Eine Betriebssystem-Befehlsinjektion in Progress WS_FTP Server unter Windows erlaubt die Ausführung beliebiger Befehle unter bestimmten Konfigurationen. Der CVSS-Vektor ist netzwerkbasiert mit niedriger Angriffskomplexität, erfordert aber niedrige Berechtigungen, weshalb ein Angreifer ein gültiges Konto benötigt. Die Schwachstelle ist im gleichen Release behoben wie die schwerwiegendere, nicht authentifizierte Schwachstelle CVE-2026-84295, weshalb ein Patch beide adressiert.
Progress Software · WS_FTP Server
Eine Path-Traversal-Schwachstelle in Progress WS_FTP Server unter Windows erlaubt einem delegierten Host Administrator den Zugriff auf Speicherorte ausserhalb seines autorisierten Bereichs. Laut CNA könnte dies potenziell Remote Code Execution ermöglichen. Der Angreifer benötigt ein gültiges Host-Administrator-Konto, daher ist die Schwachstelle nicht ohne vorherige Authentifizierung ausnutzbar.
Progress Software · WS_FTP Server
WS_FTP Server unter Windows enthält eine OS-Command-Injection-Schwachstelle in den Versionen vor 2024.0.7 und 2025.0.4. Unter bestimmten Konfigurationen kann ein Angreifer beliebige Befehle mit erhöhten Rechten ausführen. Der CNA stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 9.0); der Vektor zeigt Netzwerkzugriff ohne Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion, jedoch mit hoher Komplexität.
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Eine Path-Traversal-Schwachstelle (CWE-22) im WS_FTP Server von Progress Software unter Windows erlaubt einem delegierten Host-Administrator, auf Dateien ausserhalb seines autorisierten Bereichs zuzugreifen oder diese zu ändern. Der Angreifer benötigt eine bestehende Host-Administrator-Delegation, was laut CVSS-Vektor hohe Berechtigungen (PR:H) voraussetzt. Bei erfolgreicher Ausnutzung können die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Dateien auf dem Server betroffen sein.
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Der WS_FTP Server unter Windows enthält in seiner Administrationsoberfläche eine fehlende Berechtigungsprüfung. Ein delegierter Host-Administrator kann seinen autorisierten Bereich überschreiten, was beliebige Befehlsausführung mit erhöhten Rechten und die vollständige Kompromittierung des darunterliegenden Servers ermöglichen kann. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit der delegierten Host-Administrator-Rolle, daher besteht das Risiko vor allem durch kompromittierte Admin-Konten, böswillige Insider oder die Verkettung mit einer anderen Schwachstelle.
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Die Schwachstelle betrifft Progress Software WS_FTP Server unter Windows in Versionen vor 2024.0.6 und 2025.0.3. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann ohne Benutzerinteraktion auf sensible Informationen zugreifen, einschliesslich administrativer Zugangsdaten. Der CVSS-Wert 10.0 spiegelt eine hohe Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sowie eine Änderung des Scope wider. Ein kompromittierter Server könnte als Ausgangspunkt für Angriffe auf das weitere Netzwerk dienen.
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Progress MOVEit Transfer enthält eine fehlerhafte Implementierung eines Authentifizierungsalgorithmus im SFTP-Modul (CWE-303). Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff und einem gültigen SFTP-Konto mit niedrigen Rechten könnte dies ausnutzen, um unberechtigten Zugriff zu erlangen, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Das Hersteller-Advisory nennt dieselben Fixversionen, gibt aber einen CVSS-Wert von 7.5 an, während der hier verwendete NVD-Eintrag 8.8 zeigt.
Progress Software · MOVEit Transfer
Progress MOVEit Transfer enthält eine Schwachstelle durch unzureichendes Ablaufen von Sitzungen (CWE-613), erfasst als CVE-2026-89073. Der Hersteller beschreibt sie als Umgehung von Zugriffsbeschränkungen, wobei ein Angreifer möglicherweise Sitzungen wiederverwenden kann, die eigentlich abgelaufen sein sollten. Das Herstellerbulletin stuft die Schwachstelle mit CVSS 7.5 (High) ein, und die SSVC-Bewertung von CISA meldet eine vollständige technische Auswirkung. Der in den übermittelten Daten genannte CVSS-Wert 9.8 konnte nicht bestätigt werden, daher wird der Herstellerwert verwendet, und der aktuelle NVD-Wert sollte geprüft werden.
