Ein Use-after-free-Fehler im Microsoft-QUIC-Transport von Windows 11 und Windows Server erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auszuführen. Dafür genügt es, einem betroffenen Dienst, der QUIC verwendet, manipulierten Netzwerkverkehr zu senden. Der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch), das Risiko hängt jedoch davon ab, ob QUIC-Dienste (UDP 443) aktiviert und aus unvertrauenswürdigen Netzen erreichbar sind.
Windows · KB5126655 KB5126653 KB5127648 KB5126646
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft QUIC, der Transportimplementierung unter Windows, .NET und Visual Studio, erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Es ist keine Benutzerinteraktion und kein Login nötig, die Auswirkungen werden mit einem CVSS-Wert von 9.8 als total (Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit) eingestuft. Das Risiko hängt vor allem davon ab, ob Windows-Server oder .NET-Hosts mit QUIC- oder HTTP/3-Diensten aus unvertrauten Netzwerken erreichbar sind.
Windows, Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …) · KB5126655 KB5126653 KB5127648 KB5126646
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf im Microsoft PostScript Printer Driver erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Schwachstelle wird ausgelöst, wenn der betroffene Treiber einen speziell präparierten Druckauftrag oder ein Paket an einen betroffenen Druckdienst verarbeitet. Die CVSS-3.1-Bewertung beträgt 9.8 (kritisch) mit niedriger Angriffskomplexität und ohne Benutzerinteraktion; CISA SSVC bewertet die technischen Auswirkungen als total.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5127648 KB5126646 KB5126835 KB5126836
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Microsoft PostScript Printer Driver von Windows erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der CVSS-Wert beträgt 9.8 (kritisch). Für die Ausnutzung ist keine Benutzerinteraktion nötig, etwa durch einen speziell präparierten Druckauftrag oder ein Paket an einen betroffenen Druckdienst.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126835 KB5126836 KB5126868 KB5126651
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auf dem betroffenen System auszuführen. Laut dem CVE-Eintrag von Microsoft sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, und Microsoft nennt die Leseansicht als Auslösevektor, weshalb eine manipulierte E-Mail ausreichen kann. Der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Microsoft hat Sicherheitsupdates veröffentlicht; bisher wurde keine Ausnutzung gemeldet.
Microsoft Office
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Outlook erlaubt es einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code aus der Ferne auszuführen; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Laut Microsoft-Bewertung ist die Exploit-Reife als unbewiesen eingestuft, und die Schwachstelle ist weder öffentlich bekannt noch ist eine Ausnutzung bekannt. Recherchen deuten darauf hin, dass eine manipulierte E-Mail bereits im Lesebereich ohne Benutzerinteraktion ausgelöst werden kann, wobei Microsoft diesen Vektor nicht bestätigt hat, weshalb die Angriffsbedingungen teilweise unverifiziert sind.
Microsoft Office
Ein Untrusted Pointer Dereference in Microsoft Office Word erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Laut Microsoft ist der Reading Pane (Vorschaubereich) ein Angriffsvektor, weshalb ein Benutzer ein manipuliertes Dokument unter Umständen nicht öffnen muss. CVSS 9.8 (Critical); Microsoft und CISA SSVC bewerten die Ausnutzung als automatisierbar, aber es wurde keine Ausnutzung gemeldet.
Microsoft Office
Microsoft Azure App Service ist von einer Schwachstelle durch fehlende Authentifizierung (CWE-306) bei einer kritischen Funktion betroffen. Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk könnte Code ausführen, was eine vollständige Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit hätte. Microsoft gibt an, das Problem auf seiner Plattform vollständig behoben zu haben, sodass Kunden keine Massnahmen ergreifen müssen.
Azure
Microsoft Dataverse, die Datenplattform hinter den Business-Anwendungen von Microsoft, enthält eine Deserialisierungsschwachstelle (CWE-502), die die Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten erlaubt. Gemäss CVSS-Vektor könnte ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff ohne Benutzerinteraktion Code ausführen; der CVSS-Basiswert beträgt 9.8. Microsoft gibt an, dass die Schwachstelle auf seiner Seite bereits vollständig entschärft wurde und keine Massnahmen durch Kunden erforderlich sind.
