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Windows Kerberos: Double Free führt zu lokaler Rechteerweiterung

CVE-2026-108132Hoch 7.0

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Zusammenfassung

Ein Double Free in der Windows-Kerberos-Authentifizierungskomponente erlaubt einem lokalen Angreifer eine Rechteerweiterung. Der Angreifer benötigt ein gültiges lokales Konto mit niedrigen Rechten, daher ist die Schwachstelle nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Hat ein Angreifer einmal einen Fuss in einem domänenbeigetretenen Host, etwa über einen Phishing-Angriff auf einen Benutzer oder ein kompromittiertes Dienstkonto, kann er auf diesem System höhere Rechte erlangen. Der CVSS-Basiswert beträgt 7.0 (hoch).

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607: 10.0.14393.0 bis vor 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: 10.0.17763.0 bis vor 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: 10.0.19044.0 bis vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: 10.0.19045.0 bis vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.0 bis vor 10.0.22631.7652
  • Windows Server 2016 (inklusive Server Core): 10.0.14393.0 bis vor 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019 (inklusive Server Core): 10.0.17763.0 bis vor 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.0 bis vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): 10.0.26100.0 bis vor 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Das Microsoft-Sicherheitsupdate für jede betroffene Version installieren, das die oben genannten Builds oder neuere bereitstellt.
  • Die genaue Korrektur pro Version vor dem Rollout im MSRC-Advisory prüfen.

Umgehung

Unbekannt.

  • Es konnten keine verifizierten Massnahmen ermittelt werden. Die Abschnitte Workarounds und Mitigations im MSRC-Advisory direkt prüfen.

Ausnutzung

  • Keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • EPSS etwa 0.25%.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
  • Eintrag im CISA-KEV-Katalog nicht bestätigt; den Katalog direkt prüfen.

Unsere Empfehlung

  • Das Microsoft-Sicherheitsupdate im nächsten Patch-Zyklus auf allen betroffenen Windows-Clients und -Servern installieren, auf exponierten Systemen früher.
  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 priorisieren, prüfen, ob sie noch Sicherheitsupdates erhalten, und bei Bedarf Upgrades planen.
  • Domänenbeigetretene Dateiserver und gemeinsam genutzte Arbeitsstationen im Fokus behalten und lokale Anmelderechte wo möglich einschränken.
  • Auf ungewöhnliche Rechteänderungen und neue lokale Administratorkonten achten.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Kerberos
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126868, KB5126651, KB5126657, KB5126655, KB5126653, KB5126646

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 04.11.2026 09:44.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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