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Das LDAP-Modul von Progress MOVEit Transfer neutralisiert Sonderzeichen in LDAP-Abfragen nicht ausreichend, was LDAP-Injection ermöglicht. Gemäss den CVE-Daten (CVSS 8.8, Vektor AV:N/AC:L/PR:L) könnte ein Angreifer aus dem Netzwerk mit einem Konto mit niedrigen Berechtigungen die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigen. Der CVE-Titel verbindet die Schwachstelle mit der zertifikatsbasierten Authentifizierung, was der Hersteller in den geprüften Quellen nicht bestätigt hat.
Progress Software · MOVEit Transfer
Ein fehlender kritischer Authentifizierungsschritt im LDAP-Modul von Progress MOVEit Transfer kann es einem Angreifer erlauben, die Authentifizierung für die LDAP-Anmeldung zu umgehen. Laut CVE-Eintrag sind Versionen vor 2025.1.6 sowie 2026.0.0 bis vor 2026.0.4 betroffen, und der Angriffsvektor ist netzwerkbasiert. Der CVSS-Wert ist umstritten (9.8 in den CVE-Daten, 8.1 in Sekundärquellen), und in den geprüften Quellen ist keine Ausnutzung in freier Wildbahn dokumentiert. Aus dem Internet erreichbare MOVEit-Server mit aktivierter LDAP-Anmeldung tragen das höchste Risiko.
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Die MOVEit-Transfer-Versionen vor 2025.1.6 sowie ab 2026.0.0 vor 2026.0.4 enthalten eine Authentifizierungsumgehung über einen alternativen Pfad oder Kanal (CWE-288) in der Komponente Secure Messaging. Gemäss CVSS-Vektor kann ein entfernter Angreifer mit niedrigen Berechtigungen und ohne Benutzerinteraktion die Authentifizierung umgehen und hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit verursachen. Progress hat den genauen Mechanismus nicht veröffentlicht; zum Zeitpunkt der Recherche wurden weder Ausnutzung in der Praxis noch ein öffentlicher Proof of Concept gemeldet.
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Eine Schwachstelle in MOVEit Transfer vergibt falsche Berechtigungen für eine kritische Ressource: Ein Dienstverzeichnis ist für lokale Benutzer beschreibbar. Ein Angreifer mit einem lokalen Konto mit niedrigen Privilegien kann seine Rechte erweitern und hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit erzielen. Der Angreifer benötigt zuerst lokalen Zugriff, etwa über eine andere Schwachstelle oder gestohlene Zugangsdaten, weshalb die Lücke allein nicht aus der Ferne ausnutzbar ist.
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Progress MarkLogic Server 11.x vor 11.3.7 und 12.x vor 12.1.0 isolieren benutzerdefinierten Code, der über bestimmte REST- und XDBC-Auswertungspfade ausgeführt wird, nicht ausreichend von HTTP-Anfrage-, HTTP-Antwort- und Sitzungszustand. Ein Angreifer, der über einen betroffenen Pfad Code ausführen kann, könnte nicht autorisierte Aktionen ausführen oder eine authentifizierte Sitzung kompromittieren. Der CVSS-Wert beträgt 9.6 (kritisch), die Voraussetzungen des Herstellers, einschliesslich der Frage, ob ein gültiger Login nötig ist, sind jedoch noch nicht bestätigt.
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MarkLogic Server 11.x vor 11.3.7 und 12.x vor 12.1.0 können vom Benutzer gelieferte Werte, die an bestimmte XQuery-Funktionen höherer Ordnung übergeben werden, in einem erhöhten Sicherheitskontext auswerten. Ein authentifizierter Angreifer mit einigen gewährten Berechtigungen könnte so Privilegien über diese Berechtigungen hinaus erlangen. Der CVSS-Vektor sieht keine erforderlichen Privilegien vor, was der Beschreibung widerspricht; daher ist mindestens ein Konto mit niedrigen Privilegien anzunehmen.
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Progress MarkLogic Server 11.x vor 11.3.7 und 12.x vor 12.1.0 enthalten privilegierte, ältere InfoStudio-Module, die vom Benutzer kontrollierte Dateipfade und Benutzerkontext-Werte nicht ausreichend prüfen. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff und niedrigen Berechtigungen könnte Serverdateien ohne Autorisierung lesen oder Aktionen unter einer nicht vorgesehenen Identität ausführen. CISA SSVC stuft die Ausnutzung als keine ein, der EPSS-Wert ist tief, und es wurde kein öffentlicher Exploit gefunden.
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Eine Server-Side Request Forgery (SSRF) Schwachstelle im Linux-basierten MarkLogic Server erlaubt es einem authentifizierten Angreifer, den Server Anfragen an interne Cloud-Dienste senden zu lassen. Dadurch können Cloud-Zugangsdaten offengelegt werden, der CVSS-Wert von 8.5 spiegelt eine hohe Vertraulichkeitsauswirkung wider. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit niedrigen Berechtigungen, eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich.
