Eine Use-after-free-Schwachstelle in der Software Protection Platform (SPP) von Windows erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erweitern. Der Angriff setzt ein lokales Konto mit niedrigen Rechten voraus und ist schwer zuverlässig durchführbar (hohe Angriffskomplexität). Ein Angreifer, der bereits auf einem Mehrbenutzersystem Fuss gefasst hat, könnte so die volle Kontrolle über den Host erlangen.
Microsoft · Windows
Windows SmartScreen, die Windows-Funktion, die Phishing-Seiten und nicht vertrauenswürdige Downloads blockiert, enthält eine fehlerhafte Auflösung von Pfadäquivalenz (CWE-41). Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann diese Sicherheitsfunktion über das Netzwerk umgehen, wobei eine Benutzerinteraktion erforderlich ist, etwa das Öffnen einer präparierten Datei oder eines präparierten Links. Der CVSS-Vektor bewertet die Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit als hoch.
Microsoft · Windows SmartScreen
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Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) im Windows Broadcast DVR User Service erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erweitern. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten auf dem System und muss lokal Code ausführen können, wobei die Angriffskomplexität hoch ist. Das CISA-SSVC-Assessment bewertet die technische Auswirkung als total, die Ausnutzung jedoch als keine und die Schwachstelle als nicht automatisierbar.
Microsoft · Windows
Die Windows-Komponente Message Queuing enthält einen Use-after-free-Fehler (CWE-416), der eine Remote Code Execution ermöglicht. Laut Microsoft kann ein nicht autorisierter Angreifer über das Netzwerk Code ausführen, ohne Berechtigungen oder Benutzerinteraktion, wobei die Angriffskomplexität als hoch eingestuft ist. Microsoft markiert die Schwachstelle nicht als öffentlich bekannt oder ausgenutzt, und es wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden. Die betroffene Liste umfasst viele Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen, darunter Windows Server 2012, 2012 R2 und 2016, und die Korrekturen wurden im Oktober 2026 veröffentlicht.
Microsoft · Windows
Ein Use-after-free-Fehler (CWE-416) im Remote Desktop Client mehrerer Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen erlaubt die Remote Code Execution. Die Schwachstelle liegt im Client und nicht im RDP-Server. Ein Angreifer benötigt keine Berechtigungen, das Opfer muss jedoch eine Aktion ausführen, etwa die Verbindung zu einem bösartigen oder kompromittierten RDP-Endpunkt. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 8.8 (hoch).
Microsoft · Remote Desktop Client
Ein Out-of-Bounds-Schreibzugriff in der PDF-Komponente von Microsoft Windows ermöglicht die Remote Code Execution über das Netzwerk. Microsoft stuft die Schwachstelle als kritisch ein (CVSS 3.1 Basiswert 8.1). Der Angriff erfordert eine hohe Angriffskomplexität und keine Benutzerrechte, wobei das Opfer möglicherweise eine präparierte PDF-Datei öffnen muss. Die Quellen melden zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine bekannte Ausnutzung und keinen öffentlichen Proof-of-Concept-Code.
Microsoft · Windows
Ein Integer Overflow oder Wraparound in der Microsoft Windows Codecs Library erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Betroffen ist die Komponente HEVC Video Extensions, die H.265-Videos dekodiert. Laut CVSS-Vektor UI:R ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, zum Beispiel das Öffnen einer präparierten Mediendatei.
Microsoft · HEVC Video Extensions
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der Hyper-V-Rolle von Windows erlaubt einem authentifizierten Angreifer, lokal seine Rechte zu erweitern. Laut den Recherchenotizen könnte ein Angreifer mit Administratorrechten in einer Gast-VM höhere Rechte auf dem Host erlangen, also aus dem Gast ausbrechen. Für den Angriff sind hohe Rechte, eine Benutzerinteraktion und lokaler Zugriff nötig, weshalb das Risiko vor allem bei Insider-Missbrauch oder seitlicher Bewegung aus einer kompromittierten VM liegt.
