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Patch Tuesday

Patch Tuesday Oktober 2026 – Probleme, Zero-Days und was zu tun ist

Am 13.10.2026 hat Microsoft 1'475 Sicherheitslücken behoben – kritisch: 94, bereits ausgenutzt (Zero-Days): 1. Bekannte Probleme mit den Updates: 8 offen, 6 mit Workaround, 6 behoben.

1'475Sicherheitslücken
94kritisch
1Zero-Days
20bekannte Probleme
10.11.2026nächster Patch Tuesday
in 8 Tagen und 20 Stunden

Was jetzt tun

Zero-Days: bereits ausgenutzt

CVE-2026-96951HochCVSS 8.8Umgehung von Sicherheitsfunktionen

Windows Shell: Umgehung einer Sicherheitsfunktion über Command Injection

Eine Command-Injection-Schwachstelle in der Windows Shell erlaubt einem nicht authentifizierten entfernten Angreifer, eine Sicherheitsfunktion zu umgehen. Die betroffene Funktion ist Mark of the Web, die Dateien aus dem lokalen Netzwerk markiert. Microsoft meldet eine aktive Ausnutzung, und die CISA hat die Schwachstelle in ihren Katalog bekannt ausgenutzter Schwachstellen aufgenommen. Es ist keine Authentifizierung nötig, aber ein Benutzer muss mitwirken, zum Beispiel indem er eine präparierte Datei öffnet, die per E-Mail oder Instant Message eingegangen ist.

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Kritische Lücken (60)

CVE-2026-110063KritischCVSS 10.0Rechteausweitung

Microsoft VM Inspector für Azure VMs: Rechteerweiterung durch Link Following

VM Inspector für Azure Virtual Machines enthält einen Fehler bei der Auflösung von Links vor Dateizugriffen (CWE-59, Link Following). Ein Angreifer aus dem Netzwerk ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion könnte die Schwachstelle ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern; der CVSS-Basiswert beträgt 10.0 (Critical). Microsoft gibt an, dass das Problem auf seiner Seite bereits vollständig behoben wurde und keine Massnahmen durch Kunden erfordert; der NVD-Eintrag befand sich zum Zeitpunkt der Recherche noch in der Analyse.

Azure

CVE-2026-83938KritischCVSS 10.0Rechteausweitung

Microsoft Azure Kubernetes Configuration Service: Rechteerweiterung durch fehlende Authentifizierung

Der Microsoft Azure Kubernetes Configuration Service enthält eine fehlende Authentifizierungsprüfung für eine kritische Funktion (CWE-306). Gemäss CVE-Eintrag kann ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff seine Rechte erweitern; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 10.0 (Critical). Microsoft gibt an, dass das Problem serverseitig vollständig behoben wurde und Kunden keine Massnahmen ergreifen müssen.

Azure

CVE-2026-96207KritischCVSS 10.0Rechteausweitung

Microsoft Partner Center: Fehlerhafte Zertifikatsprüfung führt zu Rechteerweiterung

Microsoft Partner Center, das cloudbasierte Verwaltungsportal von Microsoft für Partner und Wiederverkäufer, enthält eine fehlerhafte Zertifikatsprüfung (CWE-295). Gemäss Microsoft kann ein netzwerkseitig erreichbarer Angreifer ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion seine Rechte erweitern, mit hoher Auswirkung auf Vertraulichkeit und Integrität (CVSS 10.0). Kunden können den Dienst nicht selbst patchen, da Microsoft die Korrektur auf seiner Seite einspielt. Das Hauptrisiko für KMU ist indirekt, über ihren Managed Service Provider oder IT-Partner, dessen Partner-Center-Zugriff betroffen sein könnte.

Azure

CVE-2026-97785KritischCVSS 10.0Rechteausweitung

Microsoft Entra application proxy: Rechteerweiterung durch unzureichende Authentifizierung

Microsoft Entra application proxy (früher Azure AD Application Proxy) veröffentlicht lokale Webanwendungen für Remote-Benutzer. Durch unzureichende Authentifizierung (CWE-287) kann ein nicht authentifizierter Angreifer über das Netzwerk seine Rechte erweitern. Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 3.1 Basiswert 10.0) und gibt an, dass Kunden keine Massnahmen ergreifen müssen. In den abgerufenen Quellen wurde keine Ausnutzung und kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.

Azure

CVE-2026-94510KritischCVSS 9.9Rechteausweitung

Microsoft Bookings: Autorisierungsumgehung über einen vom Benutzer kontrollierten Schlüssel

Microsoft Bookings, ein Cloud-Dienst für Online-Terminplanung und Kundenbuchungen in Microsoft 365, enthält eine Autorisierungsumgehung aufgrund eines vom Benutzer kontrollierten Schlüssels (CWE-639). Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk kann diese Schwachstelle ausnutzen, um Privilegien zu erweitern; laut CVSS-Vektor ist der Scope verändert und die Integrität stark betroffen. Microsoft behebt die Schwachstelle im eigenen Dienst, weshalb Kunden keinen Patch installieren müssen.

Apps

CVE-2026-100202KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Windows Message Queuing: Remote Code Execution durch Use-after-free

Der Queue Manager von Windows Message Queuing (MSMQ) enthält in mehreren unterstützten Windows-Client- und Serverversionen eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416). Ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff auf den MSMQ-Dienst kann dadurch Code aus der Ferne ausführen; der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). MSMQ ist standardmässig nicht installiert, daher hängt die Gefährdung davon ab, ob der Dienst installiert und über das Netzwerk erreichbar ist (standardmässig TCP/1801).

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Weitere 54 kritische Lücken anzeigen
CVE-2026-100219KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Windows QUIC: Remote Code Execution durch Use-after-free

Ein Use-after-free-Fehler im Microsoft-QUIC-Transport von Windows 11 und Windows Server erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auszuführen. Dafür genügt es, einem betroffenen Dienst, der QUIC verwendet, manipulierten Netzwerkverkehr zu senden. Der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch), das Risiko hängt jedoch davon ab, ob QUIC-Dienste (UDP 443) aktiviert und aus unvertrauenswürdigen Netzen erreichbar sind.

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CVE-2026-105016KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft QUIC: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft QUIC, der Transportimplementierung unter Windows, .NET und Visual Studio, erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Es ist keine Benutzerinteraktion und kein Login nötig, die Auswirkungen werden mit einem CVSS-Wert von 9.8 als total (Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit) eingestuft. Das Risiko hängt vor allem davon ab, ob Windows-Server oder .NET-Hosts mit QUIC- oder HTTP/3-Diensten aus unvertrauten Netzwerken erreichbar sind.

