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Neue Schwachstellen – verständlich aufbereitet
Alle neu veröffentlichten Sicherheitslücken (CVE), laufend aus der NVD, mit aktiv ausgenutzten Lücken der CISA, der Ausnutzungswahrscheinlichkeit (EPSS) und öffentlichen Exploits – jede einzeln recherchiert: Was ist betroffen, was hilft, was ist zu tun.
Neue CVE der letzten 30 Tage nach Schweregrad
- Kritisch
- Hoch
- Mittel
- Niedrig
- Nicht bewertet
Je Tag (UTC); fahren Sie über einen Balken für die Zahlen.
Als Tabelle anzeigen
| Tag | Kritisch | Hoch | Mittel | Niedrig | Nicht bewertet | Total |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mi, 04.11.2026 | 9 | 25 | 12 | 2 | 20 | 68 |
| Di, 03.11.2026 | 55 | 227 | 235 | 36 | 179 | 732 |
| Mo, 02.11.2026 | 26 | 188 | 169 | 20 | 73 | 476 |
| So, 01.11.2026 | 8 | 24 | 27 | 15 | 24 | 98 |
| Sa, 31.10.2026 | 11 | 44 | 51 | 1 | 5 | 112 |
| Fr, 30.10.2026 | 45 | 220 | 262 | 30 | 111 | 668 |
| Do, 29.10.2026 | 82 | 204 | 223 | 22 | 6 | 537 |
| Mi, 28.10.2026 | 35 | 224 | 214 | 31 | 122 | 626 |
| Di, 27.10.2026 | 69 | 188 | 177 | 33 | 181 | 648 |
| Mo, 26.10.2026 | 29 | 218 | 335 | 65 | 91 | 738 |
| So, 25.10.2026 | 4 | 35 | 66 | 26 | 0 | 131 |
| Sa, 24.10.2026 | 12 | 20 | 35 | 6 | 0 | 73 |
| Fr, 23.10.2026 | 40 | 170 | 91 | 27 | 164 | 492 |
| Do, 22.10.2026 | 69 | 162 | 207 | 54 | 0 | 492 |
| Mi, 21.10.2026 | 52 | 218 | 225 | 47 | 0 | 542 |
| Di, 20.10.2026 | 169 | 815 | 812 | 127 | 0 | 1'923 |
| Mo, 19.10.2026 | 32 | 133 | 206 | 66 | 0 | 437 |
| So, 18.10.2026 | 10 | 55 | 65 | 19 | 400 | 549 |
| Sa, 17.10.2026 | 4 | 42 | 50 | 4 | 0 | 100 |
| Fr, 16.10.2026 | 53 | 179 | 219 | 14 | 0 | 465 |
| Do, 15.10.2026 | 51 | 232 | 244 | 19 | 0 | 546 |
| Mi, 14.10.2026 | 92 | 374 | 285 | 30 | 43 | 824 |
| Di, 13.10.2026 | 170 | 1'361 | 729 | 43 | 0 | 2'303 |
| Mo, 12.10.2026 | 48 | 264 | 282 | 80 | 0 | 674 |
| So, 11.10.2026 | 16 | 73 | 101 | 39 | 0 | 229 |
| Sa, 10.10.2026 | 78 | 143 | 178 | 13 | 0 | 412 |
| Fr, 09.10.2026 | 42 | 152 | 105 | 11 | 5 | 315 |
| Do, 08.10.2026 | 62 | 194 | 220 | 21 | 0 | 497 |
| Mi, 07.10.2026 | 53 | 131 | 145 | 9 | 2 | 340 |
| Di, 06.10.2026 | 105 | 371 | 345 | 38 | 155 | 1'014 |
3'273 Schwachstellen
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Delinea Privilege Manager Agent: Unauthentifizierte Remote Code Execution
Der Windows-Agent von Delinea Privilege Manager enthält eine Schwachstelle, die einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer unter bestimmten Bedingungen erlaubt, beliebigen Code als LocalSystem auszuführen. Eine erfolgreiche Ausnutzung würde dem Angreifer die volle Kontrolle über den betroffenen Endpunkt verschaffen. Die Voraussetzungen sind öffentlich nicht beschrieben, und der CVSS-Vektor (hohe Berechtigungen erforderlich, aktive Benutzerinteraktion) widerspricht der Angabe 'unauthentifiziert', weshalb das Advisory überprüft werden muss.
