Microsoft Windows Management Services: Lokale Rechteerweiterung durch Use after Free
Zusammenfassung
Ein Use-after-Free-Fehler (CWE-416) in der Komponente Windows Management Services erlaubt einem lokalen Angreifer mit niedrigen Rechten, seine Berechtigungen auf dem betroffenen System zu erweitern. Der Angreifer benötigt dafür bereits einen Zugang zum Gerät, zum Beispiel durch Phishing, gestohlene Zugangsdaten oder ein lokales Benutzerkonto. Eine Ausnutzung ist nicht bekannt, und Microsoft stuft sie als eher unwahrscheinlich ein; das Problem ist vor allem auf Mehrbenutzersystemen und Terminalservern relevant.
Betroffen
- Windows 11 Version 23H2 vor 10.0.22631.7652
- Windows 11 Version 24H2 vor 10.0.26100.9711
- Windows 11 Version 25H2 vor 10.0.26200.9711
- Windows 11 Version 26H1 vor 10.0.28000.3231
- Windows 11 Version 26H2 vor 10.0.26300.9711
- Windows Server 2025 (inklusive Server Core) vor 10.0.26100.33650
Behoben in
- Sicherheitsupdates von Microsoft vom Oktober 2026 für die betroffenen Versionen (gemeldet als KB5126653 für Windows 11 23H2 und KB5126646 für Windows Server 2025; vor dem Rollout auf der MSRC-Seite prüfen)
Umgehung
Unbekannt.
Ausnutzung
- Öffentlich bekannt gemacht: Nein
- In freier Wildbahn ausgenutzt: Nein
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit durch Microsoft: Exploitation Less Likely
- Zum Zeitpunkt der Recherche nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt
- EPSS: 0.00245
Unsere Empfehlung
- Die Sicherheitsupdates vom Oktober 2026 im regulären Patch-Zyklus auf allen betroffenen Windows 11- und Windows Server 2025-Systemen installieren; Mehrbenutzergeräte, RDP- und Terminalserver zuerst.
- Die Windows-Builds anhand der obigen Liste der betroffenen Versionen prüfen.
- Lokale Anmeldung einschränken und lokale Administratorkonten begrenzen, um das Risiko eines Zugangs zu verringern.
- Auf unerwartete Änderungen der Berechtigungen achten und den MSRC-Eintrag sowie den CISA-KEV-Katalog auf Änderungen prüfen.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Response Center: CVE-2026-87691 msrc.microsoft.com
- Vulners MS:CVE-2026-87691 vulners.com
- OpenCVE CVE-2026-87691 app.opencve.io
- Vulnrichment CVE-2026-87691 vulners.com
- Strix CVE-2026-87691 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 01:40.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