Microsoft Dynamics
Ein Stack-based Buffer Overflow in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Schwachstelle ist als kritisch eingestuft (CVSS 9.8). Gemäss den Recherchenotizen kann eine speziell präparierte E-Mail über die Vorschau ohne Öffnen oder Anklicken durch den Empfänger Code-Ausführung auslösen; eine Authentifizierung ist nicht erforderlich.
Microsoft Office
Ein Use-after-free-Speicherfehler (CWE-416) in Microsoft Office PowerPoint erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Gemäss CVE-Eintrag ist keine Anmeldung und keine Benutzerberechtigung nötig, der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Die Quellen widersprechen sich zum Angriffsweg: Microsoft beschreibt präparierte Präsentationen, die von einem Office-Online-Dienst verarbeitet werden, CrowdStrike nennt vorschauen im Vorschaubereich als Vektor; daher sollte eine präparierte Datei, die per E-Mail, Download oder webbasiertem Office-Dienst zugestellt wird, als plausibles Risiko behandelt werden.
Microsoft Office
Microsoft hat eine Use-After-Free-Schwachstelle (CWE-416) in der DHCP-Serverrolle von Windows behoben. Ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff kann auf dem Server Code ausführen, der CVSS-Wert beträgt 9.8 (kritisch). Microsoft stuft die Ausnutzung als weniger wahrscheinlich ein und nennt keine öffentliche Offenlegung, dennoch sollten DHCP-Server in internen Netzwerksegmenten vorrangig gepatcht werden.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126836 KB5126868 KB5126651 KB5126646
Ein Heap-based Buffer Overflow in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen; der CVSS-3.1-Basiswert liegt bei 9.8 (kritisch). Gemäss der Advisory von Microsoft und den Recherchenotizen kann eine präparierte E-Mail, die über die Vorschau verarbeitet wird, ohne Klick für den Angriff ausreichen. Der NVD-Eintrag stand in den geprüften Quellen noch auf Awaiting Analysis, weshalb die offizielle Bewertung zu verifizieren ist.
Microsoft Office
Eine Double-Free-Schwachstelle (CWE-415) in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auszuführen. Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 9.8) und beschreibt sie als netzwerkbasiert, ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion. Laut dem im Research-Hinweis zitierten Advisory-Text könnte bereits die Anzeige einer präparierten Nachricht im Lesebereich die Schwachstelle auslösen, weshalb E-Mail der Hauptangriffsweg ist.
Microsoft Office
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der Komponente Windows Text Shaping ermöglicht einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Schwachstelle ist mit CVSS 9.8 (kritisch) bewertet, und laut CVSS-Vektor sind weder Authentifizierung noch Benutzerinteraktion erforderlich. Die Angriffsfläche ist in den Quellen nicht identifiziert, daher hängt die Exponierung davon ab, welcher Dienst nicht vertrauenswürdige Eingaben verarbeitet, die die Textdarstellung erreichen.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126835 KB5126836 KB5126868 KB5126651
Fehlende Autorisierung in Microsoft Azure SRE Agent erlaubt einem berechtigten Angreifer mit niedrigen Rechten eine Rechteerweiterung über das Netzwerk. Die Quellen unterscheiden sich bei der Schwere: Die hier verwendeten CVE-Daten nennen CVSS 8.1 (Scope unverändert), während der Microsoft-Eintrag 9.6 (Scope verändert) angibt, daher ist der Wert vor einer Meldung in NVD zu prüfen. Microsoft gibt an, dass die Behebung in der Cloud erfolgt und kein Handeln des Kunden erforderlich ist. Für die Ausnutzung ist ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten und keine Benutzerinteraktion nötig, die Auswirkungen hängen davon ab, worauf der Agent zugreifen kann.
Azure
Azure Pipelines, die CI/CD-Plattform von Microsoft, enthält eine Command-Injection-Schwachstelle (CWE-77), mit der ein nicht authentifizierter Angreifer über das Netzwerk Code ausführen kann. Gemäss CVSS-Vektor sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, die Auswirkungen auf Vertraulichkeit und Integrität sind hoch. Microsoft dokumentiert diese CVE als Problem eines Cloud-Dienstes, bei dem keine Massnahmen durch Kunden nötig sind; der Umfang für selbst gehostete Agents und On-Premises-Azure-DevOps-Server ist unbekannt.
Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)
Ein Use-after-free-Fehler (CWE-416) in Microsoft Office Excel erlaubt einem Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Für den Angriff muss ein Benutzer eine präparierte Excel-Datei öffnen, typischerweise per E-Mail oder Download, und der Angreifer benötigt keine Berechtigungen. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (hoch).
Microsoft Office
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel, enthalten in Microsoft 365 Apps, Office LTSC 2021 und 2024, Office für Mac und Office Online Server, erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine speziell präparierte Excel-Datei öffnet, typischerweise per E-Mail oder Download. Der Code läuft mit den Rechten des Benutzers, weshalb Systeme mit erhöhten Excel-Rechten stärker gefährdet sind.
Microsoft Office · KB5002928
Microsoft Office Excel enthält eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416), die einem nicht autorisierten Angreifer über das Netzwerk die Ausführung von Code erlaubt. Für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine präparierte Excel-Datei öffnen, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Bei erfolgreicher Ausnutzung würde Code im Kontext des Benutzers ausgeführt, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit (CVSS 8.8). Ein öffentlicher Proof of Concept oder eine bestätigte Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bekannt.
Microsoft Office
Ein Heap-based Buffer Overflow im Windows Media Video Decoder erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, Code aus der Ferne auszuführen (CVSS 8.8, CWE-122). Es ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, etwa durch das Öffnen oder Verarbeiten manipulierter Mediendateien. Ein erfolgreicher Angriff würde dem Angreifer die Rechte des angemeldeten Benutzers verschaffen und könnte zur vollständigen Kontrolle über das betroffene System führen.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126835 KB5126836 KB5126868 KB5126651
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Windows Hyper-V erlaubt einem authentifizierten Benutzer mit niedrigen Rechten, lokal Code auszuführen. Laut Action1 kann ein Angreifer, der Code innerhalb einer Gast-VM ausführt, den Hyper-V-Host beeinflussen, was alle VMs auf diesem Host betreffen könnte. Die Ausnutzung setzt einen bestehenden Zugriff innerhalb einer Gast-VM voraus und ist nicht direkt über das Internet erreichbar.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126651 KB5126655 KB5126657 KB5126646
Ein Lesen ausserhalb der Grenzen (Out-of-Bounds Read) in der Windows-Komponente Text Shaping betrifft mehrere Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen, darunter Windows 10 1607 und Windows Server 2016. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann Code über das Netzwerk ausführen, sofern ein Benutzer manipulierten Inhalt wie ein Dokument, eine Datei oder eine Webseite öffnet. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (hoch) und der Vektor setzt eine Benutzerinteraktion voraus, während Microsoft die Schwachstelle als kritisch einstuft.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126835 KB5126836 KB5126868 KB5126651
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Visio, Bestandteil von Microsoft 365 Apps sowie Office LTSC 2021/2024, erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Es sind keine Berechtigungen nötig, jedoch muss ein Benutzer mitwirken, etwa indem er eine manipulierte Visio-Datei per E-Mail, Download oder Freigabe öffnet. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (hoch).
Microsoft Office
Microsoft Office Visio enthält einen Heap-basierten Pufferüberlauf, der die Ausführung von Code über ein Netzwerk erlaubt. Ein Angreifer könnte Code auf dem Computer des Opfers ausführen, was laut CVSS vollständige Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit hat. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte Datei öffnet, weshalb E-Mail-Anhänge und geteilte Dateien die Hauptwege sind.
Microsoft Office
Microsoft Office Visio enthält einen Heap-based Buffer Overflow, der Remote Code Execution ermöglicht. Microsoft 365 Apps for Enterprise, Office LTSC 2021 und Office LTSC 2024 sind betroffen. Ein nicht autorisierter Angreifer kann über das Netzwerk Code ausführen, jedoch nur, wenn ein Benutzer eine speziell präparierte Datei öffnet, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Microsoft hat die Korrekturen am 13. Oktober 2026 veröffentlicht.
