Microsoft Entra application proxy: Rechteerweiterung durch unzureichende Authentifizierung
Zusammenfassung
Microsoft Entra application proxy (früher Azure AD Application Proxy) veröffentlicht lokale Webanwendungen für Remote-Benutzer. Durch unzureichende Authentifizierung (CWE-287) kann ein nicht authentifizierter Angreifer über das Netzwerk seine Rechte erweitern. Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 3.1 Basiswert 10.0) und gibt an, dass Kunden keine Massnahmen ergreifen müssen. In den abgerufenen Quellen wurde keine Ausnutzung und kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Betroffen
- Microsoft Entra application proxy (früher Azure AD Application Proxy)
- Versionsumfang laut sekundärem Tracker: alle Versionen (in den abgerufenen Angaben nicht von Microsoft bestätigt)
Behoben in
Unbekannt. Microsoft gibt an, dass keine Massnahmen durch Kunden nötig sind, was auf eine Behebung auf Dienstseite hindeutet; es wurden keine Build-Nummern abgerufen.
Umgehung
Unbekannt. Es ist kein Workaround des Herstellers dokumentiert.
Ausnutzung
- Bis zu den abgerufenen Quellen ist keine Ausnutzung bekannt.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact total.
- Microsoft-Temporal-Vektor: E:U (Reife des Exploit-Codes unbewiesen), RC:C (Vertrauenswürdigkeit des Berichts bestätigt).
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Unsere Empfehlung
- Den MSRC-Advisory von Microsoft verfolgen und bei Microsoft bestätigen, dass der Cloud-Dienst behoben ist.
- Sicherstellen, dass die Connector-Agenten von Entra application proxy aktuell sind und die automatische Aktualisierung funktioniert.
- Bedingten Zugriff mit MFA für alle veröffentlichten Anwendungen durchsetzen.
- Entra-Anmelde- und Audit-Protokolle auf ungewöhnliche Zugriffe prüfen, insbesondere auf privilegierte Konten, für die letzten Wochen.
- Pro Connector-Gruppe mindestens zwei Connectors betreiben.
- Den KEV-Katalog der CISA und Herstellerupdates überwachen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
Links zu fremden Seiten, von uns nicht geprüft – Exploit-Code kann Schadsoftware enthalten. Nur in isolierten Testumgebungen verwenden.
- Proof of Concept auf GitHub (1 Repositories)
mehmet-emir-eroglu/CVE-2026-97785
Quellen der Recherche
- MSRC advisory CVE-2026-97785 msrc.microsoft.com
- MITRE/CVE record via threatint cve.threatint.com
- Microsoft Entra application proxy overview learn.microsoft.com
- Microsoft Entra application proxy security learn.microsoft.com
- Strix CVE-2026-97785 (secondary) www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 13:55.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
