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CVE-Tracker

Microsoft Windows Print Spooler: Lokale Rechteerweiterung über Use-after-free

CVE-2026-85933Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Windows Print Spooler Components enthält eine Use-after-free-Schwachstelle (CWE-416). Ein berechtigter lokaler Benutzer kann diese ausnutzen, um höhere Rechte bis hin zu SYSTEM zu erlangen. Mehrere Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server sind betroffen, darunter Windows 10 1607 und Windows Server 2016. Für den Angriff sind lokaler Zugriff und ein Konto mit niedrigen Rechten nötig; ein Angriff über das Netzwerk ist nicht möglich. Der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 7.8 (hoch).

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Builds unter 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (Builds unter 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Versionen 21H2 und 22H2 (Builds unter 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Versionen 23H2, 24H2, 25H2, 26H1 und 26H2 (genaue Builds siehe MSRC-Seite)
  • Windows Server 2012 und 2012 R2 (inklusive Server Core)
  • Windows Server 2016
  • Weitere Windows-Server-Versionen gemäss Microsoft-Angaben

Behoben in

  • Sicherheitsupdates von Microsoft vom 13. Oktober 2026. Installieren Sie das Update für Ihre Version gemäss MSRC-Advisory.
  • Windows 10 Version 1607: korrigierter Build 10.0.14393.9612 oder neuer. Die KB-Nummer ist unbekannt; prüfen Sie die MSRC-Seite.

Umgehung

Unbekannt. Microsoft hat keine Workaround veröffentlicht. Das Einspielen des Patches ist die Korrektur.

  • Härtungsoption (nicht vom Hersteller): Auf Systemen, die nicht drucken, den Dienst Print Spooler deaktivieren. Vorher testen, da dies den Druck auf Servern unterbrechen kann.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Ausnutzung none, automatisierbar no, technische Auswirkung total.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • Keine Berichte über Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
  • EPSS-Wert 0.00245 (etwa 0.2 Prozent Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung innert 30 Tagen).

Unsere Empfehlung

  • Erfassen Sie alle Windows-Systeme, besonders gemeinsam genutzte PCs, Terminal-/RDS-Server und Datei- und Druckserver, und prüfen Sie deren Build-Nummern.
  • Installieren Sie das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Systemen und starten Sie diese neu.
  • Prüfen Sie bei Windows 10 Version 1607 die MSRC-Seite für die KB-Nummer und Microsofts Lifecycle-Seite für das Supportende. Ist der Support beendet, planen Sie ein Upgrade.
  • Deaktivieren Sie nach Test den Print Spooler auf Systemen, die ihn nicht benötigen.
  • Überwachen Sie unerwartete Rechteänderungen und neue lokale Administratorkonten.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Print Spooler Components
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 01:43.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.