Eine Schwachstelle in der Komponente Quota von Google Chrome führt zu einer falschen Referenzauflösung. Ein entfernter Angreifer, der den Renderer-Prozess bereits kompromittiert hat, kann über präparierten Netzwerkverkehr beliebigen Code ausserhalb der Sandbox ausführen. Der Angriff setzt eine zweite, verkettete Schwachstelle zur Kompromittierung des Renderer-Prozesses voraus, und der Eintrag ist als geändert markiert, weshalb der endgültige NVD-Text geprüft werden sollte.
Google · Chrome
Google Chrome Versionen vor 156.0.8078.79 enthalten eine Schwachstelle in Dawn, der WebGPU-Implementierung in Chromium. Gemäss CVE-Beschreibung kann ein entfernter Angreifer über eine präparierte HTML-Seite möglicherweise beliebigen Code ausserhalb der Sandbox ausführen, wobei eine Interaktion des Benutzers erforderlich ist. Die Quellen widersprechen sich bezüglich der Fehlerklasse (Use after free laut CVE-Beschreibung, Speicherbeschädigung laut Release-Notes von Google) und ob die Sandbox umgangen wird; dies ist ungeklärt.
Google · Chrome
Eine Use-after-free-Schwachstelle in der Komponente GarbageCollection von Google Chrome vor 156.0.8078.79 erlaubt einem entfernten Angreifer die Ausführung von beliebigem Code innerhalb der Sandbox des Browsers. Der Angriff setzt voraus, dass ein Opfer eine präparierte HTML-Seite lädt, zum Beispiel über eine bösartige Website, einen Phishing-Link oder eine bösartige Werbung. Der CVSS-Basiswert beträgt 9.6 (kritisch), und Google stuft den Schweregrad laut Chromium als hoch ein.
Google · Chrome
Ein Speicherfehler (Out-of-bounds Write) in der JavaScript-Engine V8 von Google Chrome erlaubt einem entfernten Angreifer, beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox auszuführen. Der Angreifer benötigt dazu einen Benutzer, der eine präparierte HTML-Seite öffnet, etwa über einen Phishing-Link, eine schädliche Werbung oder eine kompromittierte Website. Die Codeausführung beschränkt sich laut Beschreibung auf die Sandbox; eine vollständige Kompromittierung des Systems wird nicht behauptet.
Google · Chrome
Unzureichende Eingabevalidierung in Skia, der 2D-Grafikengine von Google Chrome Desktop, wird in den Chrome-Release-Notes als hoher Schweregrad aufgeführt. Die mitgelieferte Beschreibung nennt einen Buffer Overflow, der eine kompromittierte Renderer-Prozess voraussetzt. Die Release-Notes und die Recherche-Notizen bestätigen dies jedoch nicht, daher müssen Schwachstellentyp und Voraussetzungen auf NVD geprüft werden. Gemäss der Beschreibung könnte ein Angreifer mit einer manipulierten HTML-Seite möglicherweise Code ausserhalb der Sandbox ausführen. Der CVSS-Wert liegt bei 9.6 (kritisch), der Eintrag sollte aber vor einer Priorisierung überprüft werden.
Google · Chrome
Google-Chrome-Versionen vor 156.0.8078.79 enthalten einen Use-after-free-Fehler in der Komponente Frames. Ein entfernter Angreifer kann über eine manipulierte HTML-Seite beliebigen Code innerhalb der Browser-Sandbox ausführen. Für den Angriff muss ein Benutzer die bösartige Seite besuchen, etwa über einen Link in einer Phishing-E-Mail.
Google · Chrome
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Der Windows-Agent von Delinea Privilege Manager enthält eine Schwachstelle, die einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer unter bestimmten Bedingungen erlaubt, beliebigen Code als LocalSystem auszuführen. Eine erfolgreiche Ausnutzung würde dem Angreifer die volle Kontrolle über den betroffenen Endpunkt verschaffen. Die Voraussetzungen sind öffentlich nicht beschrieben, und der CVSS-Vektor (hohe Berechtigungen erforderlich, aktive Benutzerinteraktion) widerspricht der Angabe 'unauthentifiziert', weshalb das Advisory überprüft werden muss.
Delinea · Privilege Manager
Der Collector-Dienst des Veeam Management Pack for Microsoft System Center enthält eine Schwachstelle, die einem Mitglied der Gruppe Veeam Virtualization Extensions Users erlaubt, Code remote auf dem Server auszuführen. Der Angreifer muss diese Gruppenmitgliedschaft bereits besitzen, daher handelt es sich um einen Schritt zur Rechteerweiterung und nicht um einen anonymen Einstiegspunkt. Veeam stuft das Problem als hoch ein (CVSS v4.0 8.8), und ein erfolgreicher Angriff könnte den Verwaltungsserver kompromittieren, was die Backup-Infrastruktur betreffen kann.
Veeam · Management Pack for Microsoft System Center
Der Collector-Dienst des Veeam Management Pack für Microsoft System Center enthält eine Schwachstelle, die es einem authentifizierten Domänenbenutzer erlaubt, Code aus der Ferne als Konto LocalSystem auszuführen. Betroffen sind die Version 9.0 bis vor 13.1.0.334. NVD-Daten ordnen die Schwachstelle CWE-502 (Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten) zu, VulDB nennt CWE-94. Ein Angreifer benötigt gültige Domänenzugangsdaten, aber keine Benutzerinteraktion; bei einem erfolgreichen Angriff erhält er die volle Kontrolle über den betroffenen Server, der in der Regel Domänenmitglied und privilegiert ist.