Delinea · Privilege Manager
Veeam Management Pack for Microsoft System Center: Remote Code Execution
Der Collector-Dienst des Veeam Management Pack for Microsoft System Center enthält eine Schwachstelle, die einem Mitglied der Gruppe Veeam Virtualization Extensions Users erlaubt, Code remote auf dem Server auszuführen. Der Angreifer muss diese Gruppenmitgliedschaft bereits besitzen, daher handelt es sich um einen Schritt zur Rechteerweiterung und nicht um einen anonymen Einstiegspunkt. Veeam stuft das Problem als hoch ein (CVSS v4.0 8.8), und ein erfolgreicher Angriff könnte den Verwaltungsserver kompromittieren, was die Backup-Infrastruktur betreffen kann.
Veeam · Management Pack for Microsoft System Center
Veeam Management Pack: Remote Code Execution im Collector-Dienst
Der Collector-Dienst des Veeam Management Pack für Microsoft System Center enthält eine Schwachstelle, die es einem authentifizierten Domänenbenutzer erlaubt, Code aus der Ferne als Konto LocalSystem auszuführen. Betroffen sind die Version 9.0 bis vor 13.1.0.334. NVD-Daten ordnen die Schwachstelle CWE-502 (Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten) zu, VulDB nennt CWE-94. Ein Angreifer benötigt gültige Domänenzugangsdaten, aber keine Benutzerinteraktion; bei einem erfolgreichen Angriff erhält er die volle Kontrolle über den betroffenen Server, der in der Regel Domänenmitglied und privilegiert ist.
Veeam · Management Pack for Microsoft System Center
Veeam Management Pack: Unauthentifizierte Remote Code Execution in Virtualization Extensions
Der Dienst Veeam Virtualization Extensions des Veeam Management Pack für Microsoft System Center enthält eine Schwachstelle, mit der ein nicht authentifizierter Angreifer Code aus der Ferne auf dem betroffenen Server ausführen kann. Es sind keine gültigen Zugangsdaten erforderlich, der CVSS-v4.0-Basiswert beträgt 9.3 (kritisch). Die Komponente läuft mit erhöhten Privilegien und kann auf Hypervisor- und Backup-Infrastruktur zugreifen, weshalb eine Kompromittierung schwerwiegende Folgen haben kann. Der Hersteller hat eine Korrektur veröffentlicht, für Version 9.x wird jedoch keine Korrektur bereitgestellt.
Veeam · Management Pack for Microsoft System Center
WeGIA: Gespeichertes Cross-Site-Scripting in Seite für Patientenprotokolle
WeGIA, ein Web-Manager für gemeinnützige Institutionen, enthält ein gespeichertes Cross-Site-Scripting in das Feld textoProntuario der Seite für den Verlauf der Patientenakten (saude/historico_prontuarios.php). Ein Angreifer, der eine Patientenakte erstellen oder darauf zugreifen kann, kann JavaScript speichern, das im Browser eines anderen Benutzers ausgeführt wird, sobald dieser die betroffene Verlaufsseite öffnet. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zum Diebstahl von Session-Cookies und je nach Berechtigungen des Opfers zur Kompromittierung des Kontos führen.
LabRedesCefetRJ · WeGIA
SOCFortress CoPilot: Server-side Template Injection führt zu Codeausführung
CoPilot vor Version 0.1.76 rendert Fallvorlagen für Berichte mit einer nicht gesicherten Jinja2-Engine. Ein Benutzer mit der niedrigsten Portalrolle customer_user kann eine manipulierte Vorlage hochladen, die beim Erstellen eines Berichts durch einen Administrator oder Analysten als Python-Code ausgeführt wird. In der gemeldeten Installation war so die Ausführung von Befehlen als root möglich, wodurch Daten aller Mandanten und gespeicherte Connector-Zugangsdaten offenliegen. Der PDF-Renderer erlaubte zusätzlich das Lesen lokaler Dateien und Anfragen an interne Dienste.