Microsoft · Windows Hyper-V
Microsoft .NET Framework enthält eine Schwachstelle im Umgang mit unsicheren Suchpfaden (CWE-426), die es einem authentifizierten lokalen Angreifer erlaubt, eine Sicherheitsfunktion zu umgehen. Gemäss den Quellen betrifft die Umgehung Windows Defender Application Control (WDAC); ein Angreifer könnte so ein präpariertes .NET-Assembly in einen geschützten Prozess laden und dort ohne Benutzerinteraktion Code ausführen. Voraussetzung sind lokaler Zugriff und ein Konto mit niedrigen Rechten, etwa über einen Phishing-Angriff auf einen Benutzer oder einen kompromittierten Arbeitsplatz.
Microsoft · .NET Framework
Eine Time-of-Check-Time-of-Use-Race-Condition (TOCTOU) in der Windows-Komponente Modern Device Management (MDM) erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erweitern. Betroffen sind unterstützte Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen, einschliesslich Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019. Ein Angreifer benötigt ein lokales Benutzerkonto mit niedrigen Rechten und muss ein Timing-Rennen gewinnen, was eine zuverlässige Ausnutzung erschwert. Bei einem erfolgreichen Angriff wären Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Systems vollständig gefährdet.
Microsoft · Windows
Ein Use-after-free-Fehler (CWE-416) in der Microsoft Windows Search Component erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erhöhen. Der Angreifer benötigt ein lokales Konto mit niedrigen Rechten, und es ist keine Benutzerinteraktion erforderlich. Die Schwachstelle ist nicht aus der Ferne ausnutzbar; das Risiko ist auf Mehrbenutzersystemen wie Terminal- oder Dateiservern am höchsten.
Microsoft · Windows Search Component
Die Windows Backup Engine in Windows 10 Version 21H2 enthält eine unzureichende Auflösung von Links vor dem Dateizugriff (CWE-59, 'Link Following'). Ein berechtigter lokaler Benutzer mit einem Konto mit niedrigen Rechten kann diese Schwachstelle ausnutzen, um auf dem betroffenen Gerät erhöhte Rechte zu erlangen. Für die Ausnutzung ist lokaler Zugriff nötig und die Angriffskomplexität ist hoch; die Schwachstelle ist nicht aus dem Internet erreichbar.
Microsoft · Windows 10
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) in der Komponente Windows Autopilot von Windows 11 erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erweitern. Ein Angreifer benötigt lokalen Zugriff mit niedrigen Rechten, etwa eine Standard-Benutzersitzung oder Malware im Benutzerkontext, und die Angriffskomplexität ist hoch. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zur vollständigen Kompromittierung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Endgeräts führen. In den Quellen wird keine aktive Ausnutzung in freier Wildbahn bestätigt.
Microsoft · Windows 11
Eine als CWE-763 (Freigabe eines ungültigen Pointers oder einer ungültigen Referenz) eingestufte Schwachstelle in der Komponente Windows Modern Device Management (MDM) von Windows Server 2022 erlaubt einem berechtigten Angreifer eine lokale Rechteausweitung. Der Angriff erfordert ein Konto mit niedrigen Berechtigungen auf dem System und ist für sich allein nicht aus dem Netzwerk ausnutzbar. Eine erfolgreiche Ausnutzung könnte dem Angreifer die volle Kontrolle (Stufe SYSTEM) über den betroffenen Host verschaffen.
Microsoft · Windows Server 2022
Ein Double Free in der Windows-Kerberos-Authentifizierungskomponente erlaubt einem lokalen Angreifer eine Rechteerweiterung. Der Angreifer benötigt ein gültiges lokales Konto mit niedrigen Rechten, daher ist die Schwachstelle nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Hat ein Angreifer einmal einen Fuss in einem domänenbeigetretenen Host, etwa über einen Phishing-Angriff auf einen Benutzer oder ein kompromittiertes Dienstkonto, kann er auf diesem System höhere Rechte erlangen. Der CVSS-Basiswert beträgt 7.0 (hoch).
