Ein Fehler im Schutzmechanismus von Windows PowerShell erlaubt es einem berechtigten lokalen Benutzer, eine Sicherheitsfunktion zu umgehen. Der CVSS-Wert von 8.8 spiegelt eine Änderung des Schutzbereichs und hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit wider. Der Angreifer benötigt ein gültiges lokales Konto mit niedrigen Rechten, daher ist die Lücke vor allem ein Folgeschritt nach einer anderen Kompromittierung, etwa durch Phishing oder ein gestohlenes Passwort.
Microsoft · Windows PowerShell
Eine Schwachstelle in der Windows Backup Engine (CWE-41, unzureichende Auflösung von Pfad-Äquivalenz) erlaubt einem lokal berechtigten Benutzer eine Rechteausweitung. Der CVSS-v3.1-Basiswert beträgt 7.8 (hoch). Für den Angriff ist lokaler Zugriff mit niedrigen Rechten nötig, eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich; ein erfolgreicher Angriff hat hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Microsoft · Windows Backup Engine
ASP.NET Core enthält in seinen Autorisierungskomponenten, darunter Blazor AuthorizeRouteView, eine Race Condition (CWE-362). Ein authentisierter Angreifer kann dadurch über das Netzwerk seine Rechte erweitern. Ein veraltetes asynchrones Autorisierungsergebnis kann nach einer Navigation oder einer Änderung des Autorisierungszustands angewendet werden und so die aktuelle [Authorize]-Entscheidung umgehen. Die Ausnutzung setzt ein gültiges Benutzerkonto, eine hohe Angriffskomplexität und präzises Timing voraus. Die NVD vergibt einen CVSS-3.1-Basiswert von 7.5 (Hoch).
Microsoft · ASP.NET Core
Eine Schwachstelle in ASP.NET Core erlaubt nicht authentifizierten Angreifern aus dem Netzwerk, Serverressourcen zu erschöpfen und einen Denial-of-Service auszulösen. Laut Research-Notizen reserviert FileBufferingReadStream bei der Verarbeitung von Multipart-Anfragen Puffer vorzeitig, sodass präparierte Multipart-Anfragen den Arbeitsspeicher erschöpfen können. Es werden keine Auswirkungen auf Vertraulichkeit oder Integrität gemeldet, und es ist keine Benutzerinteraktion erforderlich.
Microsoft · ASP.NET Core
Der Negotiate-Authentifizierungs-Handler (Microsoft.AspNetCore.Authentication.Negotiate) in ASP.NET Core kann Rollen-Claims von einem falschen Verzeichniskonto einem authentifizierten Benutzer zuweisen. Dies geschieht, wenn die LDAP-Claim-Auflösung aktiviert ist und das LDAP-Ergebnis nicht gegen die Kerberos-Principal-SID geprüft wird. Ein Angreifer mit einem gültigen Konto mit niedrigen Berechtigungen auf dem Zielsystem kann dadurch die Rollen eines anderen Kontos erlangen; der CVSS-Wert beträgt 7.5 (hoch), die Angriffskomplexität ist jedoch hoch.
Microsoft · ASP.NET Core
Ein Fehler durch numerische Trunkierung (CWE-197, CWE-20) in der Windows Search Component ermöglicht einem berechtigten lokalen Benutzer eine Rechteerweiterung. Der Angreifer benötigt einen gültigen Zugang mit niedrigen Rechten auf dem System, eine Benutzerinteraktion ist nicht nötig. Laut CVSS-3.1-Bewertung wäre bei einem erfolgreichen Angriff die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit vollständig betroffen (7.8, hoch).
Microsoft · Windows Search Component
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Eine unzureichende Authentifizierung in ASP.NET Core erlaubt einem nicht autorisierten Angreifer aus dem Netzwerk, seine Rechte zu erweitern. Passwort-Zurücksetzungs- und Bestätigungs-E-Mails von Identity können an eine nicht validierte Anfrageadresse statt an die im Benutzerkonto hinterlegte Adresse gesendet werden, was zu einer Übernahme von Konten führen kann. Das Risiko betrifft vor allem öffentlich erreichbare Anwendungen mit den Standard-Identity-UI-Seiten und funktionierendem E-Mail-Versand; die Angriffskomplexität ist hoch und es sind keine Berechtigungen erforderlich.
Microsoft · ASP.NET Core
Microsoft .NET enthält eine Schwachstelle für Remote Code Execution in der WPF-Runtime (Microsoft.WindowsDesktop.App.Runtime), die nur unter Windows verfügbar ist. Laut Microsoft kann die Hyperlink-Navigation in XPS-Dokumenten URI-Einschränkungen umgehen und ein vom Angreifer kontrolliertes ObjectDataProvider-Objekt erreichen. Ein Angreifer benötigt dafür, dass ein Benutzer ein manipuliertes XPS-Dokument in einer WPF-Anwendung öffnet und einem Link darin folgt; dies kann zur Codeausführung mit den Rechten des Benutzers führen. Die NVD-Beschreibung (Netzwerk, keine Benutzerinteraktion) weicht von Microsofts Darstellung ab, daher wird hier die Beschreibung von Microsoft verwendet.