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CVE-2026-70147KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft PostScript Printer Driver: Heap-Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf im Microsoft PostScript Printer Driver erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Schwachstelle wird ausgelöst, wenn der betroffene Treiber einen speziell präparierten Druckauftrag oder ein Paket an einen betroffenen Druckdienst verarbeitet. Die CVSS-3.1-Bewertung beträgt 9.8 (kritisch) mit niedriger Angriffskomplexität und ohne Benutzerinteraktion; CISA SSVC bewertet die technischen Auswirkungen als total.

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CVE-2026-70153KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Windows PostScript Printer Driver: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Microsoft PostScript Printer Driver von Windows erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der CVSS-Wert beträgt 9.8 (kritisch). Für die Ausnutzung ist keine Benutzerinteraktion nötig, etwa durch einen speziell präparierten Druckauftrag oder ein Paket an einen betroffenen Druckdienst.

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CVE-2026-70242KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Outlook: Remote Code Execution durch Heap-basierten Pufferüberlauf

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auf dem betroffenen System auszuführen. Laut dem CVE-Eintrag von Microsoft sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, und Microsoft nennt die Leseansicht als Auslösevektor, weshalb eine manipulierte E-Mail ausreichen kann. Der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Microsoft hat Sicherheitsupdates veröffentlicht; bisher wurde keine Ausnutzung gemeldet.

Microsoft Office

CVE-2026-70291KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Outlook: Remote Code Execution durch Heap-basierten Pufferüberlauf

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Outlook erlaubt es einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code aus der Ferne auszuführen; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Laut Microsoft-Bewertung ist die Exploit-Reife als unbewiesen eingestuft, und die Schwachstelle ist weder öffentlich bekannt noch ist eine Ausnutzung bekannt. Recherchen deuten darauf hin, dass eine manipulierte E-Mail bereits im Lesebereich ohne Benutzerinteraktion ausgelöst werden kann, wobei Microsoft diesen Vektor nicht bestätigt hat, weshalb die Angriffsbedingungen teilweise unverifiziert sind.

Microsoft Office

CVE-2026-70300KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Word: Remote Code Execution via untrusted pointer dereference

Ein Untrusted Pointer Dereference in Microsoft Office Word erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Laut Microsoft ist der Reading Pane (Vorschaubereich) ein Angriffsvektor, weshalb ein Benutzer ein manipuliertes Dokument unter Umständen nicht öffnen muss. CVSS 9.8 (Critical); Microsoft und CISA SSVC bewerten die Ausnutzung als automatisierbar, aber es wurde keine Ausnutzung gemeldet.

Microsoft Office

CVE-2026-77900KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Azure App Service: Fehlende Authentifizierung führt zu Remote Code Execution

Microsoft Azure App Service ist von einer Schwachstelle durch fehlende Authentifizierung (CWE-306) bei einer kritischen Funktion betroffen. Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk könnte Code ausführen, was eine vollständige Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit hätte. Microsoft gibt an, das Problem auf seiner Plattform vollständig behoben zu haben, sodass Kunden keine Massnahmen ergreifen müssen.

Azure

CVE-2026-88131KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Dataverse: Remote Code Execution über Deserialisierung

Microsoft Dataverse, die Datenplattform hinter den Business-Anwendungen von Microsoft, enthält eine Deserialisierungsschwachstelle (CWE-502), die die Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten erlaubt. Gemäss CVSS-Vektor könnte ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff ohne Benutzerinteraktion Code ausführen; der CVSS-Basiswert beträgt 9.8. Microsoft gibt an, dass die Schwachstelle auf seiner Seite bereits vollständig entschärft wurde und keine Massnahmen durch Kunden erforderlich sind.

Microsoft Dynamics

CVE-2026-88156KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Office Outlook: Remote Code Execution durch Stack-based Buffer Overflow

Ein Stack-based Buffer Overflow in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Schwachstelle ist als kritisch eingestuft (CVSS 9.8). Gemäss den Recherchenotizen kann eine speziell präparierte E-Mail über die Vorschau ohne Öffnen oder Anklicken durch den Empfänger Code-Ausführung auslösen; eine Authentifizierung ist nicht erforderlich.

Microsoft Office

CVE-2026-88178KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Office PowerPoint: Use-after-free führt zu Remote Code Execution

Ein Use-after-free-Speicherfehler (CWE-416) in Microsoft Office PowerPoint erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Gemäss CVE-Eintrag ist keine Anmeldung und keine Benutzerberechtigung nötig, der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Die Quellen widersprechen sich zum Angriffsweg: Microsoft beschreibt präparierte Präsentationen, die von einem Office-Online-Dienst verarbeitet werden, CrowdStrike nennt vorschauen im Vorschaubereich als Vektor; daher sollte eine präparierte Datei, die per E-Mail, Download oder webbasiertem Office-Dienst zugestellt wird, als plausibles Risiko behandelt werden.

Microsoft Office

CVE-2026-96934KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Windows DHCP Server: Remote Code Execution durch Use After Free

Microsoft hat eine Use-After-Free-Schwachstelle (CWE-416) in der DHCP-Serverrolle von Windows behoben. Ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff kann auf dem Server Code ausführen, der CVSS-Wert beträgt 9.8 (kritisch). Microsoft stuft die Ausnutzung als weniger wahrscheinlich ein und nennt keine öffentliche Offenlegung, dennoch sollten DHCP-Server in internen Netzwerksegmenten vorrangig gepatcht werden.

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CVE-2026-97016KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Office Outlook: Remote Code Execution durch Heap-based Buffer Overflow

Ein Heap-based Buffer Overflow in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen; der CVSS-3.1-Basiswert liegt bei 9.8 (kritisch). Gemäss der Advisory von Microsoft und den Recherchenotizen kann eine präparierte E-Mail, die über die Vorschau verarbeitet wird, ohne Klick für den Angriff ausreichen. Der NVD-Eintrag stand in den geprüften Quellen noch auf Awaiting Analysis, weshalb die offizielle Bewertung zu verifizieren ist.

Microsoft Office

CVE-2026-97749KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Outlook: Remote Code Execution durch Double Free

Eine Double-Free-Schwachstelle (CWE-415) in Microsoft Office Outlook erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auszuführen. Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 9.8) und beschreibt sie als netzwerkbasiert, ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion. Laut dem im Research-Hinweis zitierten Advisory-Text könnte bereits die Anzeige einer präparierten Nachricht im Lesebereich die Schwachstelle auslösen, weshalb E-Mail der Hauptangriffsweg ist.

