Windows DNS Server: Remote Code Execution aufgrund von Type Confusion
Zusammenfassung
Eine Type-Confusion-Schwachstelle in der Serverrolle Windows DNS Server erlaubt einem autorisierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Microsoft stuft die Auswirkung als Remote Code Execution mit einem Schweregrad von Important und einem CVSS-Basiswert von 8.8 ein. Die Quellen beschreiben über die Autorisierung hinaus keine genaue Zugriffsstufe, weshalb ein Angreifer mit einem beliebigen gültigen Zugang im Netzwerk als möglich betrachtet werden sollte.
Betroffen
- Windows Server 2022: 10.0.20348.0 bis vor 10.0.20348.5761
- Windows Server 2025 (inklusive Server Core): 10.0.26100.0 bis vor 10.0.26100.33650
Behoben in
- Windows Server 2022: Build 10.0.20348.5761 oder neuer (kumulatives Update vom Oktober 2026, gemäss einem Drittanbieter-Spiegel KB5126655, nicht auf der Microsoft-Website verifiziert)
- Windows Server 2025: Build 10.0.26100.33650 oder neuer (gemäss Drittanbieter-Spiegel KB5126646, nicht verifiziert)
Umgehung
Unbekannt. Es wurde kein vom Hersteller dokumentierter Workaround gefunden. Bis zur Behebung den Zugriff auf den DNS-Dienst auf die nötigen Hosts beschränken.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- CISA-SSVC-Daten im CVE-Eintrag: Exploitation none, nicht automatisierbar.
- Microsoft-Reifegrad des Exploits: Unproven (E:U).
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
- Eine Tenable-Plugin-Seite zeigt ein Exploit-Available-Kennzeichen und ein CISA-KEV-Fälligkeitsdatum für dieses Update, die Seite scheint jedoch CVEs zu vermischen. Der KEV-Status ist nicht verifiziert.
Unsere Empfehlung
- Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 im nächsten Wartungsfenster auf allen DNS-Servern mit Windows Server 2022 und 2025 installieren.
- Vor dem Rollout die gepatchte Server-2022-Build auf der MSRC-Seite bestätigen.
- DNS-Server, die aus unvertrauenswürdigen Netzen erreichbar sind, und alle Domänencontroller priorisieren.
- Den Zugriff auf den DNS-Dienst einschränken und ihn dort, wo er nicht benötigt wird, vom Internet fernhalten.
- Den Eintrag für diese CVE im CISA-KEV-Katalog prüfen und auf Ausnutzung überwachen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-70167 msrc.microsoft.com
- OpenCVE: CVE-2026-70167 app.opencve.io
- Vulners (NVD mirror): CVE-2026-70167 vulners.com
- Strix: CVE-2026-70167 www.strix.ai
- Vulners (CISA Vulnrichment mirror): CVE-2026-70167 vulners.com
- Tenable plugin 365470 (conflicting signal) www.tenable.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 18:55.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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