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Windows DNS Server: Denial of Service durch Speicherleck

CVE-2026-70155Hoch 7.5

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Zusammenfassung

Ein Speicherleck in der Windows-DNS-Komponente erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer im Netzwerk, den Arbeitsspeicher des Servers zu erschöpfen und einen Denial-of-Service auszulösen. Der Angriff erfordert keine Benutzerinteraktion und keine Berechtigungen. Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen, doch ein DNS-Ausfall kann Active-Directory-Anmeldungen und interne Dienste stören.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607: 10.0.14393.0 bis vor 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: 10.0.17763.0 bis vor 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2012 (inklusive Server Core): 6.2.9200.0 bis vor 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2 (inklusive Server Core): 6.3.9600.0 bis vor 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2016 (inklusive Server Core): 10.0.14393.0 bis vor 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019 (inklusive Server Core): 10.0.17763.0 bis vor 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.0 bis vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): 10.0.26100.0 bis vor 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Windows 10 Version 1607 / Server 2016: Build 10.0.14393.9612 (KB-Nummer unbekannt)
  • Windows 10 Version 1809 / Server 2019: Build 10.0.17763.9376 (KB5126651 laut Tenable)
  • Windows Server 2012: Build 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2: Build 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2022: Build 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025: Build 10.0.26100.33650 (KB5126646 laut Tenable)
  • Die authoritativen KB-Nummern sind im MSRC-Advisory zu prüfen.

Umgehung

Unbekannt.

Ausnutzung

  • Nicht in CISA KEV aufgeführt.
  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact partial.
  • EPSS 1,3 %.
  • Es ist kein öffentlicher Proof of Concept oder Forschungsbericht bekannt.

Unsere Empfehlung

  • Alle Windows-Hosts mit DNS-Rolle inventarisieren, einschliesslich Windows-10-1607- und 1809-Geräten, auf denen DNS läuft.
  • Das Oktober-2026-Sicherheitsupdate auf allen betroffenen Hosts installieren, zuerst auf DNS-Servern mit Internetzugang und auf Domain Controllern.
  • Wo das Patchen verzögert wird, den Zugriff auf den DNS-Dienst auf TCP/UDP 53 einschränken und Speicherverbrauch und Reaktionsfähigkeit der DNS-Server überwachen.
  • Den Lifecycle von Windows 10 1607 bei Microsoft prüfen und bei abgelaufenem Support eine Migration planen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Dienstverweigerung (DoS) – Windows DNS
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126868, KB5126835, KB5126836

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 19:05.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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