Microsoft Office

CVE-2026-97814KritischCVSS 9.8Remotecodeausführung

Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf in Text Shaping ermöglicht Remote Code Execution

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der Komponente Windows Text Shaping ermöglicht einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Die Schwachstelle ist mit CVSS 9.8 (kritisch) bewertet, und laut CVSS-Vektor sind weder Authentifizierung noch Benutzerinteraktion erforderlich. Die Angriffsfläche ist in den Quellen nicht identifiziert, daher hängt die Exponierung davon ab, welcher Dienst nicht vertrauenswürdige Eingaben verarbeitet, die die Textdarstellung erreichen.

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CVE-2026-69435KritischCVSS 9.6Rechteausweitung

Azure SRE Agent: Rechteerweiterung aufgrund fehlender Autorisierung

Fehlende Autorisierung in Microsoft Azure SRE Agent erlaubt einem berechtigten Angreifer mit niedrigen Rechten eine Rechteerweiterung über das Netzwerk. Die Quellen unterscheiden sich bei der Schwere: Die hier verwendeten CVE-Daten nennen CVSS 8.1 (Scope unverändert), während der Microsoft-Eintrag 9.6 (Scope verändert) angibt, daher ist der Wert vor einer Meldung in NVD zu prüfen. Microsoft gibt an, dass die Behebung in der Cloud erfolgt und kein Handeln des Kunden erforderlich ist. Für die Ausnutzung ist ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten und keine Benutzerinteraktion nötig, die Auswirkungen hängen davon ab, worauf der Agent zugreifen kann.

Azure

CVE-2026-105014KritischCVSS 9.1Remotecodeausführung

Microsoft Azure Pipelines: Remote Code Execution durch Command Injection

Azure Pipelines, die CI/CD-Plattform von Microsoft, enthält eine Command-Injection-Schwachstelle (CWE-77), mit der ein nicht authentifizierter Angreifer über das Netzwerk Code ausführen kann. Gemäss CVSS-Vektor sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, die Auswirkungen auf Vertraulichkeit und Integrität sind hoch. Microsoft dokumentiert diese CVE als Problem eines Cloud-Dienstes, bei dem keine Massnahmen durch Kunden nötig sind; der Umfang für selbst gehostete Agents und On-Premises-Azure-DevOps-Server ist unbekannt.

Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)

CVE-2026-100209KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Use-after-free ermöglicht Remote Code Execution

Ein Use-after-free-Fehler (CWE-416) in Microsoft Office Excel erlaubt einem Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Für den Angriff muss ein Benutzer eine präparierte Excel-Datei öffnen, typischerweise per E-Mail oder Download, und der Angreifer benötigt keine Berechtigungen. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (hoch).

Microsoft Office

CVE-2026-100210KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Heap-basierten Pufferüberlauf

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel, enthalten in Microsoft 365 Apps, Office LTSC 2021 und 2024, Office für Mac und Office Online Server, erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine speziell präparierte Excel-Datei öffnet, typischerweise per E-Mail oder Download. Der Code läuft mit den Rechten des Benutzers, weshalb Systeme mit erhöhten Excel-Rechten stärker gefährdet sind.

Microsoft Office · KB5002928

CVE-2026-100211KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Use-after-free

Microsoft Office Excel enthält eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416), die einem nicht autorisierten Angreifer über das Netzwerk die Ausführung von Code erlaubt. Für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine präparierte Excel-Datei öffnen, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Bei erfolgreicher Ausnutzung würde Code im Kontext des Benutzers ausgeführt, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit (CVSS 8.8). Ein öffentlicher Proof of Concept oder eine bestätigte Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bekannt.

Microsoft Office

CVE-2026-100220KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Windows Media Video Decoder: Remote Code Execution durch Heap-based Buffer Overflow

Ein Heap-based Buffer Overflow im Windows Media Video Decoder erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, Code aus der Ferne auszuführen (CVSS 8.8, CWE-122). Es ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, etwa durch das Öffnen oder Verarbeiten manipulierter Mediendateien. Ein erfolgreicher Angriff würde dem Angreifer die Rechte des angemeldeten Benutzers verschaffen und könnte zur vollständigen Kontrolle über das betroffene System führen.

Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126835 KB5126836 KB5126868 KB5126651

CVE-2026-102214KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Windows Hyper-V: Use-after-free ermöglicht Codeausführung durch authentifizierte Gastbenutzer

Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Windows Hyper-V erlaubt einem authentifizierten Benutzer mit niedrigen Rechten, lokal Code auszuführen. Laut Action1 kann ein Angreifer, der Code innerhalb einer Gast-VM ausführt, den Hyper-V-Host beeinflussen, was alle VMs auf diesem Host betreffen könnte. Die Ausnutzung setzt einen bestehenden Zugriff innerhalb einer Gast-VM voraus und ist nicht direkt über das Internet erreichbar.

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CVE-2026-102225KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Windows: Lesen ausserhalb der Grenzen in Text Shaping ermöglicht Remote Code Execution

Ein Lesen ausserhalb der Grenzen (Out-of-Bounds Read) in der Windows-Komponente Text Shaping betrifft mehrere Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen, darunter Windows 10 1607 und Windows Server 2016. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann Code über das Netzwerk ausführen, sofern ein Benutzer manipulierten Inhalt wie ein Dokument, eine Datei oder eine Webseite öffnet. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (hoch) und der Vektor setzt eine Benutzerinteraktion voraus, während Microsoft die Schwachstelle als kritisch einstuft.

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CVE-2026-102855KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Visio: Remote Code Execution durch Heap-basierten Pufferüberlauf

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Visio, Bestandteil von Microsoft 365 Apps sowie Office LTSC 2021/2024, erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Es sind keine Berechtigungen nötig, jedoch muss ein Benutzer mitwirken, etwa indem er eine manipulierte Visio-Datei per E-Mail, Download oder Freigabe öffnet. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (hoch).

Microsoft Office

CVE-2026-102856KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Visio: Remote Code Execution durch Heap-basierten Pufferüberlauf

Microsoft Office Visio enthält einen Heap-basierten Pufferüberlauf, der die Ausführung von Code über ein Netzwerk erlaubt. Ein Angreifer könnte Code auf dem Computer des Opfers ausführen, was laut CVSS vollständige Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit hat. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte Datei öffnet, weshalb E-Mail-Anhänge und geteilte Dateien die Hauptwege sind.

Microsoft Office

CVE-2026-102857KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Visio: Heap-based Buffer Overflow ermöglicht Remote Code Execution

Microsoft Office Visio enthält einen Heap-based Buffer Overflow, der Remote Code Execution ermöglicht. Microsoft 365 Apps for Enterprise, Office LTSC 2021 und Office LTSC 2024 sind betroffen. Ein nicht autorisierter Angreifer kann über das Netzwerk Code ausführen, jedoch nur, wenn ein Benutzer eine speziell präparierte Datei öffnet, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Microsoft hat die Korrekturen am 13. Oktober 2026 veröffentlicht.

