Alle neu veröffentlichten Sicherheitslücken (CVE), laufend aus der NVD, mit aktiv ausgenutzten Lücken der CISA, der Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS) und öffentlichen Exploits – jede einzeln recherchiert: Was ist betroffen, was hilft, was ist zu tun.
IBM Langflow OSS 1.0.0 bis 1.12.8, ein Open-Source-Werkzeug zum Erstellen von KI-Agenten und Workflows, enthält eine Schwachstelle durch unzureichende Authentifizierung (CWE-287). Gemäss IBM kann ein entfernter Angreifer ohne Zugangsdaten Sicherheitsbeschränkungen umgehen. IBM fasst diese Schwachstelle mit weiteren Langflow-Schwachstellen zusammen, darunter Remote Code Execution, und es wird ein öffentliches Metasploit-Modul gemeldet.
Szafir und Szafir Weryfikująca, polnische Anwendungen für elektronische Signaturen von der Krajowa Izba Rozliczeniowa, verarbeiten externe Entitäten in XML-Dateien. Wenn ein Benutzer eine präparierte XML-Datei mit einer externen DTD-Referenz signiert oder verifiziert, kann ein Angreifer beliebige Dateien im System des Opfers lesen. Die Ausnutzung erfordert, dass das Opfer die Datei öffnet, etwa eine per E-Mail oder Download erhaltene, und es ist kein Netzwerkdienst exponiert.
WS_FTP Server unter Windows in Versionen vor 2024.0.7 und 2025.0.4 enthält eine Schwachstelle im gemeinsam genutzten SSH-Dienst. Ein entfernter Angreifer, der den hinterlegten öffentlichen SSH-Schlüssel eines gültigen Kontos kennt, kann den SSH-Dienst zum Absturz bringen. Die Auswirkung beschränkt sich auf die Verfügbarkeit; Datenabfluss oder Codeausführung werden nicht beschrieben.
Eine Betriebssystem-Befehlsinjektion in Progress WS_FTP Server unter Windows erlaubt die Ausführung beliebiger Befehle unter bestimmten Konfigurationen. Der CVSS-Vektor ist netzwerkbasiert mit niedriger Angriffskomplexität, erfordert aber niedrige Berechtigungen, weshalb ein Angreifer ein gültiges Konto benötigt. Die Schwachstelle ist im gleichen Release behoben wie die schwerwiegendere, nicht authentifizierte Schwachstelle CVE-2026-84295, weshalb ein Patch beide adressiert.
Die Web-Admin-Konsole von Progress WS_FTP Server unter Windows enthält in Versionen vor 2024.0.7 und 2025.0.4 eine unzureichende Zugriffskontrolle. Gemäss CVE-Eintrag könnte administrative Funktionalität für Remote-Authentifizierungsversuche offengelegt werden. Der CVSS-Vektor verlangt keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion, die Angriffskomplexität wird jedoch als hoch eingestuft. Der genaue Auslöser und die erreichbaren Funktionen sind öffentlich nicht beschrieben.
Eine Path-Traversal-Schwachstelle in Progress WS_FTP Server unter Windows erlaubt einem delegierten Host Administrator den Zugriff auf Speicherorte ausserhalb seines autorisierten Bereichs. Laut CNA könnte dies potenziell Remote Code Execution ermöglichen. Der Angreifer benötigt ein gültiges Host-Administrator-Konto, daher ist die Schwachstelle nicht ohne vorherige Authentifizierung ausnutzbar.
WS_FTP Server unter Windows enthält eine OS-Command-Injection-Schwachstelle in den Versionen vor 2024.0.7 und 2025.0.4. Unter bestimmten Konfigurationen kann ein Angreifer beliebige Befehle mit erhöhten Rechten ausführen. Der CNA stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 9.0); der Vektor zeigt Netzwerkzugriff ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion, jedoch mit hoher Komplexität.
