswirkung total.
  • EPSS etwa 0.3% zum Zeitpunkt der Aggregator-Momentaufnahmen.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • In den geprüften CISA-KEV-Meldungen nicht gefunden; die Suche war eingeschränkt, daher den KEV-Katalog direkt prüfen.

Unsere Empfehlung

  • Alle Windows 10 1607- und Windows Server 2016-Systeme inventarisieren und prüfen, ob sie noch Updates erhalten.
  • Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 für jede betroffene Version einspielen, nachdem KB-Nummer und Build bei MSRC bestätigt wurden.
  • Terminal-Server, RDS-Hosts und Mehrbenutzersysteme priorisieren, da dort ein lokaler Zugriff am wahrscheinlichsten ist.
  • Minimale Berechtigungen und Endpoint-Schutz beibehalten, da für die Ausnutzung ein bestehender Zugriff nötig ist.
  • Falls ein Host nicht gepatcht werden kann oder nicht mehr unterstützt wird, ein Upgrade planen und den Host bis dahin isolieren.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows TCP/IP
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 03:23.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.