Microsoft Office

CVE-2026-105718KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Excel: Out-of-bounds Read führt zu Remote Code Execution

Ein Out-of-bounds Read in Microsoft Excel, Teil von Microsoft 365 Apps und Office LTSC, ermöglicht Remote Code Execution. Ein Angreifer kann eine manipulierte Excel-Datei per E-Mail oder Download zustellen; für den Angriff braucht er kein Konto auf dem Zielsystem, der Benutzer muss die Datei jedoch öffnen (CVSS 8.8, hoch). Die Quellen widersprechen sich, ob diese Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird.

Microsoft Office · KB5002928

CVE-2026-105733KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Windows Hyper-V: Codeausführung aus einer Gast-VM

Die Sicherheitsmitteilung von Microsoft beschreibt eine Schwachstelle durch unzureichende Zugriffskontrolle in Windows Hyper-V. Ein Angreifer mit niedrigen Rechten in einer Hyper-V-Gast-VM kann eine speziell präparierte Anwendung ausführen, die dazu führt, dass das Hyper-V-Host-Betriebssystem beliebigen Code ausführt. Der CVSS-Vektor stuft den Angriff als lokal mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ein. Es wurde kein öffentlicher Exploit oder Proof of Concept gefunden, und CISA SSVC stuft die Ausnutzung als keine ein.

Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126657 KB5126655 KB5126653 KB5127648

CVE-2026-108400KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft HEVC Video Extensions: Remote Code Execution in Windows Codecs Library

Ein Integer Overflow oder Wraparound in der Microsoft Windows Codecs Library erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Betroffen ist die Komponente HEVC Video Extensions, die H.265-Videos dekodiert. Laut CVSS-Vektor UI:R ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, zum Beispiel das Öffnen einer präparierten Mediendatei.

Windows

CVE-2026-108439KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Word: Remote Code Execution durch Heap-basierten Pufferüberlauf

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Word, Teil von Microsoft 365 Apps und Office LTSC, ermöglicht Remote Code Execution. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann dies über das Netzwerk auslösen, dafür muss jedoch ein Benutzer ein manipuliertes Dokument öffnen oder einem schädlichen Link folgen. Bei einer erfolgreichen Ausnutzung hätte der Angreifer hohe Auswirkungen auf die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Systems.

Microsoft Office

CVE-2026-108440KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Word: Remote Code Execution durch Pufferüberlauf

Ein stapelbasierter Pufferüberlauf (CWE-121) in Microsoft Office Word erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der Angriff erfordert eine Interaktion des Opfers, meist durch das Öffnen eines präparierten Dokuments wie eines E-Mail-Anhangs oder eines Downloads. Der CNA bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (Hoch); ein Eintrag von VulDB bewertet sie mit 5.5 (Mittel), und der NVD-Status ist in den Quellen uneinheitlich.

Microsoft Office

CVE-2026-108467KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Windows PostScript Printer Driver: Remote Code Execution

Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Microsoft PostScript Printer Driver von Windows erlaubt die Ausführung von Code über das Netzwerk. Der Angreifer benötigt einen gültigen Zugang mit niedrigen Berechtigungen, es ist jedoch keine Benutzerinteraktion nötig (CVSS 3.1 8.8). Action1 beschreibt den Angriff als manipulierte Netzwerkanfrage an einen betroffenen Server, weshalb Druckserver am stärksten gefährdet sind.

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CVE-2026-108471KritischCVSS 8.8Rechteausweitung

Microsoft Windows: Lokale Rechteerweiterung in VBS Enclave

Eine Schwachstelle in Windows Virtualization-Based Security (VBS) Enclave erlaubt einem lokal angemeldeten Angreifer mit niedrigen Rechten, seine Privilegien zu erweitern. Der Angreifer kann Daten aus der Ziel-Enclave auslesen oder Code in deren Kontext ausführen. Der Angriff ist nur lokal möglich und setzt einen initialen Zugriff auf das System voraus, weshalb er vor allem als Risiko nach einer Kompromittierung gilt. NVD bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (Hoch).

Windows · KB5126651

CVE-2026-70215KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office PowerPoint: Remote Code Execution durch Use After Free

Eine Use-After-Free-Schwachstelle in Microsoft Office PowerPoint erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auf einem verwundbaren System auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine speziell präparierte PowerPoint-Datei öffnet oder in der Vorschau anzeigt, zum Beispiel im Vorschaubereich. Microsoft stuft den CVSS-Wert mit 8.8 (hoch) ein und die Ausnutzung als eher unwahrscheinlich; eine aktive Ausnutzung ist nicht bestätigt.

Microsoft Office

CVE-2026-70250KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Windows Server: Use-after-Free im DHCP-Client ermöglicht Remote Code Execution

Eine Use-after-Free-Schwachstelle im Windows-DHCP-Client von Windows Server 2012, 2012 R2, 2016, 2019, 2022 und 2025 erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, Code auszuführen. Der Angriff setzt voraus, dass sich der Angreifer im selben benachbarten Netzwerksegment wie der Server befindet, und erfordert weder Berechtigungen noch eine Interaktion durch einen Benutzer. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zur vollständigen Kompromittierung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Servers führen.

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CVE-2026-83934KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Windows GDI+: Pufferüberlauf im Stack ermöglicht Remote Code Execution

Windows GDI+, die Grafikkomponente von Windows, enthält einen Stack-basierten Pufferüberlauf (CWE-121). Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann Code ausführen, wobei eine Benutzerinteraktion nötig ist, etwa das Öffnen einer präparierten Datei, eines Bildes oder von Webinhalten. Mehrere Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server sind betroffen, darunter Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Die NVD bewertet die Schwachstelle mit CVSS 3.1 8.8 (hoch).

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CVE-2026-88144KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office PowerPoint: Remote Code Execution durch Use after Free

Microsoft Office PowerPoint enthält einen Use-after-Free-Speicherfehler (CWE-416), der einem nicht authentifizierten Angreifer erlaubt, über das Netzwerk Code auf dem betroffenen System auszuführen. Für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine präparierte PowerPoint-Datei öffnen oder in der Vorschau anzeigen, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene Datei. Microsoft stuft die Reife des Exploit-Codes als Unproven ein, und eine Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bekannt.

