Progress ARCGenAI-Generator: OS-Command-Injection über manipulierte Swagger/OpenAPI-Datei
Zusammenfassung
Die GenAI-Agent-Definitionen des ARCGenAI-Generators von Progress Software Autonomous REST Connector in Version 2.0 enthalten eine OS-Command-Injection-Schwachstelle in ihren shellbasierten Anweisungen zur Bereinigung temporärer Dateien. Ein Angreifer, der ein manipuliertes Swagger/OpenAPI-Dokument bereitstellt, kann beliebige Befehle auf dem Rechner eines Entwicklers ausführen, sobald ein Benutzer den Generator aufruft. Voraussetzung ist, dass der Benutzer das bösartige Dokument verarbeitet; CISA SSVC bewertet die Ausnutzung mit none.
Betroffen
- Progress Software Autonomous REST Connector GenAI Agents (ARCGenAI-Generator) 2.0 bis vor 2.1
- Gemäss Herstellerhinweis-Berichten: ARCGenAI-Generator.agent.md v2.0, ARCGenAI-Generator.prompt.md v1.0, ARCGenAI-EntityGen.agent.md v1.0 (Versionsumfang bei Progress zu verifizieren)
Behoben in
- Aktualisierung des ARCGenAI-Generators auf Version 2.1 oder neuer (Agent-Definitionen aus dem offiziellen Repository)
- Fix-Commit: 7ede6d96eb033d647ffdcabf8d8069c098293575
Umgehung
- Bis zur Aktualisierung keine nicht vertrauenswürdigen Swagger/OpenAPI-Dokumente verarbeiten
- CI/CD-Jobs überprüfen, die den Generator automatisch auf eingehende Spezifikationen anwenden
- Agenten nur in isolierten Umgebungen mit minimalen Rechten ausführen und Zugangsdaten, auf die sie zugreifen könnten, rotieren
Ausnutzung
- Progress hat keine aktive Ausnutzung gemeldet
- CISA SSVC: Ausnutzung none, automatisierbar no
- Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt
- EPSS: 0.01924
- Öffentlicher Proof of Concept: Unbekannt
Unsere Empfehlung
- Feststellen, wo ARCGenAI in Ihrer Umgebung eingesetzt wird, insbesondere Version 2.0
- Agent-Definitionen auf Version 2.1 oder neuer aus dem offiziellen Repository aktualisieren und alle betroffenen Dateien prüfen
- Verarbeitung nicht vertrauenswürdiger oder fremder API-Spezifikationen stoppen, bis die Aktualisierung eingespielt ist
- Entwickler-Arbeitsstationen und CI-Runner auf unerwartete Dateien oder Anzeichen für Befehlsausführung prüfen
- Advisory und Versionsumfang vor dem Schliessen des Eintrags direkt bei Progress verifizieren
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Progress Security Alert Bulletin (CVE-2026-91140) community.progress.com
- Fix commit 7ede6d9 (GitHub) github.com
- v2.1 release (GitHub) github.com
- CVE record mirror (Vulners) vulners.com
- Vulnrichment data (OpenCVE) app.opencve.io
- Cybersecurity News coverage cybersecuritynews.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 23:24.
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
