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Windows Installer: Rechteerweiterung über Stack-based Buffer Overflow

CVE-2026-87711Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein Stack-based Buffer Overflow in Windows Installer erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte auf dem betroffenen Windows-System zu erweitern. Der Angriff erfordert lokalen Zugriff mit niedrigen Rechten und keine Benutzerinteraktion, weshalb das System nicht direkt aus dem Internet angreifbar ist. Relevant wird die Lücke vor allem, wenn ein Angreifer bereits Fuss gefasst hat, etwa über ein durch Phishing erbeutetes oder ein Konto mit niedrigen Rechten.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Builds unterhalb 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (Builds unterhalb 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (Builds unterhalb 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (Builds unterhalb 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (Builds unterhalb 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (Builds unterhalb 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (Builds unterhalb 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (Builds unterhalb 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (Builds unterhalb 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2012 (Builds unterhalb 6.2.9200.26434), inklusive Server Core
  • Windows Server 2012 R2 (Builds unterhalb 6.3.9600.23470), inklusive Server Core
  • Windows Server 2016 (Builds unterhalb 10.0.14393.9612)

Behoben in

  • Updates mit den oben genannten Builds, von Microsoft am 13. Oktober 2026 veröffentlicht, gemäss CNA-Eintrag.
  • Die KB-Nummern für Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 sind unbekannt und müssen in der MSRC-Tabelle bestätigt werden.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein Workaround oder keine Gegenmassnahme des Herstellers gefunden. Übergangsmassnahmen, basierend auf allgemeiner Praxis und nicht auf der Herstellermitteilung:

  • Lokale Anmeldung auf betroffenen Systemen auf notwendige Benutzer beschränken.
  • Installationsrechte für Standardbenutzer einschränken.

Ausnutzung

  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • Keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt.
  • CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
  • EPSS 0.0024 (sehr niedrig).

Unsere Empfehlung

  • Die Sicherheitsupdates vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-Systemen installieren, zuerst auf gemeinsam genutzten und älteren Geräten.
  • Vor dem Patchen die korrekte KB für Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 im MSRC Security Update Guide bestätigen.
  • Verbleibende Windows 10 Version 1607- und Server 2016-Systeme identifizieren, deren Supportstatus prüfen und nicht mehr unterstützte Systeme auf unterstützte Versionen migrieren.
  • Lokale Anmeldung und Installationsrechte für Standardbenutzer wo möglich einschränken.
  • Ungewöhnliche Rechteänderungen und neue lokale Administratorkonten überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Installer
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 01:33.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.