SOCFortress · CoPilot
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WeGIA: Unsichere direkte Objektreferenzen und fehlende CSRF-Prüfungen
WeGIA, ein Webmanager für gemeinnützige Institutionen, prüft in seinen Controle-Klassen nicht, ob Datensätze dem anfragenden Benutzer gehören, und verarbeitet Anfrageparameter über extract($_REQUEST). Jeder authentifizierte Benutzer kann Datensätze anderer Benutzer einsehen, ändern oder löschen, darunter persönliche Identifikatoren, Adressen, Krankenakten, Finanzdaten und Mitarbeiterdaten. Einige Controller prüfen zudem keine CSRF-Token, daher kann eine bösartige Webseite, die ein angemeldeter Benutzer besucht, Änderungen mit dessen Sitzung auslösen.
LabRedesCefetRJ · WeGIA
Lightdash: Path Injection im nicht authentifizierten dbt-Cloud-Webhook
Lightdash, eine Open-Source-Plattform für Business Intelligence, besitzt einen dbt-Cloud-Webhook-Endpunkt, der Anfragen ohne Authentifizierung akzeptiert. Vom Angreifer gelieferte Werte für accountId und runId werden ohne Bereinigung in die dbt-Cloud-API-URL eingefügt, sodass per Path Traversal die Anfrage des Servers, die den API-Schlüssel des Projekts enthält, auf einen anderen Pfad auf cloud.getdbt.com umgelenkt werden kann. Der Angreifer muss die Projekt-UUID kennen, und das Ziel muss ein dbt-Cloud-IDE-Projekt sein. Die Behauptung des Advisory zum Diebstahl des API-Schlüssels ist durch die Belege nicht belegt, und die CVSS- und CWE-Bewertungen unterscheiden sich zwischen den Quellen.
Lightdash · Lightdash
Docat: Beliebiger Dateiupload in der Upload-API
Docat, ein Werkzeug zum Hosten versionierter statischer Dokumentation, prüft Pfad und Typ der über die Upload-API hochgeladenen Dateien nicht. Ein Angreifer, der die API erreichen kann, kann sensible Konfigurationsdateien überschreiben oder schädliche Dateien auf dem Webserver ablegen. Je nach Deployment kann dies zu Remote Code Execution oder Cross-Site Scripting führen. Ob in einer Standardkonfiguration eine Anmeldung oder ein API-Schlüssel nötig ist, ist unbekannt.
docat-org · docat
OpenAM: Offenlegung von Session-Token im CDSSO-Servlet
OpenAM, eine Lösung für Zugriffsverwaltung, gibt das rohe Session-Token eines angemeldeten Benutzers über das Cross-Domain Single Sign-On (CDSSO)-Servlet preis. Ein Angreifer, der ein authentifiziertes Opfer dazu bringt, eine präparierte URL aufzurufen, kann das Token erhalten und die Sitzung möglicherweise übernehmen. Die Ausnutzung setzt voraus, dass CDSSO aktiviert ist, was in Umgebungen mit mehreren Domänen häufig vorkommt, sowie eine nicht standardmässige Konfiguration, die die Quellen nicht nennen.