Microsoft Office
Ein Out-of-bounds Read in Microsoft Excel, Teil von Microsoft 365 Apps und Office LTSC, ermöglicht Remote Code Execution. Ein Angreifer kann eine manipulierte Excel-Datei per E-Mail oder Download zustellen; für den Angriff braucht er kein Konto auf dem Zielsystem, der Benutzer muss die Datei jedoch öffnen (CVSS 8.8, hoch). Die Quellen widersprechen sich, ob diese Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird.
Microsoft Office · KB5002928
Die Sicherheitsmitteilung von Microsoft beschreibt eine Schwachstelle durch unzureichende Zugriffskontrolle in Windows Hyper-V. Ein Angreifer mit niedrigen Rechten in einer Hyper-V-Gast-VM kann eine speziell präparierte Anwendung ausführen, die dazu führt, dass das Hyper-V-Host-Betriebssystem beliebigen Code ausführt. Der CVSS-Vektor stuft den Angriff als lokal mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ein. Es wurde kein öffentlicher Exploit oder Proof of Concept gefunden, und CISA SSVC stuft die Ausnutzung als keine ein.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126657 KB5126655 KB5126653 KB5127648
Ein Integer Overflow oder Wraparound in der Microsoft Windows Codecs Library erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Betroffen ist die Komponente HEVC Video Extensions, die H.265-Videos dekodiert. Laut CVSS-Vektor UI:R ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, zum Beispiel das Öffnen einer präparierten Mediendatei.
Windows
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Word, Teil von Microsoft 365 Apps und Office LTSC, ermöglicht Remote Code Execution. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann dies über das Netzwerk auslösen, dafür muss jedoch ein Benutzer ein manipuliertes Dokument öffnen oder einem schädlichen Link folgen. Bei einer erfolgreichen Ausnutzung hätte der Angreifer hohe Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Systems.
Microsoft Office
Ein stapelbasierter Pufferüberlauf (CWE-121) in Microsoft Office Word erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der Angriff erfordert eine Interaktion des Opfers, meist durch das Öffnen eines präparierten Dokuments wie eines E-Mail-Anhangs oder eines Downloads. Der CNA bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (Hoch); ein Eintrag von VulDB bewertet sie mit 5.5 (Mittel), und der NVD-Status ist in den Quellen uneinheitlich.
Microsoft Office
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Microsoft PostScript Printer Driver von Windows erlaubt die Ausführung von Code über das Netzwerk. Der Angreifer benötigt einen gültigen Zugang mit niedrigen Berechtigungen, es ist jedoch keine Benutzerinteraktion nötig (CVSS 3.1 8.8). Action1 beschreibt den Angriff als manipulierte Netzwerkanfrage an einen betroffenen Server, weshalb Druckserver am stärksten gefährdet sind.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126835 KB5126836 KB5126868 KB5126651
Eine Schwachstelle in Windows Virtualization-Based Security (VBS) Enclave erlaubt einem lokal angemeldeten Angreifer mit niedrigen Rechten, seine Privilegien zu erweitern. Der Angreifer kann Daten aus der Ziel-Enclave auslesen oder Code in deren Kontext ausführen. Der Angriff ist nur lokal möglich und setzt einen initialen Zugriff auf das System voraus, weshalb er vor allem als Risiko nach einer Kompromittierung gilt. NVD bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (Hoch).
Windows · KB5126651
Eine Use-After-Free-Schwachstelle in Microsoft Office PowerPoint erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auf einem verwundbaren System auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine speziell präparierte PowerPoint-Datei öffnet oder in der Vorschau anzeigt, zum Beispiel im Vorschaubereich. Microsoft stuft den CVSS-Wert mit 8.8 (hoch) ein und die Ausnutzung als eher unwahrscheinlich; eine aktive Ausnutzung ist nicht bestätigt.