Microsoft · Windows Kerberos
Laut CNA-Eintrag kann ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk Spoofing gegen Active Directory Federation Services (AD FS) durchführen. Es sind weder Zugangsdaten noch eine Benutzerinteraktion erforderlich. Ein erfolgreiches Spoofing könnte Token-Fälschung oder eine Umgehung der Authentifizierung für vertrauende Anwendungen ermöglichen, weshalb die Auswirkungen für lokal betriebenes AD FS als hoch eingestuft werden. AD FS- und Web Application Proxy-Server, die aus dem Internet erreichbar sind, tragen das höchste Risiko.
Microsoft · Active Directory Federation Services (AD FS)
Ein Heap-based Buffer Overflow in der Windows Virtualization-Based Security (VBS) Enclave ermöglicht einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erweitern. Der Angreifer benötigt bereits einen lokalen Zugang mit niedrigen Rechten, etwa über ein kompromittiertes Benutzerkonto oder Schadsoftware. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zur vollständigen Kontrolle über das betroffene System führen, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Die Schwachstelle ist nicht aus der Ferne ausnutzbar.
Microsoft · Windows
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Die Sicherheitsmitteilung von Microsoft beschreibt eine Schwachstelle durch unzureichende Zugriffskontrolle in Windows Hyper-V. Ein Angreifer mit niedrigen Rechten in einer Hyper-V-Gast-VM kann eine speziell präparierte Anwendung ausführen, die dazu führt, dass das Hyper-V-Host-Betriebssystem beliebigen Code ausführt. Der CVSS-Vektor stuft den Angriff als lokal mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ein. Es wurde kein öffentlicher Exploit oder Proof of Concept gefunden, und CISA SSVC stuft die Ausnutzung als keine ein.
Microsoft · Windows Hyper-V
Ein Stack-based Buffer Overflow (CWE-121) in Microsoft Sysinternals Suite erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer mit niedrigen Rechten, seine Berechtigungen zu erweitern. Der CVSS-Wert 7.3 (Hoch) setzt voraus, dass Benutzerinteraktion nötig ist und der Angreifer bereits lokalen Zugriff hat, etwa nach Phishing oder einer Malware-Infektion. Die Schwachstelle ist nicht aus dem Netzwerk erreichbar, und der betroffene Versionsbereich ist in den verfügbaren Quellen widersprüchlich.
Microsoft · Sysinternals Suite
Die Microsoft Sysinternals Process Monitor Versionen 1.0 bis vor v4.04 enthalten eine unsichere Zeigerdereferenzierung, die einem berechtigten lokalen Angreifer eine Rechteerweiterung ermöglicht. Der CVSS-Vektor weist auf hohe Auswirkungen auf Integrität und Verfügbarkeit hin, ohne Auswirkung auf die Vertraulichkeit. Der Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten auf dem System und muss lokal agieren; die Schwachstelle ist nicht aus der Ferne ausnutzbar.
Microsoft · Windows Sysinternals Process Monitor
Eine unzureichende Authentifizierung in Microsoft Dynamics Business Central erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Informationen offenzulegen. Die CNA-Daten von Microsoft nennen stattdessen Dynamics NAV 2018, und die betroffenen Business-Central-Versionen sind unbekannt; die Betroffenheit ist daher auf der MSRC-Seite zu prüfen. Laut Microsoft handelt es sich bei den offengelegten Informationen um Dateipfadangaben, die einem Angreifer vor allem bei der Planung weiterer Angriffe helfen. Das Risiko ist dort am grössten, wo der ERP-Dienst aus dem Internet erreichbar ist.
Microsoft · Dynamics Business Central