Veeam · Management Pack for Microsoft System Center
Der Dienst Veeam Virtualization Extensions des Veeam Management Pack für Microsoft System Center enthält eine Schwachstelle, mit der ein nicht authentifizierter Angreifer Code aus der Ferne auf dem betroffenen Server ausführen kann. Es sind keine gültigen Zugangsdaten erforderlich, der CVSS-v4.0-Basiswert beträgt 9.3 (kritisch). Die Komponente läuft mit erhöhten Privilegien und kann auf Hypervisor- und Backup-Infrastruktur zugreifen, weshalb eine Kompromittierung schwerwiegende Folgen haben kann. Der Hersteller hat eine Korrektur veröffentlicht, für Version 9.x wird jedoch keine Korrektur bereitgestellt.
Veeam · Management Pack for Microsoft System Center
WeGIA, ein Web-Manager für gemeinnützige Institutionen, enthält ein gespeichertes Cross-Site-Scripting in das Feld textoProntuario der Seite für den Verlauf der Patientenakten (saude/historico_prontuarios.php). Ein Angreifer, der eine Patientenakte erstellen oder darauf zugreifen kann, kann JavaScript speichern, das im Browser eines anderen Benutzers ausgeführt wird, sobald dieser die betroffene Verlaufsseite öffnet. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zum Diebstahl von Session-Cookies und je nach Berechtigungen des Opfers zur Kompromittierung des Kontos führen.
LabRedesCefetRJ · WeGIA
CoPilot vor Version 0.1.76 rendert Fallvorlagen für Berichte mit einer nicht gesicherten Jinja2-Engine. Ein Benutzer mit der niedrigsten Portalrolle customer_user kann eine manipulierte Vorlage hochladen, die beim Erstellen eines Berichts durch einen Administrator oder Analysten als Python-Code ausgeführt wird. In der gemeldeten Installation war so die Ausführung von Befehlen als root möglich, wodurch Daten aller Mandanten und gespeicherte Connector-Zugangsdaten offenliegen. Der PDF-Renderer erlaubte zusätzlich das Lesen lokaler Dateien und Anfragen an interne Dienste.
SOCFortress · CoPilot
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WeGIA, ein Webmanager für gemeinnützige Institutionen, prüft in seinen Controle-Klassen nicht, ob Datensätze dem anfragenden Benutzer gehören, und verarbeitet Anfrageparameter über extract($_REQUEST). Jeder authentifizierte Benutzer kann Datensätze anderer Benutzer einsehen, ändern oder löschen, darunter persönliche Identifikatoren, Adressen, Krankenakten, Finanzdaten und Mitarbeiterdaten. Einige Controller prüfen zudem keine CSRF-Token, daher kann eine bösartige Webseite, die ein angemeldeter Benutzer besucht, Änderungen mit dessen Sitzung auslösen.
LabRedesCefetRJ · WeGIA
Lightdash, eine Open-Source-Plattform für Business Intelligence, besitzt einen dbt-Cloud-Webhook-Endpunkt, der Anfragen ohne Authentifizierung akzeptiert. Vom Angreifer gelieferte Werte für accountId und runId werden ohne Bereinigung in die dbt-Cloud-API-URL eingefügt, sodass per Path Traversal die Anfrage des Servers, die den API-Schlüssel des Projekts enthält, auf einen anderen Pfad auf cloud.getdbt.com umgelenkt werden kann. Der Angreifer muss die Projekt-UUID kennen, und das Ziel muss ein dbt-Cloud-IDE-Projekt sein. Die Behauptung des Advisory zum Diebstahl des API-Schlüssels ist durch die Belege nicht belegt, und die CVSS- und CWE-Bewertungen unterscheiden sich zwischen den Quellen.
Lightdash · Lightdash
Docat, ein Werkzeug zum Hosten versionierter statischer Dokumentation, prüft Pfad und Typ der über die Upload-API hochgeladenen Dateien nicht. Ein Angreifer, der die API erreichen kann, kann sensible Konfigurationsdateien überschreiben oder schädliche Dateien auf dem Webserver ablegen. Je nach Deployment kann dies zu Remote Code Execution oder Cross-Site Scripting führen. Ob in einer Standardkonfiguration eine Anmeldung oder ein API-Schlüssel nötig ist, ist unbekannt.
docat-org · docat
OpenAM, eine Lösung für Zugriffsverwaltung, gibt das rohe Session-Token eines angemeldeten Benutzers über das Cross-Domain Single Sign-On (CDSSO)-Servlet preis. Ein Angreifer, der ein authentifiziertes Opfer dazu bringt, eine präparierte URL aufzurufen, kann das Token erhalten und die Sitzung möglicherweise übernehmen. Die Ausnutzung setzt voraus, dass CDSSO aktiviert ist, was in Umgebungen mit mehreren Domänen häufig vorkommt, sowie eine nicht standardmässige Konfiguration, die die Quellen nicht nennen.
Open Identity Platform · OpenAM
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graphql-core, eine Python-Portierung der GraphQL.js-Referenzimplementierung, verliert Speicher, wenn ein GraphQL-Dokument mehr als 100 Validierungsfehler erzeugt. Jede abgebrochene Validierung hängt Frames an ein gemeinsam genutztes Exception-Objekt an, sodass Dokumente und Validierungskontexte für die gesamte Laufzeit des Prozesses im Speicher bleiben. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann wiederholt eine kleine Abfrage senden, bis der Speicher des Workers vor der Ausführung erschöpft ist. Dies führt zu einem Denial of Service, ohne dass Daten offengelegt oder verändert werden.
graphql-python · graphql-core
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