Microsoft · .NET
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Eine unsichere Zeigerdereferenzierung im Dateisystemtreiber Windows NTFS erlaubt einem lokalen Angreifer mit einem gültigen Konto mit niedrigen Rechten, seine Privilegien zu erhöhen, möglicherweise bis zu SYSTEM. Der CVSS-Vektor setzt lokalen Zugriff, niedrige Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion voraus, weshalb die Schwachstelle nicht direkt aus dem Internet erreichbar ist. Das Hauptrisiko besteht, wenn sich ein Angreifer bereits einen Zugang verschafft hat, etwa durch Phishing oder einen gestohlenen Benutzerzugang, insbesondere auf gemeinsam genutzten PCs, Terminalservern oder Dateiservern.
Microsoft · Windows NTFS
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Eine Type-Confusion-Schwachstelle in der Serverrolle Windows DNS Server erlaubt einem autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Microsoft stuft die Auswirkung als Remote Code Execution mit einem Schweregrad von Important und einem CVSS-Basiswert von 8.8 ein. Die Quellen beschreiben über die Autorisierung hinaus keine genaue Zugriffsstufe, weshalb ein Angreifer mit einem beliebigen gültigen Zugang im Netzwerk als möglich betrachtet werden sollte.
Microsoft · Windows Server 2022
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Microsofts OpenSSH für Windows weist Ressourcen ohne Begrenzung oder Drosselung zu (CWE-770). Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese Ressourcen erschöpfen und den SSH-Dienst stören. Betroffen ist nur die Verfügbarkeit, und die Gefährdung hängt davon ab, ob der OpenSSH-Server unter Windows aktiviert und über das Netzwerk erreichbar ist.
Microsoft · OpenSSH for Windows
Eine Path-Traversal-Schwachstelle in der Workload-Unterstützung des .NET SDK erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erweitern. Eine vom Angreifer kontrollierte Workload-Manifest-ID kann den vorgesehenen Ordner unter %ProgramData%\dotnet verlassen und während erhöhter Operationen vom Angreifer kontrollierte MSBuild-Targets einbinden lassen. Voraussetzung sind ein lokaler Zugriff, ein manipuliertes Manifest und ein erhöhter Aufruf von 'dotnet workload'; die Schwachstelle ist nicht über das Netzwerk erreichbar.
Microsoft · .NET SDK
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Eine Schwachstelle bei der Ressourcenzuteilung in den SignalR-Bibliotheken von ASP.NET Core erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer aus dem Netzwerk, einen Denial of Service auszulösen. Clients, die sich in einem bestimmten zustandsbehafteten Zustand neu verbinden, können Broadcasts unbegrenzt blockieren und Ressourcen auf dem Server gebunden halten. Für den Angriff sind keine Anmeldung und keine Benutzerinteraktion nötig, daher kann ein exponierter SignalR-Endpunkt einer öffentlichen Webanwendung direkt angegriffen werden. Die Auswirkung beschränkt sich auf die Verfügbarkeit; Datendiebstahl oder Codeausführung sind nicht angezeigt.
Microsoft · ASP.NET Core SignalR
Der Routing and Remote Access Service (RRAS) in mehreren unterstützten Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server enthält einen Double-Free-Fehler (CWE-415), der Remote Code Execution ermöglicht. Laut CVSS-Vektor (8.8, AV:N/AC:L/PR:L/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H) benötigt ein Angreifer im Netzwerk nur niedrige Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion und könnte sich unautorisierten Zugriff mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit verschaffen. Das Problem ist nur relevant, wo RRAS installiert und erreichbar ist, zum Beispiel als VPN-Gateway oder Router. Microsoft hat Korrekturen veröffentlicht, und es wurde keine Ausnutzung gemeldet.
Microsoft · Windows Routing and Remote Access Service (RRAS)
Ein heap-basierter Pufferüberlauf (CWE-122) in der Windows System Information Console erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch), wobei keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion erforderlich sind. Welcher Netzwerkdienst zur Auslösung der Schwachstelle nötig ist, ist in den geprüften Quellen nicht dokumentiert.
Microsoft · Windows System Information Console
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Ein Speicherleck in der Windows-DNS-Komponente erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, den Arbeitsspeicher des Servers zu erschöpfen und einen Denial-of-Service auszulösen. Der Angriff erfordert keine Benutzerinteraktion und keine Berechtigungen. Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen, doch ein DNS-Ausfall kann Active-Directory-Anmeldungen und interne Dienste stören.
Microsoft · Windows DNS Server