Microsoft Office

CVE-2026-96202KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Windows Raw Image Extension: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Codeausführung

Microsoft Windows Raw Image Extension enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122), der eine Remote Code Execution ermöglicht. Die Erweiterung ist ein Windows-Codec, der RAW-Kamerabilddateien in Programmen wie Explorer und Fotos dekodiert. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann die Lücke ausnutzen, indem er ein Opfer dazu bringt, eine präparierte RAW-Datei zu öffnen oder in der Vorschau anzuzeigen, wozu eine Benutzerinteraktion nötig ist. Microsoft stuft die Schwachstelle mit CVSS 8.8 als kritisch ein.

Windows, Browser (Edge)

CVE-2026-96914KritischCVSS 8.8Rechteausweitung

Windows: Integer-Überlauf in VBS-Enclave ermöglicht lokale Rechteerweiterung

Microsoft Windows enthält in der Komponente Virtualization-Based Security (VBS) Enclave einen Integer Overflow or Wraparound (Integer-Überlauf), eingestuft als CWE-190 und CWE-122. Ein lokaler, authentifizierter Benutzer mit niedrigen Rechten kann dies ausnutzen, um höhere Rechte zu erlangen; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (Hoch). Voraussetzung ist, dass der Angreifer bereits Code auf dem System ausführen kann. Eine Ausnutzung ist nicht bekannt, und die Schwachstelle wurde nicht öffentlich offengelegt.

Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126653 KB5127648 KB5126646 KB5127646

CVE-2026-96943KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Raw Image Extension: Remote Code Execution über manipulierte RAW-Datei

Ein Integer-Overflow oder Wraparound in der Windows-Komponente Raw Image Extension erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk die Ausführung von Code. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte RAW-Bilddatei öffnet oder rendern lässt, zum Beispiel aus einem E-Mail-Anhang, einem Download oder einem Freigabeordner. Der offizielle CVSS-Wert beträgt 8.8 (hoch), mit vollständigen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.

Windows

CVE-2026-96952KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Windows Media Foundation: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Codeausführung

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in der Komponente Windows Media Foundation erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte Mediendatei öffnet oder verarbeitet, was etwa per E-Mail, Download oder Dateifreigabe geschehen kann. Betroffen sind Windows 10 1809, weitere Windows-10- und Windows-11-Versionen sowie Windows Server 2019, 2022 und 2025. CVSS 8.8 (Hoch) gemäss NVD; Microsoft stuft die Lücke als Kritisch ein, und eine Ausnutzung ist nicht bekannt.

Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates) · KB5126651 KB5126657 KB5126655 KB5126653

CVE-2026-97739KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Integer-Underflow

Ein Integer-Underflow in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen, mit einem CVSS-Wert von 8.8. Der Angriff setzt voraus, dass ein Opfer eine präparierte Excel-Datei öffnet, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Microsoft 365 Apps, Office LTSC und Office für Mac sind betroffen, und Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch ein. Ein öffentlicher Exploit-Code und eine Ausnutzung in freier Wildbahn sind nicht bekannt.

Microsoft Office · KB5002928

CVE-2026-97741KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft 365 Apps Excel: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

Microsoft Excel in Microsoft 365 Apps und Office für Mac enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122, CWE-193). Ein nicht autorisierter Angreifer kann über ein Netzwerk Code ausführen, allerdings muss ein Benutzer eine manipulierte Tabellenkalkulation öffnen, typischerweise aus einer E-Mail oder einem Download. NVD stuft die Schwachstelle mit 8.8 (hoch) ein, mit möglichen vollständigen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.

Microsoft Office

CVE-2026-97742KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Stack-based Buffer Overflow

Ein Stack-based Buffer Overflow (CWE-121) in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Eine Benutzerinteraktion ist erforderlich (UI:R), sodass ein Angriff in der Regel voraussetzt, dass ein Opfer eine bösartige Tabelle aus einer E-Mail, einem Download oder einem Weblink öffnet. Microsoft stuft den Schweregrad als Critical ein, während die NVD einen CVSS-3.1-Wert von 8.8 (High) vergibt.

Microsoft Office · KB5002928

CVE-2026-97745KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Use-after-free

Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine manipulierte Tabellenkalkulation öffnet oder in der Vorschau anzeigt, zum Beispiel eine per E-Mail oder Download erhaltene Datei. Die Schwachstelle betrifft keinen internetseitig erreichbaren Dienst. Microsoft hat Korrekturen mit den Updates vom Oktober 2026 veröffentlicht.

Microsoft Office

CVE-2026-97753KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel, der in Microsoft 365 Apps, Office LTSC, Office für Mac und Office Online Server enthalten ist, erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Für die Ausnutzung muss ein Benutzer eine präparierte Datei öffnen, zum Beispiel eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Web heruntergeladene Datei. Microsoft bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8; laut Microsoft und CISA ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.

Microsoft Office · KB5002928

CVE-2026-97755KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Out-of-Bounds Read

Ein Out-of-Bounds Read in Microsoft Office Excel, einem Bestandteil von Microsoft 365 Apps und Office, erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer über das Netzwerk die Ausführung von Code. Die Ausnutzung erfordert, dass ein Benutzer eine Aktion ausführt, etwa das Öffnen einer präparierten Excel-Datei. Auch Serverprodukte wie SharePoint Server Subscription Edition und Office Online Server sind betroffen, und über das Internet erreichbare Instanzen benötigen Priorität. Microsoft bewertet die Reife der Ausnutzung als unbewiesen, und zum Zeitpunkt der Recherche wurde keine bekannte Ausnutzung gefunden.

Microsoft Office · KB5002927 KB5002928

CVE-2026-97756KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Heap-basierten Pufferüberlauf

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der Angriff setzt voraus, dass ein Benutzer eine präparierte Datei öffnet, etwa ein Excel-Dokument aus einer E-Mail oder einem Webdownload. Microsoft hat Patches veröffentlicht; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (hoch), während Microsoft auf seiner Seite den Max Severity mit Critical angibt.

Microsoft Office · KB5002928

CVE-2026-97758KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Heap-Pufferüberlauf

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel erlaubt einem Angreifer aus der Ferne, Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine präparierte Datei öffnet, zum Beispiel einen E-Mail-Anhang oder eine heruntergeladene Datei. Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (Hoch), und Microsoft hat die Korrekturen am 13. Oktober 2026 veröffentlicht.

Microsoft Office · KB5002928

CVE-2026-97759KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Use-after-free ermöglicht Remote Code Execution

Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in Microsoft Office Excel ermöglicht die Remote Code Execution. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann sie ausnutzen, indem er eine manipulierte Excel-Datei sendet, wobei ein Benutzer die Datei öffnen muss (UI:R). Der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (High); Microsoft stuft die Schwachstelle als Critical ein.

