Ein Use-after-free-Fehler in der Windows-Komponente Internal System User Profile erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte auszuweiten. Ein Angreifer benötigt ein gültiges Benutzerkonto auf dem betroffenen System, daher ist die Schwachstelle nicht direkt aus dem Netzwerk erreichbar. Der CVSS-Basiswert beträgt 7.8 (Hoch), und Microsoft hat eine Korrektur veröffentlicht.
Microsoft · Windows 10 Version 1607
Der Windows WalletService löst Links vor einem Dateizugriff nicht korrekt auf (CWE-59, Link Following). Ein lokaler Benutzer mit niedrigen Berechtigungen kann dies ausnutzen, um seine Rechte bis auf SYSTEM-Ebene zu erweitern, was volle Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ermöglicht. Der Angriff setzt eine lokale Anmeldung und keine Benutzerinteraktion voraus, es handelt sich also um einen Eskalationsschritt und nicht um einen initialen Angriffsvektor. Microsoft hat Korrekturen für betroffene Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Builds veröffentlicht.
Microsoft · Windows WalletService
Ein Out-of-Bounds Write in der WPF-Laufzeitumgebung von Microsoft .NET 8 bis 11 sowie in betroffenen Visual-Studio-Versionen ermöglicht Remote Code Execution. Manipulierter WPF-Pixel-Shader-Bytecode kann die beiden Parsing-Durchläufe in CPSTrans::Initialize aus dem Takt bringen, was zu Out-of-Bounds-Schreib- oder Lesezugriffen im Heap führt. Ein Angreifer benötigt keine Berechtigungen, es muss jedoch ein Benutzer den präparierten Inhalt öffnen oder laden, beispielsweise über eine Phishing-Datei oder einen Link; betroffen sind nur Windows-Desktop-Anwendungen, die nicht vertrauenswürdige Shader darstellen.
Microsoft · .NET Runtime (WPF)
Eine Schwachstelle durch Link Following (CWE-59) in der Microsoft .NET Runtime erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erweitern. Der betroffene Code läuft in jeder .NET-Anwendung auf dem Host. Ein Angreifer benötigt ein bestehendes lokales Konto oder einen Prozess auf dem System, und es ist keine Benutzerinteraktion nötig. Die Hinweise des Herstellers deuten auf Linux und macOS hin; eine Auswirkung auf Windows ist nicht bestätigt.
Microsoft · .NET
Die ASP.NET-Core-Komponenten von Microsoft für Blazor WebAssembly enthalten eine Cross-Site-Scripting-Schwachstelle (CWE-79) im Debug-Endpunkt des Entwicklungsservers. Ein nicht authentifizierter Angreifer aus dem Netzwerk kann Skripte einschleusen, die im Browser eines Benutzers ausgeführt werden, der einen präparierten Link oder eine präparierte Seite öffnet, etwa um im Namen des Opfers in dessen Sitzung zu handeln. Voraussetzung ist, dass die Debug-Middleware (UseWebAssemblyDebugging) aktiv ist und ein Benutzer interagiert. Der Titel von Microsoft spricht von Remote Code Execution, der dokumentierte Mechanismus ist jedoch eine Skript-Einschleusung.
Microsoft · ASP.NET Core
Die .NET-Laufzeitumgebung von Microsoft löst Links vor dem Dateizugriff nicht korrekt auf (CWE-59, Link Following). Betroffen sind unter anderem Named-Mutex- und Shared-Memory-Pfade auf Unix-ähnlichen Systemen. Ein berechtigter lokaler Benutzer kann dies ausnutzen, um seine Rechte auf dem betroffenen System zu erweitern. Für einen Angriff ist ein lokales Konto nötig, und das System ist nicht direkt aus dem Internet erreichbar. Microsoft hat korrigierte Versionen veröffentlicht; es sind weder öffentlicher Exploit-Code noch aktive Ausnutzung gemeldet.
Microsoft · .NET
Die Microsoft-.NET-Laufzeitumgebungen 8.0, 9.0, 10.0 und 11.0-Previews, mehrere .NET-Framework-Versionen sowie Visual Studio 2022 17.14 und 2026 18.10 enthalten einen Schreibzugriff ausserhalb des Speicherbereichs bei der Verarbeitung von WPF-Pixel-Shadern. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann über das Netzwerk Code ausführen, wenn ein Benutzer manipulierte Inhalte öffnet oder lädt, etwa eine schädliche Datei oder einen Link. Microsoft stuft die Schwachstelle mit CVSS 8.8 (hoch) ein; eine Ausnutzung oder ein öffentlicher Proof of Concept ist nicht bekannt.
