Eine Use-after-free-Schwachstelle im Windows Program Compatibility Assistant (PCA) Service betrifft unterstützte Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Systeme, darunter Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Ein berechtigter lokaler Benutzer mit niedrigen Rechten kann die Schwachstelle ausnutzen, um seine Privilegien zu erweitern. Für die Ausnutzung ist lokaler Zugriff und eine hohe Angriffskomplexität nötig, daher ist die Lücke nicht direkt aus dem Netzwerk erreichbar.
Microsoft · Windows
Ein Out-of-Bounds-Read im Microsoft Azure Attestation Service und im Device Health Attestation Service erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, Speicherinhalte über das Netzwerk auszulesen. Betroffen ist nur die Vertraulichkeit; Integrität und Verfügbarkeit sind nicht betroffen. Der Angreifer benötigt Netzwerkzugriff auf den betroffenen Dienst, und der genaue Auslöser ist nicht öffentlich bekannt.
Microsoft · Windows Server
Ein Integer-Überlauf oder Wraparound (CWE-190) in der Windows-iSCSI-Komponente erlaubt die Ausführung von Code über das Netzwerk. Ein nicht autorisierter Angreifer kann dies ausnutzen, der CVSS-Vektor setzt jedoch eine Benutzerinteraktion voraus (UI:R). Relevant sind Systeme, die als iSCSI-Initiator oder -Target arbeiten; betroffen sind unter anderem Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016.
Microsoft · Windows iSCSI
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Der Windows Installer, die Windows-Komponente zum Installieren, Reparieren und Entfernen von MSI-Paketen, enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf. Ein berechtigter lokaler Benutzer mit angemeldetem Konto kann diesen ausnutzen, um erhöhte Rechte bis hin zu SYSTEM zu erlangen. Die Schwachstelle ist nicht allein aus dem Internet erreichbar und erfordert keine Benutzerinteraktion.
Microsoft · Windows Installer
Ein Out-of-Bounds Read im Microsoft Azure Attestation Service und im Device Health Attestation (DHA) Service erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, Speicherinhalte auszulesen und Informationen offenzulegen. Für den Angriff sind keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion nötig, die Auswirkung beschränkt sich auf die Vertraulichkeit. Der CVSS-Wert ist 7.5, die CISA-SSVC-Daten melden jedoch keine bekannte Ausnutzung und der EPSS-Wert ist tief.
Microsoft · Azure Attestation and Device Health Attestation
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in der Komponente Windows Enterprise App Management erlaubt einem berechtigten Angreifer, seine Rechte über das Netzwerk zu erhöhen. Betroffen sind mehrere unterstützte und nicht mehr unterstützte Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server, darunter Windows 10 1607 und Windows Server 2016. Der Angriff gilt als komplex, erfordert gültige Zugangsdaten mit niedrigen Rechten und eine Benutzerinteraktion und hat hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit (CVSS 7.1).
Microsoft · Windows
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) im Dienst Windows Error Reporting erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte bis auf SYSTEM-Ebene zu erweitern. Betroffen sind Windows 10 1607, Windows Server 2016 und mehrere weitere Windows-Versionen. Ein Angreifer benötigt ein lokales Konto mit niedrigen Rechten, und der Angriff ist komplex, daher ist keine Ausnutzung aus dem Internet möglich. Microsoft stuft die Schwachstelle als Important (wichtig) mit einem CVSS-Wert von 7.0 ein.
Microsoft · Windows Error Reporting
Eine Command-Injection-Schwachstelle (CWE-77) in Microsoft Visual Studio Code erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der CVSS-Vektor setzt eine Benutzerinteraktion voraus, weshalb ein Angreifer am ehesten eine Entwicklerin oder einen Entwickler dazu bringen muss, manipulierte Inhalte wie eine Datei, ein Repository oder ein Projekt zu öffnen. Die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit werden als hoch eingestuft, weshalb ein erfolgreicher Angriff den Arbeitsplatzrechner und die darauf gespeicherten Zugangsdaten gefährden könnte.
Microsoft · Visual Studio Code
Ein heap-basierter Pufferüberlauf (CWE-122) in der Windows-Fehlerberichterstattung betrifft Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Gemäss CVSS-Vektor benötigt ein Angreifer ein Konto mit niedrigen Berechtigungen und eine gewisse Benutzerinteraktion, um Berechtigungen zu erweitern. Microsoft listet die Schwachstelle als behoben in Build 10.0.14393.9512, die Quellen sind sich jedoch uneinig, ob der Angriffsvektor lokal oder über das Netzwerk erfolgt.
Microsoft · Windows 10 Version 1607
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Windows Error Reporting erlaubt einem lokal angemeldeten Angreifer mit niedrigen Berechtigungen, seine Rechte bis auf SYSTEM zu erweitern. Für den Angriff ist keine Benutzerinteraktion nötig. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 7.8 (hoch), mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Systems. Microsoft meldet keine öffentliche Offenlegung, und eine aktive Ausnutzung ist nicht bekannt.
Microsoft · Windows 10 1607
Die Komponente Graphic Fonts von Microsoft Windows enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122). Ein entfernter Angreifer kann Code ausführen, wenn ein Benutzer dazu gebracht wird, eine präparierte Schriftdatei zu verarbeiten; der Code läuft mit den Rechten des aktuellen Benutzers. Microsoft bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8, was keine Berechtigungen und eine Benutzerinteraktion voraussetzt. Microsoft hat die Korrekturen im Patch Tuesday vom Oktober 2026 veröffentlicht.