Microsoft Office
Eine Use-after-Free-Schwachstelle im Windows-DHCP-Client von Windows Server 2012, 2012 R2, 2016, 2019, 2022 und 2025 erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, Code auszuführen. Der Angriff setzt voraus, dass sich der Angreifer im selben benachbarten Netzwerksegment wie der Server befindet, und erfordert weder Berechtigungen noch eine Interaktion durch einen Benutzer. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zur vollständigen Kompromittierung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Servers führen.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126835 KB5126836 KB5126868 KB5126651
Windows GDI+, die Grafikkomponente von Windows, enthält einen Stack-basierten Pufferüberlauf (CWE-121). Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann Code ausführen, wobei eine Benutzerinteraktion nötig ist, etwa das Öffnen einer präparierten Datei, eines Bildes oder von Webinhalten. Mehrere Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server sind betroffen, darunter Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Die NVD bewertet die Schwachstelle mit CVSS 3.1 8.8 (hoch).
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126651 KB5126655 KB5126657 KB5126646
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126657 KB5126653 KB5127648 KB5126646
Microsoft Office PowerPoint enthält einen Use-after-Free-Speicherfehler (CWE-416), der einem nicht authentifizierten Angreifer erlaubt, über das Netzwerk Code auf dem betroffenen System auszuführen. Für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine präparierte PowerPoint-Datei öffnen oder in der Vorschau anzeigen, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene Datei. Microsoft stuft die Reife des Exploit-Codes als Unproven ein, und eine Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bekannt.
Microsoft Office
Microsoft Windows Raw Image Extension enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122), der eine Remote Code Execution ermöglicht. Die Erweiterung ist ein Windows-Codec, der RAW-Kamerabilddateien in Programmen wie Explorer und Fotos dekodiert. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann die Lücke ausnutzen, indem er ein Opfer dazu bringt, eine präparierte RAW-Datei zu öffnen oder in der Vorschau anzuzeigen, wozu eine Benutzerinteraktion nötig ist. Microsoft stuft die Schwachstelle mit CVSS 8.8 als kritisch ein.
Windows, Browser (Edge)
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5127648 KB5126646 KB5126651 KB5126657
Microsoft Windows enthält in der Komponente Virtualization-Based Security (VBS) Enclave einen Integer Overflow or Wraparound (Integer-Überlauf), eingestuft als CWE-190 und CWE-122. Ein lokaler, authentifizierter Benutzer mit niedrigen Rechten kann dies ausnutzen, um höhere Rechte zu erlangen; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (Hoch). Voraussetzung ist, dass der Angreifer bereits Code auf dem System ausführen kann. Eine Ausnutzung ist nicht bekannt, und die Schwachstelle wurde nicht öffentlich offengelegt.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126653 KB5127648 KB5126646 KB5127646
Ein Integer-Overflow oder Wraparound in der Windows-Komponente Raw Image Extension erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk die Ausführung von Code. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte RAW-Bilddatei öffnet oder rendern lässt, zum Beispiel aus einem E-Mail-Anhang, einem Download oder einem Freigabeordner. Der offizielle CVSS-Wert beträgt 8.8 (hoch), mit vollständigen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Windows
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in der Komponente Windows Media Foundation erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte Mediendatei öffnet oder verarbeitet, was etwa per E-Mail, Download oder Dateifreigabe geschehen kann. Betroffen sind Windows 10 1809, weitere Windows-10- und Windows-11-Versionen sowie Windows Server 2019, 2022 und 2025. CVSS 8.8 (Hoch) gemäss NVD; Microsoft stuft die Lücke als Kritisch ein, und eine Ausnutzung ist nicht bekannt.
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126651 KB5126657 KB5126655 KB5126653
Ein Integer-Underflow in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen, mit einem CVSS-Wert von 8.8. Der Angriff setzt voraus, dass ein Opfer eine präparierte Excel-Datei öffnet, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Microsoft 365 Apps, Office LTSC und Office für Mac sind betroffen, und Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch ein. Ein öffentlicher Exploit-Code und eine Ausnutzung in freier Wildbahn sind nicht bekannt.
