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Windows NTFS: Heap-based Buffer Overflow führt zu lokaler Rechteerweiterung

CVE-2026-83652Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-based Buffer Overflow im Dateisystemtreiber Windows NTFS betrifft mehrere unterstützte und nicht mehr unterstützte Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen, darunter Windows 10 1607 und Windows Server 2016. Ein berechtigter lokaler Benutzer kann die Schwachstelle ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern, beispielsweise auf SYSTEM-Ebene. Für die Ausnutzung braucht es lokalen Zugriff und ein gültiges Konto, die Schwachstelle ist daher nicht aus der Ferne ausnutzbar.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016: Builds vor 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: Builds vor 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: Builds vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: Builds vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: Builds vor 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2 und 25H2: Builds vor 10.0.26100.9711 beziehungsweise 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: Builds vor 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: Builds vor 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2012 und 2012 R2: Builds vor 6.2.9200.26434 beziehungsweise 6.3.9600.23470 (inklusive Server Core)

Behoben in

  • Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 für die betroffene Version installieren. Die fixierte Version ist jeweils der erste oben aufgeführte Build.
  • Windows 10 1607 und Server 2016: fixierter Build 10.0.14393.9612 (gemäss CVE-Eintrag; Drittquellen nennen KB5126868, von MSRC noch nicht bestätigt)

Umgehung

Unbekannt.

Ausnutzung

  • Keine bekannte Ausnutzung in freier Wildbahn.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • EPSS 0.00361 (geringe vorhergesagte Ausnutzungswahrscheinlichkeit).

Unsere Empfehlung

  • Alle betroffenen Windows-Systeme mit dem Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 patchen, zuerst Windows-10-1607- und Server-2016-Systeme.
  • Die fixierte Version und die KB-Nummer vor dem Rollout im MSRC Security Update Guide prüfen.
  • Windows 10 1607 und Server 2016 als Lifecycle-Problem behandeln: Upgrade planen und prüfen, ob Microsoft noch Updates bereitstellt.
  • Wenn Patchen oder Upgrade nicht möglich sind, das System isolieren und lokale Anmeldungen einschränken.
  • Lokale Konten begrenzen und privilegierte Konten auf gemeinsam genutzten Systemen, Terminal- und Dateiservern überprüfen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows NTFS
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 03:26.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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