Microsoft Office Word: Remote Code Execution via untrusted pointer dereference
Zusammenfassung
Ein Untrusted Pointer Dereference in Microsoft Office Word erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Laut Microsoft ist der Reading Pane (Vorschaubereich) ein Angriffsvektor, weshalb ein Benutzer ein manipuliertes Dokument unter Umständen nicht öffnen muss. CVSS 9.8 (Critical); Microsoft und CISA SSVC bewerten die Ausnutzung als automatisierbar, aber es wurde keine Ausnutzung gemeldet.
Betroffen
- Microsoft 365 Apps for Enterprise (32- und 64-Bit): Versionen ab 16.0.1 bis zum korrigierten Build; der genaue korrigierte Build ist unbekannt, siehe MSRC
- Microsoft Office LTSC 2021 (32- und 64-Bit): Versionen ab 16.0.1 bis unter 16.0.14334.20974
- Microsoft Office LTSC 2024 (32- und 64-Bit): Versionen ab 16.0.0 bis unter 16.0.17932.21056
Behoben in
- Microsoft Office LTSC 2021: 16.0.14334.20974 oder neuer
- Microsoft Office LTSC 2024: 16.0.17932.21056 oder neuer
- Microsoft 365 Apps for Enterprise: Unbekannt; den korrigierten Build in den Microsoft-KB-Artikeln im MSRC Security Update Guide bestätigen
Umgehung
- In den geprüften Quellen wurde kein vom Hersteller bestätigter Workaround gefunden.
- Unsere Empfehlung, nicht aus einer Quelle: Den Reading Pane (Vorschaubereich) in Outlook und im Datei-Explorer bis zum Patch deaktivieren, sofern die Geschäftsanforderungen dies zulassen. Vor einem breiten Rollout auf dem MSRC-Eintrag bestätigen, dass dadurch die Angriffsfläche verringert wird.
Ausnutzung
- Microsoft: Exploited = No; Exploit Code Maturity = Unproven (kein öffentlicher Exploit-Code bekannt)
- CISA SSVC: Ausnutzung none, automatisierbar yes, technische Auswirkung total
- Zum Zeitpunkt der Prüfung nicht im CISA-Katalog Known Exploited Vulnerabilities enthalten
- In unseren Recherchen wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden; dies beweist jedoch nicht, dass keiner existiert
Unsere Empfehlung
- Alle Office-Installationen (Microsoft 365 Apps, LTSC 2021 und LTSC 2024) inventarisieren und die Builds mit den MSRC-KB-Artikeln vergleichen.
- Die Office-Sicherheitsupdates vom Oktober 2026 zuerst auf öffentlich erreichbaren Mail- und Dateifreigabe-Systemen installieren.
- Den Reading Pane (Vorschaubereich) bis zum Patch deaktivieren, sofern die Geschäftsanforderungen dies zulassen.
- E-Mail-Anhänge am Mail-Gateway filtern und auf Exploit-Berichte sowie eine Aufnahme in den CISA-KEV-Katalog überwachen, da sich der Ausnutzungsstatus ändern kann.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-70300 msrc.microsoft.com
- OpenCVE: CVE-2026-70300 app.opencve.io
- Strix: CVE-2026-70300 www.strix.ai
- Vulners NVD record: CVE-2026-70300 vulners.com
- Rapid7: Patch Tuesday October 2026 www.rapid7.com
- Patchly: Patch Tuesday October 2026 patchly.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 18:41.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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