Eine Path-Traversal-Schwachstelle (CWE-22) im WS_FTP Server von Progress Software unter Windows erlaubt einem delegierten Host-Administrator, auf Dateien ausserhalb seines autorisierten Bereichs zuzugreifen oder diese zu ändern. Der Angreifer benötigt eine bestehende Host-Administrator-Delegation, was laut CVSS-Vektor hohe Berechtigungen (PR:H) voraussetzt. Bei erfolgreicher Ausnutzung können die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Dateien auf dem Server betroffen sein.
Der WS_FTP Server unter Windows enthält in seiner Administrationsoberfläche eine fehlende Berechtigungsprüfung. Ein delegierter Host-Administrator kann seinen autorisierten Bereich überschreiten, was beliebige Befehlsausführung mit erhöhten Rechten und die vollständige Kompromittierung des darunterliegenden Servers ermöglichen kann. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit der delegierten Host-Administrator-Rolle, daher besteht das Risiko vor allem durch kompromittierte Admin-Konten, böswillige Insider oder die Verkettung mit einer anderen Schwachstelle.
Microsoft Edge (Chromium-based) enthält einen Integer-Überlauf oder Wraparound (CWE-190), der es einem nicht autorisierten Angreifer erlaubt, über ein Netzwerk seine Rechte zu erweitern. Laut dem CNA-Eintrag erfordert der CVSS-Vektor eine Benutzerinteraktion (UI:R), weshalb die Ausnutzung voraussichtlich erfordert, dass ein Benutzer eine bösartige oder kompromittierte Webseite besucht. Der CVSS-Wert beträgt 8.8 (CNA), VulDB bewertet die Schwachstelle jedoch mit 6.3 (Mittel), und öffentlich verfügbare technische Details sind begrenzt.
Microsoft Edge (Chromium-basiert) enthält einen Use-after-free-Speicherfehler (CWE-416), der einem berechtigten Angreifer über das Netzwerk eine Rechteerweiterung ermöglicht. Gemäss CVSS-Vektor ist die Auswirkung auf Integrität und Verfügbarkeit hoch, auf die Vertraulichkeit besteht keine Auswirkung. Der Angreifer benötigt bereits niedrige Berechtigungen (PR:L), und laut CVSS-Vektor ist keine Benutzerinteraktion erforderlich.
Microsoft Edge (Chromium-based) enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf, durch den ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk Code ausführen kann. Ausgenutzt wird die Lücke, wenn ein Benutzer eine bösartige oder kompromittierte Webseite aufruft, zum Beispiel über Phishing oder bösartige Werbung. Microsoft stuft die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit als hoch ein; der CVSS-Basiswert beträgt 8.8.
Eine Double-Free-Schwachstelle (CWE-415) in Microsoft Edge (Chromium-basiert) erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer aus der Ferne, Code auszuführen. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8, und der Vektor erfordert eine Benutzerinteraktion, sodass ein Opfer typischerweise zuerst eine manipulierte Webseite oder einen Link öffnen müsste. Die NVD-Analyse ist noch ausstehend, und die gefixte Build-Version muss im MSRC-Eintrag verifiziert werden.
Progress WS_FTP Server unter Windows ist vor 2024.0.6 und 2025.0.3 anfällig für eine MFA-Umgehung in der SSH-Komponente. Ein authentifizierter Benutzer mit gültigen Zugangsdaten kann die Multi-Faktor-Authentifizierung umgehen, weil Authentifizierungsfaktoren fehlerhaft zwischen Konten verknüpft sind. Die Angriffskomplexität ist hoch. Die Schwachstelle gehört zu einer Gruppe von WS_FTP-Server-Korrekturen, und eine verwandte Schwachstelle (CVE-2026-84295, CVSS 10.0) ist nicht authentifiziert. Internet-erreichbare Server sind daher dringend zu behandeln.
Die Schwachstelle betrifft Progress Software WS_FTP Server unter Windows in Versionen vor 2024.0.6 und 2025.0.3. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann ohne Benutzerinteraktion auf sensible Informationen zugreifen, einschliesslich administrativer Zugangsdaten. Der CVSS-Wert 10.0 spiegelt eine hohe Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sowie eine Änderung des Scope wider. Ein kompromittierter Server könnte als Ausgangspunkt für Angriffe auf das weitere Netzwerk dienen.