Windows DHCP Client: Denial of Service durch Speicherleck
Zusammenfassung
Eine fehlende Speicherfreigabe im Windows DHCP Client erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk einen Denial of Service auszulösen. Betroffen sind Windows 11 (24H2, 25H2, 26H1, 26H2) und Windows Server 2025, einschliesslich Server-Core-Installation. Die Auswirkung betrifft nur die Verfügbarkeit; Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen. Da DHCP-Verkehr normalerweise im lokalen Netzsegment bleibt, ist der realistische Angreifer eine Person im LAN oder WLAN.
Betroffen
- Windows 11 Version 24H2 (10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.9711)
- Windows 11 Version 25H2 (10.0.26200.0 bis unter 10.0.26200.9711)
- Windows 11 Version 26H1 (10.0.28000.0 bis unter 10.0.28000.3231)
- Windows 11 Version 26H2 (10.0.26300.0 bis unter 10.0.26300.9711)
- Windows Server 2025 und Server-Core-Installation (10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.33650)
Behoben in
- Windows 11 24H2: 10.0.26100.9711 (Sicherheitsupdate von Microsoft vom Oktober 2026)
- Windows 11 25H2: 10.0.26200.9711
- Windows 11 26H1: 10.0.28000.3231 (KB5127646 laut Tenable-Einträgen, nicht auf MSRC verifiziert)
- Windows 11 26H2: 10.0.26300.9711
- Windows Server 2025: 10.0.26100.33650 (KB5126646 laut Tenable-Einträgen, nicht auf MSRC verifiziert; die Build-Nummer stammt nur aus einer Drittquelle)
- KB-Nummern für 24H2 und 25H2: Unbekannt.
Umgehung
Unbekannt. Im CVE-Eintrag und in den geprüften Quellen ist keine Workaround oder Massnahme dokumentiert.
Ausnutzung
- Microsoft stuft die Reife des Exploit-Codes als Unproven ein (E:U).
- Keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden; CISA SSVC listet die Ausnutzung als none und die Schwachstelle als automatisierbar.
- Der EPSS-Wert ist niedrig (0.01125).
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies ist ein Nachweis fehlender Belege, nicht der Beweis, dass keiner existiert.
Unsere Empfehlung
- Prüfen Sie die betroffenen Windows-11- und Server-2025-Versionen in Ihrem Bestand, auch Versionen, die nicht im CPE-Eintrag stehen (25H2, 26H1, 26H2, Server 2025).
- Installieren Sie das Sicherheitsupdate von Microsoft vom Oktober 2026, zuerst auf Servern und kritischen Clients; prüfen Sie zuvor die KB-Nummern auf der MSRC-Seite.
- Überwachen Sie Endgeräte auf Ausfälle des DHCP-Clients oder ungewöhnliches Speicherwachstum.
- Beschränken Sie nicht vertrauenswürdige Geräte in LAN- und WLAN-Segmenten.
- Bestätigen Sie, dass dieser Eintrag (CVE-2026-83677) zutrifft; verwechseln Sie ihn nicht mit CVE-2026-69781.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-83677 msrc.microsoft.com
- Vulners CVE record (CVELIST mirror of CVE.org) vulners.com
- Vulners NVD record (including EPSS and Tenable KB listings) vulners.com
- OpenCVE record app.opencve.io
- Strix.ai mirror (third-party, build number to verify) www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 18:47.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