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MarkLogic-Server-Installationen in Microsoft Azure enthalten eine Server-side Request Forgery (SSRF) Schwachstelle. Ein authentifizierter Angreifer kann den Server veranlassen, Anfragen an interne Cloud-Dienste zu senden, was zu unautorisiertem Zugriff auf Cloud-Zugangsdaten oder Token führen kann. Der CNA bewertet das Problem mit CVSS 8.5 (Hoch); betroffen sind nur Azure-Deployments, und der Angreifer benötigt ein gültiges Konto.
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Progress MarkLogic Server 11.x vor 11.3.7 und 12.x vor 12.1.0 enthalten eine Autorisierungsschwachstelle (CWE-269). Ein entfernter Angreifer mit bereits vorhandenen Administratorrechten könnte auf Authentifizierungsmaterial von höher privilegierten Benutzern zugreifen und potenziell unautorisierten Administratorzugriff erlangen. Der Angriff setzt bereits vorhandene Admin-Rechte voraus, weshalb es sich um einen Schritt zur Rechteausweitung und nicht um einen initialen Zugangspunkt handelt. Das Herstellerbulletin beschreibt unter dieser CVE-ID ein anderes Problem, daher muss die genaue Beschreibung vor der Verwendung in Kundenberichten verifiziert werden.
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Progress MarkLogic Server 11.x vor 11.3.7 und 12.x vor 12.1.0 enthalten eine XQuery-Injection-Schwachstelle in einem veralteten Paketpfad der Management API, die vom CNA als unzureichende Berechtigungsverwaltung (CWE-269) eingestuft wird. Ein entfernter Angreifer mit einem Konto mit Benutzerverwaltungsrechten könnte dauerhaft unautorisierte administrative Kontrolle erlangen. Der Angriff setzt gültige Zugangsdaten mit delegierten Benutzerverwaltungsrechten voraus; der Hersteller meldet keine bekannte Ausnutzung, und der CVSS-Wert von 9.9 spiegelt den Scope-Wechsel und die vollständige Auswirkung wider.
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Progress MarkLogic Server 11.x vor 11.3.7 und 12.x vor 12.1.0 enthalten einen Autorisierungsfehler bei bestimmten Forest-Management-Operationen. Ein entfernter Angreifer mit Forest-Management-Berechtigungen kann damit ein dauerhaftes, nicht autorisiertes Administratorkonto erstellen, was zu einer vollständigen administrativen Kontrolle über den Server führen kann. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit Forest-Management-Rechten; eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich.
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Telerik Report Server in Versionen vor 12.2.26.1007 enthält eine gespeicherte Cross-Site-Scripting-Schwachstelle in der gemeinsam genutzten Berichtsengine und in den Web-Berichtsanzeigen. Ein authentifizierter Berichtsautor kann javascript:- oder vbscript:-URLs in Navigationsaktionen oder HTML-Textfeld-Links einbetten. Wenn ein anderer Benutzer den Bericht öffnet und den Link auslöst, wird vom Angreifer kontrolliertes Skript im Ursprung der Berichtsanzeige ausgeführt. In Umgebungen mit mehreren Benutzern kann dies genutzt werden, um Aktionen in der Sitzung eines Administrators auszuführen und Rechte zu erweitern.
Progress Software · Telerik Report Server
Die GenAI-Agent-Definitionen des ARCGenAI-Generators von Progress Software Autonomous REST Connector in Version 2.0 enthalten eine OS-Command-Injection-Schwachstelle in ihren shellbasierten Anweisungen zur Bereinigung temporärer Dateien. Ein Angreifer, der ein manipuliertes Swagger/OpenAPI-Dokument bereitstellt, kann beliebige Befehle auf dem Rechner eines Entwicklers ausführen, sobald ein Benutzer den Generator aufruft. Voraussetzung ist, dass der Benutzer das bösartige Dokument verarbeitet; CISA SSVC bewertet die Ausnutzung mit none.
Progress Software · Autonomous REST Connector GenAI Agents
Das npm-Paket @progress/sitefinity-nextjs-sdk, das vom Sitefinity Next.js Renderer verwendet wird, enthält eine Server-Side Request Forgery (SSRF) Schwachstelle (CWE-918). Ein Angreifer aus dem Netz kann den Server veranlassen, Anfragen an einen von ihm kontrollierten Host zu senden, wodurch sensible Informationen offengelegt werden können. Es werden keine Benutzerrechte benötigt, laut CVSS-Vektor ist jedoch eine Benutzerinteraktion nötig. Seiten auf dem klassischen Sitefinity CMS Frontend sind nicht Teil dieser Advisory.
Progress Software · Sitefinity Next.js SDK