Open Identity Platform · OpenAM
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GraphQL-core: Denial of Service durch Speicherleck bei abgebrochenen Validierungen
graphql-core, eine Python-Portierung der GraphQL.js-Referenzimplementierung, verliert Speicher, wenn ein GraphQL-Dokument mehr als 100 Validierungsfehler erzeugt. Jede abgebrochene Validierung hängt Frames an ein gemeinsam genutztes Exception-Objekt an, sodass Dokumente und Validierungskontexte für die gesamte Laufzeit des Prozesses im Speicher bleiben. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann wiederholt eine kleine Abfrage senden, bis der Speicher des Workers vor der Ausführung erschöpft ist. Dies führt zu einem Denial of Service, ohne dass Daten offengelegt oder verändert werden.
graphql-python · graphql-core
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joserfc: Denial of Service durch unbegrenztes JWE-General-JSON-recipients-Array
joserfc ist eine Python-Bibliothek für JOSE-Standards. Vor Version 1.7.5 verarbeitet decrypt_json() jeden Eintrag eines JWE-General-JSON-recipients-Arrays ohne Anzahlbegrenzung und führt für jeden Eintrag eine RSA-Entschlüsselung mit dem privaten Schlüssel durch. Ein nicht authentifizierter Angreifer, der JWE-General-JSON an einen Endpunkt mit einem RSA-Schlüsselverwaltungsalgorithmus senden kann, kann den CPU-Aufwand pro Anfrage bestimmen und die CPU des Dienstes erschöpfen. Die Option verify_all_recipients begrenzt diesen Aufwand nicht, und Vertraulichkeit sowie Integrität sind nicht betroffen.
Authlib · joserfc
Nx @nx/maven und @nx/gradle: OS-Command-Injection über Plugin-Optionen in nx.json
Die Projektgraph-Analyzer der Nx-Plugins @nx/maven und @nx/gradle starten Prozesse über eine Shell und übernehmen Plugin-Optionen aus nx.json ungeprüft in Befehlsargumente. Ein Angreifer, der einen Benutzer oder CI-Job dazu bringt, nx in einem manipulierten Repository oder Pull Request auszuführen, kann beliebige Befehle mit den Rechten dieses Benutzers ausführen. Workspaces, die keines der beiden Plugins registrieren, sind nicht betroffen.
Nrwl · Nx
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Lightdash: Path Traversal im nicht authentifizierten dbt-Cloud-Webhook
Der dbt-Cloud-Webhook von Lightdash akzeptiert Anfragen ohne Authentifizierung. Account- und Run-Kennungen aus der Anfrage werden unbereinigt in die URL der dbt-Cloud-API eingefügt, die mit dem API-Schlüssel des Projekts aufgerufen wird. Durch Path Traversal lässt sich der angefragte Pfad auf dem festen dbt-Cloud-Host verändern. Ein Angreifer, der die projectUuid eines dbt-Cloud-IDE-Projekts kennt, kann zudem ohne Authentifizierung Previews erstellen. Der Diebstahl des API-Schlüssels wird im Advisory behauptet, ist aber durch die vorliegenden Belege nicht bestätigt. Die UUID ist nicht aufzählbar, kann aber in geteilten oder mandantenfähigen Umgebungen offengelegt sein.
Lightdash · Lightdash
HashiCorp Boundary: Server-side Request Forgery im Vault-Credential-Store
HashiCorp Boundary und Boundary Enterprise enthalten eine Server-side Request Forgery in der Integration des Vault-Credential-Stores. Ein authentifizierter Benutzer, der Credential Stores und Credential Libraries innerhalb eines Projekts verwalten darf, kann den Boundary-Controller veranlassen, Anfragen an ein frei gewähltes Ziel zu senden und die Antwort zu erhalten. Dabei können Endpunkte offengelegt werden, die nur vom Host des Controllers erreichbar sind, etwa ein Metadatendienst einer Cloud-Instanz.
HashiCorp · Boundary
Bricks Theme: Fehlende Zugriffskontrolle im REST-Endpunkt load_popup_content
Bricks Theme 2.4 und frühere Versionen für WordPress stellen den REST-Endpunkt load_popup_content ohne Authentifizierung und ohne Statusprüfung bereit. Ein anonymer Angreifer kann einen öffentlichen Nonce abrufen und anschliessend den Parameter popupId durchzählen, um Entwürfe und unveröffentlichte Seiteninhalte zu lesen. Betroffen ist jede öffentlich erreichbare WordPress-Website mit einer verwundbaren Version des Themes, und es ist keine Benutzerinteraktion nötig.
Bricks · Bricks Theme
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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