Windows 10 Version 1607: Use-after-free im Windows Installer ermöglicht Rechteausweitung
Zusammenfassung
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) im Windows Installer, der Komponente, die MSI-Pakete installiert, repariert und entfernt, betrifft Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Ein berechtigter lokaler Angreifer kann sie ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern, möglicherweise bis zu SYSTEM. Für die Ausnutzung muss der Angreifer ein Race-Condition gewinnen und über eine lokale Anmeldung oder einen bestehenden Zugriff auf das System verfügen, daher ist die Schwachstelle nicht aus der Ferne ausnutzbar. Microsoft stuft sie zum Veröffentlichungszeitpunkt als nicht ausgenutzt ein.
Betroffen
- Microsoft Windows 10 Version 1607 (x64 und x86): Builds unterhalb von 10.0.14393.9612
- Microsoft Windows Server 2016: Builds unterhalb von 10.0.14393.9612
Behoben in
- Build 10.0.14393.9612 oder höher (gemäss CNA-Daten; KB-Nummer nicht bestätigt, im MSRC Update Guide prüfen)
- Der Supportstatus von Windows 10 Version 1607 / LTSB 2016 muss bei Microsoft geprüft werden, bevor ein Patch vorausgesetzt wird
Umgehung
- Unbekannt. In den Quellen wurde kein Workaround des Herstellers gefunden.
Ausnutzung
- Zum Veröffentlichungszeitpunkt nicht ausgenutzt (Microsoft).
- Die Ausnutzung erfordert das Gewinnen einer Race-Condition (CVSS AC:H).
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- Kein öffentlicher Proof of Concept und kein Eintrag im CISA-KEV-Katalog gefunden; dies ist kein Nachweis, dass keine Ausnutzung erfolgt.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob Windows 10 Version 1607 oder Server 2016 im Einsatz sind; nicht mehr unterstützte Systeme als grösseres Risiko behandeln als diese einzelne CVE.
- Verfügbarkeit des Patches und den Supportstatus bei Microsoft verifizieren; bei fehlendem Patch eine Migration planen.
- Lokale interaktive Anmeldung auf vertrauenswürdige Benutzer beschränken und unnötige lokale Administratorrechte entfernen.
- Auf unerwartete Installer-Aktivitäten und Rechteänderungen auf Arbeitsstationen und gemeinsam genutzten Servern achten.
- Besonders auf Verkettungsrisiken wie Phishing-Payloads oder bösartige Makros achten.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – Windows Installer
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126835, KB5126836, KB5126868, KB5126651, KB5126657, KB5126655
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-108468 msrc.microsoft.com
- Microsoft Security Update Guide (vulnerability page) msrc.microsoft.com
- Vulners: CVE List (CNA data) vulners.com
- Vulners: Microsoft CVE mirror vulners.com
- Vulners: NVD record vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 04.11.2026 09:41.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
