Alle neu veröffentlichten Sicherheitslücken (CVE), laufend aus der NVD, mit aktiv ausgenutzten Lücken der CISA, der Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS) und öffentlichen Exploits – jede einzeln recherchiert: Was ist betroffen, was hilft, was ist zu tun.
Ein heap-basierter Pufferüberlauf (CWE-122) in Microsoft Edge (Chromium-based) erlaubt einem entfernten Angreifer ohne Berechtigungen, Code auszuführen. Das Opfer muss eine Aktion ausführen, etwa eine manipulierte oder kompromittierte Webseite aufrufen. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (hoch), die korrigierte Version ist jedoch noch nicht bestätigt.
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf (CWE-122) in Microsoft Edge (Chromium-basiert) ermöglicht einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auszuführen. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (hoch). Für die Ausnutzung muss ein Benutzer dazu gebracht werden, zu interagieren, etwa indem er eine manipulierte Webseite öffnet. Die CISA-SSVC-Bewertung lautet Exploitation: none und Automatable: no.
Microsoft Edge (Chromium-based) enthält eine Umgehung einer Sicherheitsfunktion, die auf eine unvollständige Liste unzulässiger Eingaben (CWE-184) zurückzuführen ist. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann eine Sicherheitsfunktion des Browsers umgehen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine bösartige oder präparierte Webseite aufruft. Microsoft stuft die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit als hoch ein.
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Microsoft Edge erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über ein Netzwerk Code auszuführen. Die Beschreibung verweist zusätzlich auf Edge für iOS, während als betroffene Produkte das Chromium-basierte Edge aufgeführt ist. Der CNA bewertet das Problem mit CVSS 3.1 8.8 und hoher Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit, und für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine bösartige Seite besuchen oder eine ähnliche Aktion ausführen, benötigt aber keine Berechtigungen. VulDB bewertet das Problem tiefer (6.3), weshalb die Schweregrad-Einstufung zwischen den Quellen uneinheitlich ist.
Eine Type-Confusion-Schwachstelle (CWE-843) in Microsoft Edge (Chromium-based) erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Informationen offenzulegen. Es ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, daher muss das Opfer manipulierte Webinhalte öffnen, etwa über einen Link in einer E-Mail oder Nachricht. Nur die Vertraulichkeit ist betroffen, mit hoher Auswirkung, und da der Scope verändert ist, kann sich die Wirkung über den Browser hinaus erstrecken.
IBM Langflow OSS 1.0.0 bis 1.12.8, ein Open-Source-Werkzeug zum Erstellen von KI-Agenten und Workflows, enthält eine Schwachstelle durch unzureichende Authentifizierung (CWE-287). Gemäss IBM kann ein entfernter Angreifer ohne Zugangsdaten Sicherheitsbeschränkungen umgehen. IBM fasst diese Schwachstelle mit weiteren Langflow-Schwachstellen zusammen, darunter Remote Code Execution, und es wird ein öffentliches Metasploit-Modul gemeldet.
Szafir und Szafir Weryfikująca, polnische Anwendungen für elektronische Signaturen von der Krajowa Izba Rozliczeniowa, verarbeiten externe Entitäten in XML-Dateien. Wenn ein Benutzer eine präparierte XML-Datei mit einer externen DTD-Referenz signiert oder verifiziert, kann ein Angreifer beliebige Dateien im System des Opfers lesen. Die Ausnutzung erfordert, dass das Opfer die Datei öffnet, etwa eine per E-Mail oder Download erhaltene, und es ist kein Netzwerkdienst exponiert.
IBM Langflow OSS in den Versionen 1.0.0 bis 1.12.4 erlaubt einem entfernten Angreifer mit gültigem Benutzerkonto einen Denial of Service. Ursache ist eine Ressourcenzuweisung ohne Begrenzung oder Drosselung (CWE-770). Ein Angreifer kann den Dienst durch Verbrauch von Ressourcen unverfügbar machen, kann laut CVSS-Vektor jedoch keine Daten lesen oder verändern. Die betroffene Komponente und der Auslöser werden von IBM nicht beschrieben.
Eine Schwachstelle in der Manager-Webkonsole von WS_FTP Server unter Windows erlaubt das Einschleusen von Direktiven in dynamisch ausgewerteten Code (CWE-94/CWE-95). Ein authentifizierter Manager-Administrator kann damit beliebige Befehle mit den Rechten des IIS-Worker-Prozesses von WS_FTP Server ausführen. Der Angriff setzt gültige Manager-Administrator-Zugangsdaten und Netzwerkzugriff auf die Konsole voraus. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 6.6 (MEDIUM).
WS_FTP Server unter Windows in Versionen vor 2024.0.7 und 2025.0.4 enthält eine Schwachstelle im gemeinsam genutzten SSH-Dienst. Ein entfernter Angreifer, der den hinterlegten öffentlichen SSH-Schlüssel eines gültigen Kontos kennt, kann den SSH-Dienst zum Absturz bringen. Die Auswirkung beschränkt sich auf die Verfügbarkeit; Datenabfluss oder Codeausführung werden nicht beschrieben.