Microsoft · .NET
Ein Use-after-free-Fehler in Microsoft Windows Hyper-V ermöglicht einem berechtigten lokalen Angreifer eine Rechteerweiterung. Der Angreifer benötigt einen bestehenden lokalen Zugriff mit niedrigen Rechten, daher ist die Schwachstelle ein Schritt in einer Angriffskette und kein direkter Einstiegspunkt. Der CVSS-Wert beträgt 7.8 (hoch), mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Microsoft · Windows Hyper-V
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Eine Code-Injection-Schwachstelle (CWE-94) in der Windows-Komponente Assigned Access erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer eine Rechteerweiterung. Der Angreifer benötigt ein lokales Konto mit niedrigen Rechten und kann die Schwachstelle nicht aus der Ferne ausnutzen. CVSS 3.1 stuft sie mit 7.8 (Hoch) ein, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Microsoft · Windows
Ein kritischer Out-of-Bounds-Write im Windows Local Security Authority Subsystem Service (LSASS) erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer über ein Netzwerk, Code auszuführen. LSASS übernimmt Authentifizierung und Sicherheitsrichtlinien, weshalb eine Kompromittierung auf einem Domänencontroller oder Server die Kontrolle über die Windows-Domäne ermöglichen könnte. Microsoft und NVD bewerten die Schwachstelle mit 9.8 (CVSS 3.1). Welcher Netzwerkdienst oder welches Protokoll die Schwachstelle auslöst, ist in den geprüften Quellen nicht angegeben.
Microsoft · Windows LSASS
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Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Dateisystemtreiber NTFS von Windows erlaubt es einem lokalen Angreifer mit niedrigen Berechtigungen, auf SYSTEM-Ebene aufzusteigen. Der Angreifer benötigt einen bestehenden Zugriff auf das Gerät, etwa über eine durch Phishing kompromittierte Benutzersitzung oder Schadsoftware, daher besteht das Risiko vor allem nach einer Kompromittierung. Der CVSS-Wert beträgt 7.8 (hoch), und Microsoft stuft die technischen Auswirkungen als vollständig ein.
Microsoft · Windows 10 Version 1607
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Microsoft Windows Raw Image Extension enthält einen heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122), der eine Remote Code Execution ermöglicht. Die Erweiterung ist ein Windows-Codec, der RAW-Kamerabilddateien in Programmen wie Explorer und Fotos dekodiert. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann die Lücke ausnutzen, indem er ein Opfer dazu bringt, eine präparierte RAW-Datei zu öffnen oder in der Vorschau anzuzeigen, wozu eine Benutzerinteraktion nötig ist. Microsoft stuft die Schwachstelle mit CVSS 8.8 als kritisch ein.
Microsoft · Windows Raw Image Extension
Die Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten in Microsoft Windows Media Foundation erlaubt einem lokal berechtigten Angreifer eine Rechteausweitung. Für die Ausnutzung sind lokaler Zugriff und niedrige Berechtigungen nötig, eine Benutzerinteraktion ist nicht erforderlich. Gelingt die Ausnutzung, hat dies hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des betroffenen Systems.
Microsoft · Windows Media Foundation
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Ein Out-of-Bounds-Read im Windows Graphics Kernel von Windows 10 Version 1607 erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erhöhen. Der Angreifer benötigt lokalen Zugriff und niedrige Berechtigungen, etwa eine bestehende Benutzersitzung, und es ist keine Benutzerinteraktion nötig. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 7.8 (hoch), und eine aktive Ausnutzung ist nicht bekannt. Laut der Release-Health-Seite von Microsoft hat diese Version das Ende der Updates erreicht, weshalb die Verfügbarkeit weiterer Sicherheitsupdates bestätigt werden muss.
Microsoft · Windows 10 Version 1607
Ein Heap-based Buffer Overflow in der Serverrolle DNS Server von Windows ermöglicht einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code aus der Ferne auszuführen. Es ist keine Benutzerinteraktion erforderlich, und der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Server mit der Serverrolle DNS Server, die aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar sind, einschliesslich Domain Controller mit DNS, sind am stärksten gefährdet.
Microsoft · Windows DNS Server
Eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416) im Desktop Window Manager von Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erhöhen. Ein Angreifer benötigt ein gültiges Konto mit niedrigen Rechten oder einen bestehenden Zugriff auf das System, kann danach aber hohe Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit erzielen. Die Schwachstelle ist nicht direkt aus dem Internet erreichbar.
Microsoft · Windows 10 version 1809
Ein Heap-basierter Pufferüberlauf in Windows Media Player erlaubt einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code auszuführen. Der CVSS-3.1-Vektor (9.8, kritisch) verlangt keine Berechtigungen und keine Benutzerinteraktion. Microsoft stuft den maximalen Schweregrad als Important ein, und es ist kein öffentlicher Exploit-Code bekannt.
Microsoft · Windows Media Player
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