Windows 10 1607: Heap-basierter Pufferüberlauf in NTFS ermöglicht Rechteausweitung
Zusammenfassung
Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Dateisystemtreiber NTFS von Windows erlaubt es einem lokalen Angreifer mit niedrigen Berechtigungen, auf SYSTEM-Ebene aufzusteigen. Der Angreifer benötigt einen bestehenden Zugriff auf das Gerät, etwa über eine durch Phishing kompromittierte Benutzersitzung oder Schadsoftware, daher besteht das Risiko vor allem nach einer Kompromittierung. Der CVSS-Wert beträgt 7.8 (hoch), und Microsoft stuft die technischen Auswirkungen als vollständig ein.
Betroffen
- Windows 10 Version 1607 (Windows 10 Enterprise / IoT Enterprise 2016 LTSB), Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612 laut CNA-Eintrag
- Windows Server 2016, Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612 laut CNA-Eintrag
- Hinweis: Der Umfang für 32-Bit und die korrigierte Build-Nummer sollten auf MSRC verifiziert werden, da die Quellen voneinander abweichen
Behoben in
- Update veröffentlicht am 13. Oktober 2026 über das Microsoft Security Update Guide
- CNA-Eintrag: Build 10.0.14393.9612 oder neuer für Windows 10 Version 1607 (auf MSRC zu verifizieren)
Umgehung
Unbekannt.
- Keine von Microsoft dokumentierte Massnahme gefunden; die Installation des Updates ist die einzige bekannte Abhilfe.
Ausnutzung
- Kein öffentlicher Proof-of-Concept gefunden.
- Kein Eintrag im CISA-KEV-Katalog gefunden (nicht direkt geprüft).
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
- EPSS: 0.00318.
Unsere Empfehlung
- Alle Windows-10-1607- bzw. LTSB-2016-Geräte inventarisieren und auf jedem Gerät den Build 14393 bestätigen.
- Den Status des Updates vom Oktober 2026 und den korrigierten Build auf MSRC prüfen und betroffene Geräte patchen.
- Für Geräte, die nicht gepatcht werden können, Migration oder ESU planen und bis dahin die lokale Anmeldung und das Ausführen nicht vertrauenswürdigen Codes einschränken.
- Auf öffentliche Proof-of-Concepts oder KEV-Einträge achten.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – Windows NTFS
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126657, KB5126655, KB5126653, KB5127648, KB5126646, KB5127646
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-96217 msrc.microsoft.com
- Zero Day Initiative: October 2026 Security Update Review www.zerodayinitiative.com
- VulDB: CVE-2026-96217 vuldb.com
- Vulners: CVELIST:CVE-2026-96217 vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-96217 app.opencve.io
- Vulners VulnRichment: CVE-2026-96217 vulners.com
- 4sysops: Windows 10 Enterprise LTSB 2016 end of support and ESU 4sysops.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 01:01.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