Microsoft · Windows
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in der Windows-Bibliothek kernel32.dll erlaubt einem Angreifer mit einem Konto mit niedrigen Rechten auf dem System, seine Rechte zu erweitern. Bei erfolgreicher Ausnutzung kann die volle Kontrolle über den betroffenen Host erlangt werden (CVSS 7.8 High, C:H/I:H/A:H). Die Schwachstelle ist nicht direkt aus dem Internet erreichbar, stellt aber einen gefährlichen zweiten Schritt nach Phishing oder Malware dar, besonders auf gemeinsam genutzten PCs, Terminal-Servern und Dateiservern mit mehreren Benutzern.
Microsoft · Windows
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Der Windows Perception Simulation Service (PerceptionSimulationService.exe) enthält einen Use-after-free-Fehler, der einem berechtigten lokalen Angreifer eine Rechteausweitung ermöglicht. Der Angreifer benötigt lokalen Zugriff und niedrige Berechtigungen, etwa ein Standardbenutzerkonto; die Schwachstelle ist nicht über das Netzwerk erreichbar. Microsoft führt Windows 10, Windows 11 und Windows Server 2019 als betroffen auf; der Dienst steht vor allem im Zusammenhang mit Mixed-Reality- und Emulator-Werkzeugen. Ob der Dienst standardmässig installiert oder aktiv ist, ist unbekannt.
Microsoft · Windows
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Die .NET-Laufzeitumgebungen und das .NET Framework von Microsoft enthalten eine Schwachstelle durch unkontrollierte Rekursion bei der Verarbeitung von XML-Signaturen und XML-Verschlüsselung (System.Security.Cryptography.Xml und System.Private.Xml). Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann ein tief verschachteltes oder rekursives XML-Dokument senden und den Prozess zum Absturz bringen, was zu einem Denial of Service führt. Das Risiko ist bei öffentlich erreichbaren Anwendungen am höchsten, die XML-Signaturen oder verschlüsseltes XML von externen Parteien annehmen. Eine Verletzung der Vertraulichkeit oder Integrität wird nicht erwartet.
Microsoft · .NET
Microsoft hat eine Schwachstelle in der UEFI-Firmware-Komponente von Windows behoben. Ein autorisierter lokaler Angreifer mit einem Konto mit niedrigen Berechtigungen kann das UEFI-Sicherheitsmerkmal Secure Boot umgehen. Eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich. Da UEFI vor dem Betriebssystem ausgeführt wird, kann eine erfolgreiche Umgehung bootzeitige Schutzmassnahmen untergraben, etwa die vertrauenswürdige Startkette von BitLocker. Eine Ausnutzung in freier Wildbahn oder ein öffentlicher Proof of Concept ist nicht bekannt.
Microsoft · Windows
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf im Virtual Hard Disk (VHD) Miniport Driver von Windows erlaubt es einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erhöhen. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten und lokalen Zugriff, und die Ausnutzung gilt als komplex. Bei erfolgreicher Ausnutzung wären die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit hoch (CVSS 3.1: 7.0, High).
Microsoft · Windows
Eine Schwachstelle in Windows Virtualization-Based Security (VBS) Enclave erlaubt einem lokal angemeldeten Angreifer mit niedrigen Rechten, seine Privilegien zu erweitern. Der Angreifer kann Daten aus der Ziel-Enclave auslesen oder Code in deren Kontext ausführen. Der Angriff ist nur lokal möglich und setzt einen initialen Zugriff auf das System voraus, weshalb er vor allem als Risiko nach einer Kompromittierung gilt. NVD bewertet die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (Hoch).
Microsoft · Windows 10 1809
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) im Windows Installer, der Komponente, die MSI-Pakete installiert, repariert und entfernt, betrifft Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Ein berechtigter lokaler Angreifer kann sie ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern, möglicherweise bis zu SYSTEM. Für die Ausnutzung muss der Angreifer ein Race-Condition gewinnen und über eine lokale Anmeldung oder einen bestehenden Zugriff auf das System verfügen, daher ist die Schwachstelle nicht aus der Ferne ausnutzbar. Microsoft stuft sie zum Veröffentlichungszeitpunkt als nicht ausgenutzt ein.
Microsoft · Windows 10 Version 1607
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Microsoft PostScript Printer Driver von Windows erlaubt die Ausführung von Code über das Netzwerk. Der Angreifer benötigt einen gültigen Zugang mit niedrigen Berechtigungen, es ist jedoch keine Benutzerinteraktion nötig (CVSS 3.1 8.8). Action1 beschreibt den Angriff als manipulierte Netzwerkanfrage an einen betroffenen Server, weshalb Druckserver am stärksten gefährdet sind.
Microsoft · Windows PostScript Printer Driver
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Eine Use-after-free-Schwachstelle in der Windows-Update-Komponente Delivery Optimization erlaubt einem lokalen, authentifizierten Benutzer eine Rechteausweitung. Die Angriffskomplexität ist hoch und es ist kein Netzwerkzugriff nötig, daher besteht das Hauptrisiko durch Standardbenutzer, kompromittierte Konten oder böswillige Insider auf Systemen mit lokalen Anmeldungen. Der Hersteller stuft die Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit als total ein.
Microsoft · Windows