Microsoft Office

CVE-2026-97761KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Remote Code Execution durch Stack-based Buffer Overflow

Microsoft Office Excel enthält einen Stack-based Buffer Overflow (CWE-121), der Microsoft 365 Apps for Enterprise, Office LTSC 2024, Office 365 für Mac sowie Office LTSC für Mac 2021 und 2024 betrifft. Ein Angreifer, der einen Benutzer dazu bringt, eine präparierte Excel-Datei zu öffnen, könnte Code auf dem betroffenen Client ausführen. Der Angriff benötigt keine Berechtigungen, erfordert jedoch eine Interaktion des Benutzers; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8. Microsoft stuft die Reife des Exploit-Codes als Unproven ein, und CISA SSVC verzeichnet keine Ausnutzung.

Microsoft Office

CVE-2026-97765KritischCVSS 8.8Remotecodeausführung

Microsoft Office Excel: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Remote Code Execution

Ein heap-basierter Pufferüberlauf in Microsoft Office Excel, enthalten in Microsoft 365 Apps, Office LTSC und Office für Mac, ermöglicht einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Voraussetzung ist, dass ein Benutzer eine manipulierte Excel-Datei öffnet, etwa eine per E-Mail erhaltene oder aus dem Internet heruntergeladene Datei. Microsoft stuft die Schwachstelle als Critical ein, der CVSS-Basiswert beträgt 8.8 (High), und es sind weder Ausnutzung in freier Wildbahn noch ein öffentlicher Proof of Concept bekannt.

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Updates (KB) dieses Monats

KB-Nummern laut Security Update Guide; bekannte Probleme aus unseren Update-Problemen – ein Klick auf eine KB zeigt alle Einträge dazu.

UpdateProduktfamilieLückenBekannte Probleme
KB5127648Windows8779
KB5124008Windows95
KB5126655Windows9424
KB5126651Windows9013
KB5126646Windows8922
KB5126868Windows2532
KB5126934SQL Server192
KB5126967SQL Server122
KB5122882Windows62
KB5122871Windows62
KB5124012Windows32
KB5126657Windows8781
Weitere 59 Updates anzeigen
UpdateProduktfamilieLückenBekannte Probleme
KB5127646Windows2341
KB5128492SQL Server201
KB5128495SQL Server191
KB5128494SQL Server151
KB5128493SQL Server141
KB5127690Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)91
KB5122876Windows71
KB5122878Windows71
KB5122880Windows71
KB5123099Windows21
KB5129955Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)11
KB5129956Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)11
KB5126653Windows820keine bekannt
KB5126836Windows213keine bekannt
KB5126835Windows201keine bekannt
KB5002928Microsoft Office44keine bekannt
KB5002927Microsoft Office36keine bekannt
KB5130036Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)29keine bekannt
KB5130035Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)28keine bekannt
KB5130034Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)26keine bekannt
KB5128497SQL Server12keine bekannt
KB5127689Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)11keine bekannt
KB5128496SQL Server11keine bekannt
KB5127691Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)9keine bekannt
KB5128895Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)6keine bekannt
KB5128898Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)6keine bekannt
KB5128897Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)6keine bekannt
KB5127666Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)6keine bekannt
KB5127685Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)6keine bekannt
KB5128896Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)5keine bekannt
KB5127660Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)5keine bekannt
KB5127664Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)5keine bekannt
KB5127696Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)4keine bekannt
KB5127692Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)4keine bekannt
KB5127693Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)4keine bekannt
KB5127694Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)4keine bekannt
KB5133966Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)3keine bekannt
KB5131692Microsoft Office3keine bekannt
KB5132779Microsoft Office3keine bekannt
KB5131693Microsoft Office3keine bekannt
KB5127683Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)2keine bekannt
KB5127687Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)2keine bekannt
KB5127667Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)2keine bekannt
KB5133964Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)2keine bekannt
KB5133965Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)2keine bekannt
KB5123065Windows2keine bekannt
KB5123066Windows2keine bekannt
KB5099538Windows1keine bekannt
KB5099540Windows1keine bekannt
KB5099539Windows1keine bekannt
KB5099536Windows1keine bekannt
KB5101650Windows1keine bekannt
KB5099414Windows1keine bekannt
KB5129957Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)1keine bekannt
KB5129958Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)1keine bekannt
KB5002893Microsoft Office1keine bekannt
KB5002883Microsoft Office1keine bekannt
KB5002891Microsoft Office1keine bekannt
KB5002882Microsoft Office1keine bekannt

Bekannte Probleme mit den Updates

OffenBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11 25H2: Freigegebenen Drucker über "Gerät hinzufügen" hinzufügen scheitert mit Fehler 87

Anwender berichten, dass das Hinzufügen eines von einem Windows Server freigegebenen Druckers über Einstellungen > Gerät hinzufügen unter Windows 11 25H2 nach dem Update KB5127648 mit Fehler 87 scheitert. Dies wird von Anwendern berichtet und ist vom Hersteller noch nicht bestätigt. Bisher wurde nur eine unabhängige Quelle gefunden.

Microsoft · Windows 11 25H2 with printers shared from Windows Server

OffenBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11/Server 2025: USB-Audio-Class-1.0-Geräte fallen aus (Code 10) oder haben keinen Ton

USB-Audio-Class-1.0-Geräte fallen unter Windows 11 und Windows Server 2025 laut Berichten mit Code 10 aus oder liefern keinen Ton. Dies wird von Anwendern gemeldet und ist vom Hersteller noch nicht bestätigt. Eine dauerhafte Behebung wurde nicht gefunden; eine Drittseite behauptet, das Windows-Server-2022-Update KB5126655 behebe das Problem, was nicht verifiziert ist.

Microsoft · Windows Server 2025, Windows 11 26H2/25H2/24H2, Windows Server 2019

OffenBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11 24H2 und neuer: Smart App Control nach KB5127648 nicht aktivierbar

Nach der Installation von KB5127648 lässt sich Smart App Control Berichten zufolge nicht mehr einschalten. Dies wird von Anwendern und Nachrichtenseiten gemeldet und ist in den uns vorliegenden Quellen noch nicht vom Hersteller bestätigt. Eine Behebung ist noch nicht bekannt.

Microsoft · Windows 11 24H2 and later

OffenBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11 24H2/25H2: KB5124010 Preview verursacht laut Berichten Startprobleme, Langsamkeit, Spielabstürze

Nutzer berichten nach der Installation des Preview-Updates KB5124010 für Windows 11 24H2/25H2 über mehrere Probleme: langsamen Start, langsames Herunterfahren und langsame Suche, einen Startfehler nach der Deinstallation sowie Spielabstürze. Dies wird von Nutzern berichtet und ist vom Hersteller noch nicht bestätigt. Es wurden nur 2 unabhängige Quellen gefunden. Ein separater Absturz von AC-3-Apps (Dolby Digital) wird laut den Recherchenotizen durch KB5127648 behoben.

