Delinea Privilege Manager Agent: Unauthentifizierte Remote Code Execution
Zusammenfassung
Der Windows-Agent von Delinea Privilege Manager enthält eine Schwachstelle, die einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer unter bestimmten Bedingungen erlaubt, beliebigen Code als LocalSystem auszuführen. Eine erfolgreiche Ausnutzung würde dem Angreifer die volle Kontrolle über den betroffenen Endpunkt verschaffen. Die Voraussetzungen sind öffentlich nicht beschrieben, und der CVSS-Vektor (hohe Berechtigungen erforderlich, aktive Benutzerinteraktion) widerspricht der Angabe 'unauthentifiziert', weshalb das Advisory überprüft werden muss.
Betroffen
- Privilege Manager (On-Premises und Cloud) von 10.1.0 bis 12.0.5796
- Privilege Manager von 13.0.0 bis 13.0.1058
- Versionen unterhalb 10.1.0: Unbekannt.
Behoben in
- Windows-Agent oberhalb 12.0.5796: Upgrade auf 13.0.2064
- Windows-Agent 12.0.5796 oder tiefer: Upgrade auf 12.0.5804
Umgehung
- Cloud-Kunden und On-Premises-Kunden, die nicht aktualisieren können: Die Schritte zur Risikominderung in den Release Notes von Delinea befolgen. Konkrete Schritte: Unbekannt.
- Nicht herstellerseitig verifiziert (Empfehlung von VulDB): Netzwerkzugriff auf den Agenten auf vertrauenswürdige Management-Subnetze beschränken.
Ausnutzung
- CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- Kein öffentlicher Proof of Concept und kein Exploit bekannt.
- Laut Strix nicht im KEV-Katalog. Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn.
Unsere Empfehlung
- Prüfen, ob Privilege-Manager-Agenten installiert sind, und die Agent-Version auf jedem Endpunkt erfassen.
- Upgrade auf 13.0.2064 (oberhalb 12.0.5796) beziehungsweise 12.0.5804 (12.0.5796 oder tiefer) durchführen.
- Bis zur Behebung die Netzwerkerreichbarkeit des Agenten auf das Management-Netzwerk beschränken.
- Auf unerwartete Child-Prozesse überwachen, die von Delinea-Diensten gestartet werden.
- Die fixierten Versionen und die Ausnutzungsbedingungen im Delinea-Advisory bestätigen, da die Quellen widersprüchlich sind.
Öffentliche Exploits
Links zu fremden Seiten, von uns nicht geprüft – Exploit-Code kann Schadsoftware enthalten. Nur in isolierten Testumgebungen verwenden.
- Proof of Concept auf GitHub (1 Repositories)
isukasanuj/CVE-2026-92744
Quellen der Recherche
- Delinea Security Advisories delinea.com
- Delinea Privilege Manager software downloads docs.delinea.com
- VulDB CVE-2026-92744 vuldb.com
- VulDB entry 428796 vuldb.com
- Strix CVE-2026-92744 www.strix.ai
- OffSeq radar: CVE-2026-92744 (exploitation status) radar.offseq.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 31.10.2026 23:34.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
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