Microsoft Office · KB5002928
Microsoft Excel in Microsoft 365 Apps und Office für Mac enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122, CWE-193). Ein nicht autorisierter Angreifer kann über ein Netzwerk Code ausführen, allerdings muss ein Benutzer eine manipulierte Tabellenkalkulation öffnen, typischerweise aus einer E-Mail oder einem Download. NVD stuft die Schwachstelle mit 8.8 (hoch) ein, mit möglichen vollständigen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Microsoft Office
Ein Stack-based Buffer Overflow (CWE-121) in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Eine Benutzerinteraktion ist erforderlich (UI:R), sodass ein Angriff in der Regel voraussetzt, dass ein Opfer eine bösartige Tabelle aus einer E-Mail, einem Download oder einem Weblink öffnet. Microsoft stuft den Schweregrad als Critical ein, während die NVD einen CVSS-3.1-Wert von 8.8 (High) vergibt.
Microsoft Office · KB5002928
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine manipulierte Tabellenkalkulation öffnet oder in der Vorschau anzeigt, zum Beispiel eine per E-Mail oder Download erhaltene Datei. Die Schwachstelle betrifft keinen internetseitig erreichbaren Dienst. Microsoft hat Korrekturen mit den Updates vom Oktober 2026 veröffentlicht.
Microsoft Office
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel, der in Microsoft 365 Apps, Office LTSC, Office für Mac und Office Online Server enthalten ist, erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine präparierte Datei öffnen, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Web heruntergeladene Datei. Microsoft bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8; laut Microsoft und CISA ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
Microsoft Office · KB5002928
Ein Out-of-Bounds Read in Microsoft Office Excel, einem Bestandteil von Microsoft 365 Apps und Office, erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer über das Netzwerk die Ausführung von Code. Die Ausnutzung erfordert, dass ein Benutzer eine Aktion ausführt, etwa das Öffnen einer präparierten Excel-Datei. Auch Serverprodukte wie SharePoint Server Subscription Edition und Office Online Server sind betroffen, und über das Internet erreichbare Instanzen benötigen Priorität. Microsoft bewertet die Reife der Ausnutzung als unbewiesen, und zum Zeitpunkt der Recherche wurde keine bekannte Ausnutzung gefunden.
Microsoft Office · KB5002927 KB5002928
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der Angriff setzt voraus, dass ein Benutzer eine präparierte Datei öffnet, etwa ein Excel-Dokument aus einer E-Mail oder einem Webdownload. Microsoft hat Patches veröffentlicht; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (hoch), während Microsoft auf seiner Seite den Max Severity mit Critical angibt.
Microsoft Office · KB5002928
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel erlaubt einem Angreifer aus der Ferne, Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte Datei öffnet, zum Beispiel einen E-Mail-Anhang oder eine heruntergeladene Datei. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (Hoch), und Microsoft hat die Korrekturen am 13. Oktober 2026 veröffentlicht.
Microsoft Office · KB5002928
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Microsoft Office Excel ermöglicht die Remote Code Execution. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann sie ausnutzen, indem er eine manipulierte Excel-Datei sendet, wobei ein Benutzer die Datei öffnen muss (UI:R). Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (High); Microsoft stuft die Schwachstelle als Critical ein.
Microsoft Office
Microsoft Office Excel enthält einen Stack-based Buffer Overflow (CWE-121), der Microsoft 365 Apps for Enterprise, Office LTSC 2024, Office 365 für Mac sowie Office LTSC für Mac 2021 und 2024 betrifft. Ein Angreifer, der einen Benutzer dazu bringt, eine präparierte Excel-Datei zu öffnen, könnte Code auf dem betroffenen Client ausführen. Der Angriff benötigt keine Berechtigungen, erfordert jedoch eine Interaktion des Benutzers; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8. Microsoft stuft die Reife des Exploit-Codes als Unproven ein, und CISA SSVC verzeichnet keine Ausnutzung.
Microsoft Office
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel, enthalten in Microsoft 365 Apps, Office LTSC und Office für Mac, ermöglicht einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine manipulierte Excel-Datei öffnet, etwa eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Microsoft stuft die Schwachstelle als Critical ein, der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (High), und es sind weder Ausnutzung in freier Wildbahn noch ein öffentlicher Proof of Concept bekannt.
Microsoft Office · KB5002928