Eine Betriebssystem-Befehlsinjektion in Progress WS_FTP Server unter Windows erlaubt die Ausführung beliebiger Befehle unter bestimmten Konfigurationen. Der CVSS-Vektor ist netzwerkbasiert mit niedriger Angriffskomplexität, erfordert aber niedrige Berechtigungen, weshalb ein Angreifer ein gültiges Konto benötigt. Die Schwachstelle ist im gleichen Release behoben wie die schwerwiegendere, nicht authentifizierte Schwachstelle CVE-2026-84295, weshalb ein Patch beide adressiert.
Die Web-Admin-Konsole von Progress WS_FTP Server unter Windows enthält in Versionen vor 2024.0.7 und 2025.0.4 eine unzureichende Zugriffskontrolle. Gemäss CVE-Eintrag könnte administrative Funktionalität für Remote-Authentifizierungsversuche offengelegt werden. Der CVSS-Vektor verlangt keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion, die Angriffskomplexität wird jedoch als hoch eingestuft. Der genaue Auslöser und die erreichbaren Funktionen sind öffentlich nicht beschrieben.
Eine Path-Traversal-Schwachstelle in Progress WS_FTP Server unter Windows erlaubt einem delegierten Host Administrator den Zugriff auf Speicherorte ausserhalb seines autorisierten Bereichs. Laut CNA könnte dies potenziell Remote Code Execution ermöglichen. Der Angreifer benötigt ein gültiges Host-Administrator-Konto, daher ist die Schwachstelle nicht ohne vorherige Authentifizierung ausnutzbar.
WS_FTP Server unter Windows enthält eine OS-Command-Injection-Schwachstelle in den Versionen vor 2024.0.7 und 2025.0.4. Unter bestimmten Konfigurationen kann ein Angreifer beliebige Befehle mit erhöhten Rechten ausführen. Der CNA stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 9.0); der Vektor zeigt Netzwerkzugriff ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion, jedoch mit hoher Komplexität.
Eine Path-Traversal-Schwachstelle (CWE-22) im WS_FTP Server von Progress Software unter Windows erlaubt einem delegierten Host-Administrator, auf Dateien ausserhalb seines autorisierten Bereichs zuzugreifen oder diese zu ändern. Der Angreifer benötigt eine bestehende Host-Administrator-Delegation, was laut CVSS-Vektor hohe Berechtigungen (PR:H) voraussetzt. Bei erfolgreicher Ausnutzung können die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Dateien auf dem Server betroffen sein.
Der WS_FTP Server unter Windows enthält in seiner Administrationsoberfläche eine fehlende Berechtigungsprüfung. Ein delegierter Host-Administrator kann seinen autorisierten Bereich überschreiten, was beliebige Befehlsausführung mit erhöhten Rechten und die vollständige Kompromittierung des darunterliegenden Servers ermöglichen kann. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit der delegierten Host-Administrator-Rolle, daher besteht das Risiko vor allem durch kompromittierte Admin-Konten, böswillige Insider oder die Verkettung mit einer anderen Schwachstelle.
WS_FTP Server unter Windows vor 2024.0.7 und 2025.0.4 kann das Klartext-Passwort eines Benutzers in Logs schreiben, die ein anderer Administrator lesen kann. Dieser Administrator könnte das Passwort nutzen, um weitreichendere administrative Rechte auf dem Server zu erlangen. Voraussetzung sind Netzwerkzugriff und bestehende hohe Berechtigungen; die Angriffskomplexität wird als hoch eingestuft.
Microsoft Edge (Chromium-based) enthält einen Integer-Überlauf oder Wraparound (CWE-190), der es einem nicht autorisierten Angreifer erlaubt, über ein Netzwerk seine Rechte zu erweitern. Laut dem CNA-Eintrag erfordert der CVSS-Vektor eine Benutzerinteraktion (UI:R), weshalb die Ausnutzung voraussichtlich erfordert, dass ein Benutzer eine bösartige oder kompromittierte Webseite besucht. Der CVSS-Wert beträgt 8.8 (CNA), VulDB bewertet die Schwachstelle jedoch mit 6.3 (Mittel), und öffentlich verfügbare technische Details sind begrenzt.
Microsoft Edge (Chromium-basiert) enthält einen Use-after-free-Speicherfehler (CWE-416), der einem berechtigten Angreifer über das Netzwerk eine Rechteerweiterung ermöglicht. Gemäss CVSS-Vektor ist die Auswirkung auf Integrität und Verfügbarkeit hoch, auf die Vertraulichkeit besteht keine Auswirkung. Der Angreifer benötigt bereits niedrige Berechtigungen (PR:L), und laut CVSS-Vektor ist keine Benutzerinteraktion erforderlich.