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CVE-Tracker

Microsoft Windows DNS Server: Remote Code Execution durch Heap-based Buffer Overflow

CVE-2026-96113Kritisch 9.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-based Buffer Overflow in der Serverrolle DNS Server von Windows ermöglicht einem nicht authentifizierten Angreifer, über das Netzwerk Code aus der Ferne auszuführen. Es ist keine Benutzerinteraktion erforderlich, und der CVSS-Basiswert beträgt 9.8 (kritisch). Server mit der Serverrolle DNS Server, die aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar sind, einschliesslich Domain Controller mit DNS, sind am stärksten gefährdet.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 (inklusive Server Core): Builds 10.0.14393.0 bis vor 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inklusive Server Core): Builds 10.0.17763.0 bis vor 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2012 (inklusive Server Core): Builds 6.2.9200.0 bis vor 6.2.9200.26434
  • Windows Server 2012 R2 (inklusive Server Core): Builds 6.3.9600.0 bis vor 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2022: Builds 10.0.20348.0 bis vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): Builds 10.0.26100.0 bis vor 10.0.26100.33650

Der NVD-Eintrag listet nur Windows 10 1607; die Daten der CNA listen die oben genannten Produkte.

Behoben in

  • Korrigierte Builds gemäss CNA-Daten: 10.0.14393.9612, 10.0.17763.9376, 6.2.9200.26434, 6.3.9600.23470, 10.0.20348.5761, 10.0.26100.33650
  • KB-Nummern gemäss Drittanbieter-Spiegeln: KB5126868 (14393.9612), KB5126655 (20348.5761), KB5126646 (26100.33650). KB-Nummern für die übrigen Builds sind unbekannt.
  • Alle Builds und KB-Nummern vor der Verteilung im MSRC Security Update Guide überprüfen.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein vom Hersteller veröffentlichter Workaround gefunden.

Ausnutzung

  • Microsoft-Reifegrad der Ausnutzung: Unproven (E:U).
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar ja, technische Auswirkung total.
  • VulDB: nicht in KEV gelistet.
  • Bei allgemeinen Suchen wurden kein öffentlicher Proof of Concept und keine Berichte über Ausnutzung gefunden. Dies ist kein bestätigtes Fehlen.

Unsere Empfehlung

  • Alle betroffenen Windows-DNS-Server jetzt patchen, zuerst Domain Controller und Server, die aus dem Internet erreichbar sind.
  • Alle Windows-DNS-Server und deren genaue Builds inventarisieren, inklusive Server-Core-Systemen.
  • Interne oder rekursive DNS-Server nicht direkt dem Internet aussetzen und den DNS-Zugriff auf die benötigten Clients beschränken.
  • DNS-Serverprotokolle und Abstürze überwachen.
  • Prüfen, ob Ihre Systeme noch im Herstellersupport sind, insbesondere Windows 10 1607.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Remotecodeausführung – Role: DNS Server
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126836, KB5126868, KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126835

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 30.10.2026 18:22.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.