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Windows: Use-after-free-Rechteausweitung im Perception Simulation Service

CVE-2026-61931Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Der Windows Perception Simulation Service (PerceptionSimulationService.exe) enthält einen Use-after-free-Fehler, der einem berechtigten lokalen Angreifer eine Rechteausweitung ermöglicht. Der Angreifer benötigt lokalen Zugriff und niedrige Berechtigungen, etwa ein Standardbenutzerkonto; die Schwachstelle ist nicht über das Netzwerk erreichbar. Microsoft führt Windows 10, Windows 11 und Windows Server 2019 als betroffen auf; der Dienst steht vor allem im Zusammenhang mit Mixed-Reality- und Emulator-Werkzeugen. Ob der Dienst standardmässig installiert oder aktiv ist, ist unbekannt.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inklusive Server Core): Builds unterhalb von 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2 und 22H2: Builds unterhalb von 10.0.19044.7807 bzw. 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: Builds unterhalb von 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2, 25H2 und 26H2: Builds unterhalb von 10.0.26100.9711, 10.0.26200.9711 bzw. 10.0.26300.9711

Behoben in

  • Windows 10 1809 und Windows Server 2019: Build 10.0.17763.9376 oder neuer (Oktober-2026-Cumulative-Update; KB5126651 laut einer Drittquelle, auf der MSRC-Seite überprüfen)
  • Andere Versionen: die entsprechenden, unter betroffen aufgeführten Builds oder neuer
  • Patchstand: die genaue KB pro Version im Microsoft Security Update Guide prüfen

Umgehung

  • Unbekannt. Es wurde kein vom Hersteller dokumentierter Workaround identifiziert; das Einspielen des Patches ist die Massnahme.

Ausnutzung

  • Microsoft stuft die Exploit-Reife als Unproven (E:U) ein, das heisst, es ist kein bekannter Exploit-Code vorhanden.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept, keine Ausnutzung in freier Wildbahn und kein Eintrag im CISA KEV gefunden.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
  • Der EPSS-Wert ist niedrig (etwa 0.0034).

Unsere Empfehlung

  • Das Oktober-2026-Cumulative-Update auf allen betroffenen Systemen installieren, mit Priorität auf Windows 10 1809 und Server 2019.
  • Prüfen, ob PerceptionSimulationService vorhanden und aktiv ist; den Dienst deaktivieren, falls er nicht benötigt wird.
  • Ermitteln, ob noch Windows-10-1809-Systeme im Einsatz sind, und deren Ersatz planen; vorher die Lifecycle-Seite von Microsoft prüfen.
  • Mehrbenutzer-Terminalserver und gemeinsam genutzte Arbeitsstationen besonders beachten, da lokale Rechteausweitung seitliche Bewegungen im Netzwerk und die Vorbereitung von Ransomware begünstigt.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Perception Simulation Service
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126657, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 04:56.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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