Microsoft Edge: Use-after-free-Schwachstelle ermöglicht Remote Code Execution
Zusammenfassung
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Microsoft Edge erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über ein Netzwerk Code auszuführen. Die Beschreibung verweist zusätzlich auf Edge für iOS, während als betroffene Produkte das Chromium-basierte Edge aufgeführt ist. Der CNA bewertet das Problem mit CVSS 3.1 8.8 und hoher Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit, und für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine bösartige Seite besuchen oder eine ähnliche Aktion ausführen, benötigt aber keine Berechtigungen. VulDB bewertet das Problem tiefer (6.3), weshalb die Schweregrad-Einstufung zwischen den Quellen uneinheitlich ist.
Betroffen
- Microsoft Edge (Chromium-based) ab 1.0.0.0 vor 155.0.4283.45 (CNA-Eintrag)
- VulDB führt einen betroffenen Bereich bis 154.0.4258.62 auf
- Edge für iOS: betroffener Build unbekannt
Behoben in
- Microsoft Edge (Chromium-based): 155.0.4283.45
- Edge für iOS: keine bestätigte korrigierte Version; auf der MSRC-Seite prüfen
Umgehung
Unbekannt. Kein Workaround des Herstellers gefunden. Das Aktualisieren ist die einzige bekannte Massnahme.
Ausnutzung
- Gemäss OffSeq nicht bekannt, dass die Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird. CISA SSVC: Exploitation none, nicht automatisierbar
- In den geprüften Quellen wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden
- Der EPSS-Wert von 0.59 % konnte nicht verifiziert werden
Unsere Empfehlung
- Alle Desktop-Installationen von Edge auf 155.0.4283.45 oder neuer aktualisieren, die Priorität über MDM oder Management-Tools steuern
- Edge für iOS auf geschäftlich genutzten iPhones und iPads prüfen, das neueste App-Store-Update installieren und die Version auf der MSRC-Seite verifizieren
- Mitarbeitende für Phishing und bösartige Links sensibilisieren, da eine Benutzerinteraktion erforderlich ist
- Das MSRC-Advisory auf Aktualisierungen überwachen
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Response Center advisory msrc.microsoft.com
- VulDB entry vuldb.com
- OffSeq record (exploitation status, fixed version) radar.offseq.com
- PSIRT record (CVSS vector) psirt.com
- CVE record mirror (CVE.org/NVD fields) cve.threatint.com
- Strix record (affected range) www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 09:01.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
