Microsoft Windows 10 1607: Link Following im Windows User Profile Service
Zusammenfassung
Eine Schwachstelle durch Link Following (CWE-59) im Windows User Profile Service erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer eine Erhöhung seiner Privilegien. Der Dienst läuft auf SYSTEM-Ebene und lädt die Benutzerprofile. Die Ausnutzung setzt ein gültiges lokales Konto voraus und ist nicht aus der Ferne möglich, daher betrifft das Risiko vor allem Einstiegspunkte wie phishinganfällige Benutzer, Schadsoftware oder interne Täter und ist auf gemeinsam genutzten oder Mehrbenutzersystemen höher.
Betroffen
- Windows 10 Version 1607 (Build 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612)
- Windows Server 2016 (Build 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612)
- Weitere Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen sind im CNA-Eintrag ebenfalls aufgeführt; die vollständige Liste finden Sie im MSRC-Advisory.
Behoben in
- Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016: Build 10.0.14393.9612 oder neuer (KB5126868, 13. Oktober 2026)
- Die korrigierte Build-Nummer für weitere Versionen ist im MSRC-Advisory zu überprüfen.
Umgehung
Unbekannt.
Ausnutzung
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
- CISA-SSVC-Daten: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- EPSS-Wert 0.00341 (unter 1 %).
Unsere Empfehlung
- Erfassen Sie alle Windows-10-1607- und Windows-Server-2016-Systeme und prüfen Sie, ob sie Build 14393.9612 oder neuer verwenden.
- Installieren Sie das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 (KB5126868) auf diesen Systemen; falls ein Gerät mit 1607 keine Updates mehr erhält, planen Sie dessen Ersatz.
- Priorisieren Sie gemeinsam genutzte PCs, Terminalserver und Dateiserver mit vielen lokalen Konten.
- Überwachen Sie betroffene Systeme auf unerwartete Änderungen von Berechtigungen und neue Prozesse auf SYSTEM-Ebene.
- Priorität für die meisten KMU: mittel; auf hoch erhöhen, wenn betroffene Systeme gemeinsam genutzt werden oder ein Angreifer bereits Zugriff haben könnte.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – Windows User Profile Service
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-83659 msrc.microsoft.com
- Microsoft KB5126868 Windows 10 1607 security update support.microsoft.com
- Tenable plugin 365471 (KB5126868) www.tenable.com
- Microsoft release health: resolved issues Windows 10 1607 learn.microsoft.com
- Vulners NVD record CVE-2026-83659 vulners.com
- OpenCVE CVE-2026-83659 app.opencve.io
- Strix CVE-2026-83659 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 03:25.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