Microsoft · Windows 11 24H2/25H2

OffenBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows Server 2025 24H2: kumulatives .NET-Update scheitert mit 0x80070bc9 (unbestätigt)

Ein einzelner Benutzerbericht beschreibt, dass das kumulative .NET-Update KB5127690 auf Windows Server 24H2 (Build 26100.33650, Hyper-V-VM) mit dem Fehler 0x80070bc9 scheitert. Dies wird von Benutzern gemeldet und ist vom Hersteller noch nicht bestätigt. Microsoft hat keinen Release-Health-Eintrag dazu veröffentlicht; der Fehler wirkt wie ein maschinenspezifisches Servicing-Problem, nicht wie ein Updatefehler.

Microsoft · Windows Server 2024

OffenBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11 File History: Datum "Zuletzt kopiert" und Vorgängerversionen defekt nach Updates

Benutzer berichten, dass File History Dateien zwar auf das Ziellaufwerk kopiert, das Datum "Zuletzt kopiert am" sich aber nicht aktualisiert und bei den Vorgängerversionen keine Einträge erscheinen. Dies wird von Benutzern berichtet und ist vom Hersteller noch nicht bestätigt. Ein verwandter File-History-Fehler vom September 2026 wurde laut Berichten von Microsoft behoben, für das verbleibende Problem gibt es jedoch keine Herstellerquelle.

Microsoft · Windows 11 File History

WorkaroundBekanntes Problem

Windows 11 26H2: USB-Audiogeräte starten möglicherweise nicht oder geben keinen Ton aus

Einige USB-Audio-Class-1.0-Geräte starten nach der Installation von Windows 11, Version 26H2 möglicherweise nicht oder geben keinen Ton aus. Microsoft führt dasselbe Problem für weitere Windows-Client- und Server-Versionen auf, wo es von den Sicherheitsupdates vom 8. September 2026 ausgeht. Für 26H2 lautet der Herstellerstatus Mitigated, und eine Korrektur in einem zukünftigen Windows-Update ist weiterhin in Arbeit.

Microsoft · Windows 11, Version 26H2

WorkaroundBekanntes Problem

Windows Server: Benutzer können sich möglicherweise nicht bei OWA anmelden oder keine E-Mails auf Exchange Server senden

Nach dem Windows-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 können bei einigen lokalen Exchange-Servern Probleme beim Zugriff auf E-Mails oder beim Versand auftreten. Das Update führte ein Standardlimit für den Speicher ein, den der Endpoint Mapper für Endpoint-Lookup-Aufrufe verwendet. Unter hoher Last kann dieses Limit für Exchange zu niedrig sein. Microsoft stuft den Status als gemildert ein und untersucht das Problem weiter.

Microsoft · Windows Server 2025

WorkaroundBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11/10 ESU: File History zeigt falsches 'Reconnect your drive' nach Update vom 8. Sep. 2026

File History zeigt nach dem Update vom 8. September 2026 laut Berichten fälschlich die Meldung 'Reconnect your drive' an, und Sicherungen funktionieren nicht mehr. Dies wird von Anwendern berichtet und ist vom Hersteller noch nicht bestätigt. Ein Fix soll mit KB5124010 verfügbar sein, ein Bericht nennt jedoch weiterhin bestehende Probleme.

Microsoft · Windows 11 23H2, 24H2, 25H2, 26H1 and Windows 10 ESU

WorkaroundBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11 KB5127648: 802.1X/PEAP-Authentifizierung per WLAN und LAN schlägt fehl

Nach der Installation von KB5127648 können sich Windows-11-Clients laut Berichten nicht mehr an WPA2-Enterprise-WLANs und kabelgebundenen 802.1X-Netzen mit PEAP (Protected Extensible Authentication Protocol) authentifizieren. Dies wird von Anwendern berichtet und ist vom Hersteller noch nicht bestätigt. Als wahrscheinliche Ursache (abgeleitet, von Microsoft nicht genannt) gilt, dass NTLMv1-Single-Sign-on neu standardmässig blockiert wird. Gemeldete Abhilfen existieren, eine Korrektur des Herstellers ist nicht bekannt.

Microsoft · Windows 11 24H2, 25H2, 26H2

WorkaroundBekanntes ProblemFix-Skript

Exchange Server: instabil nach Windows-Server-Updates Oktober 2026 (ec=1142)

Seit den Updates vom 13. Oktober 2026 können Exchange-Server auf betroffenen Windows-Server-Versionen nach einiger Zeit instabil werden. Laut Microsoft handelt es sich nicht um ein Problem der Exchange-Updates. Eine Umgehung über den Registry-Wert EpmapSavedContextCap ist verfügbar; ein baldiger Fix ist nicht in Sicht.

Microsoft · Windows Server / Exchange Server

BehobenBekanntes Problem

SQL Server: Linked-Server-Abfragen mit MSDASQL und Provider String schlagen mit Fehler 7416 fehl

Linked-Server-Abfragen, die den MSDASQL-Provider (OLE DB Provider for ODBC Drivers) nutzen und einen Provider String ([user]) angeben, schlagen für Benutzer ohne sysadmin-Rolle mit Fehler 7416 fehl. Ursache ist eine strengere Verbindungsprüfung in der Database Engine. Microsoft bestätigt das Problem und gibt an, dass es ab dem GDR-Update vom Oktober 2026 behoben ist.

Microsoft · SQL Server

BehobenBekanntes ProblemCommunity-Meldung

Windows 11: Always On VPN-Ausfälle durch Septemberupdates mit KB5127936 behoben

Always On VPN-Profile mit automatischer Protokollauswahl oder Fallback (IKEv2 und SSTP) funktionierten nach den Windows 11-Updates vom September 2026 nicht mehr. Laut Sekundärquellen und Recherche behebt das optionale Vorschauupdate KB5127936 (28.10.2026) das Problem. Die Herstellerseite konnten wir nicht selbst lesen, daher sind die Details hier nicht durch eine Herstellerquelle bestätigt.

Microsoft · Windows 11

BehobenBekanntes ProblemFix-SkriptPrüf-Skript

Windows 11 26H2: Domänenmitglieder verlieren evtl. die Vertrauensstellung zur Domäne

Nach der Installation von Windows 11 Version 26H2 können Credential-Guard-geschützte Maschinenkonten ihren sicheren Kanal zu einer lokalen Active-Directory-Domäne verlieren. Ursache ist Machine Identity Isolation (MII), das Windows nun berücksichtigt; es wird nur mit Windows-Server-2025-Domänencontrollern auf Domain Functional Level 2025 oder höher unterstützt. Microsoft hat das Problem mit Updates ab dem 22.09.2026 behoben.

Microsoft · Windows 11, Version 26H2

BehobenBekanntes Problem

Windows 11 26H2: Schwarzer Bildschirm oder Desktop lädt nach Anmeldung nicht (behoben in KB5127648)

Nach der Installation von Windows 11, Version 26H2 und nachfolgender Updates kann auf einigen Geräten der Desktop nach der Anmeldung nicht geladen werden. Das Problem trat vor allem auf Azure Virtual Desktop (AVD)-Hosts mit FSLogix auf, häufiger bei einigen bestehenden Benutzerprofilen. Microsoft hat es mit den Updates vom 2026-10-13 (KB5127648) und später behoben.

Microsoft · Windows 11, Version 26H2

BehobenBekanntes Problem

Windows 11 26H2: Oktober-2026-Update behebt VPN-, FSLogix- und S2D-Fehler; ein Neustart mehr möglich

Das Windows-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 wurde am 2026-10-13 für alle unterstützten Windows-Versionen veröffentlicht. Für Windows 11, Version 26H2, behebt es mehrere bekannte Probleme: Always On VPN, einen schwarzen Bildschirm in Azure Virtual Desktop mit FSLogix und Storage-Spaces-Direct-Datenträger mit Tiering. Auf einer begrenzten Zahl von Geräten kann wegen des Secure-Boot-Zertifikatsupdates ein zusätzlicher Neustart während der Installation nötig sein.

Microsoft · Windows 11

Stichtage in diesem Monat

In KraftStichtag

Exchange Online: EWS-Änderungen betreffen Hybrid Rich Coexistence und Cross-Org-Freigaben

Die Änderungen an Exchange Web Services (EWS) in Exchange Online beginnen zwischen Oktober 2026 und April 2027. Betroffen sind zwei On-Premises-Szenarien: Hybridumgebungen mit lokalen Postfächern, die Online-Archive haben, und lokale Organisationen mit Rich Coexistence zu einer anderen Exchange-Online-Organisation. EWS wird On-Premises nicht abgekündigt.

Microsoft · Exchange Online

In KraftStichtag

Exchange Online: Cross-tenant Free/Busy, MailTips, Kalenderfreigabe wechseln zur Cross-Tenant Access Policy

Da EWS in Exchange Online ab 2026-10-01 abgekündigt wird, müssen cross-tenant Free/Busy, MailTips und Kalenderfreigaben mit anderen Microsoft 365-Organisationen auf die Microsoft 365 Cross-Tenant Access Policy umgestellt werden (Message Center MC1446796). Betroffen sind nur Tenants, die solche Freigaben eingerichtet haben. Laut Update des Herstellers vom 2026-10-29 ist die Funktion noch nicht vollständig verfügbar; die Rollout-Termine stehen in einer Tabelle im Blogbeitrag.

Microsoft · Exchange Online

In KraftStichtag

AD FS: DKM-Container-ACL-Härtung mit Oktober-2026-Update erzwungen (CVE-2026-56155)

Mit dem Windows-Sicherheitsupdate vom 13. Oktober 2026 hat Microsoft die ACL-Härtung (Zugriffssteuerungsliste) des AD FS Distributed Key Manager (DKM) Containers in den Enforcement-Modus überführt. Sie behebt die Schwachstelle CVE-2026-56155 (Erhöhung von Berechtigungen). Auf unterstützten Windows-Server-Versionen behebt AD FS unsichere ACLs automatisch, sofern Administratoren nicht widersprochen haben. Windows Server 2012 und 2012 R2 erfordern eine manuelle Behebung. Die Änderung ist aktiv.

Microsoft · Windows Server (AD FS)

In KraftStichtagFix-Skript

Windows: Von NTLMv1 abgeleitete Anmeldedaten für SSO standardmässig eingeschränkt (Oktober-2026-Update)

Seit dem Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 (veröffentlicht am 2026-10-13) blockieren Windows 11 (26H2, 26H1, 25H2, 24H2) und Windows Server 2025 standardmässig das Erzeugen von aus NTLMv1 abgeleiteten Anmeldedaten für Single Sign-On. Dies gilt nur für Geräte mit deaktiviertem Credential Guard und nicht gesetztem Registrywert BlockNtlmv1SSO. Laut Microsoft ist dies eine geplante Härtung und kein bekanntes Problem. Die Änderung ist nun aktiv.

Microsoft · Windows

In KraftStichtag

Debian ca-certificates: emSign ECC Root CA G3 und Comodo AAA Services root entfernt (DSA-6572-1)

Debian hat festgestellt, dass mehrere eMudhra-Zwischenzertifizierungsstellen kompromittiert wurden. Die Sicherheitsmeldung DSA-6572-1 (veröffentlicht am 2026-10-20) liefert aktualisierte ca-certificates-Pakete, die die Stammzertifikate "emSign ECC Root CA - G3" und "Comodo AAA Services root" entfernen. Nach der Installation des Updates wird Zertifikaten, die auf diese Stammzertifikate zurückgehen, nicht mehr vertraut.

Debian · ca-certificates

In KraftStichtag

Exchange Online: EWS-Abkündigung erfordert EWSAllowedAppIDs, Microsoft deaktiviert EWS in Mandanten

Microsoft hat die Abkündigung von Exchange Web Services (EWS) in Exchange Online begonnen. In der Multi-Tenant-Cloud (WW) genügt EWSEnabled = True allein nicht mehr; eine AppID-Zulassungsliste (EWSAllowedAppIDs) ist erforderlich. Microsoft deaktiviert EWS in Mandanten, in denen beide Einstellungen leer sind. Mandanten, die bereits auf EWSEnabled = True stehen, werden bis April 2027 nicht geändert.

Microsoft · Exchange Online

Nach Produktfamilie

  • Windows1'122
  • Microsoft Office210
  • Entwicklerwerkzeuge (.NET, Visual Studio …)65
  • SQL Server22
  • Browser (Edge)18
  • Azure12
  • Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)7
  • Andere6

Mehr zu diesem Monat

Woher die Angaben stammen

Behobene Lücken, Schweregrad, Zero-Days und KB-Nummern stammen aus dem offiziellen Security Update Guide von Microsoft (MSRC); bekannte Probleme, Workarounds und Stichtage aus unseren Update-Problemen, jeweils mit Quelle. „Was jetzt tun“ entsteht aus diesen Daten nach festen Regeln, ohne AI.

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