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Microsoft Windows Kernel: Use-after-free ermöglicht lokale Rechteerweiterung

CVE-2026-83913Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein Use-after-free-Fehler (CWE-416) im Windows-Kernel erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte bis auf SYSTEM zu erweitern. Ein Angreifer benötigt einen lokalen Zugang, etwa durch Schadsoftware oder eine Benutzersitzung nach einem Phishing-Angriff, sowie niedrige Berechtigungen. Eine erfolgreiche Ausnutzung gibt volle Kontrolle über das betroffene System, der Fehler kann jedoch nicht direkt aus dem Netzwerk ausgenutzt werden.

Betroffen

  • Windows 10 Version 21H2 (10.0.19044.0 bis < 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (10.0.19045.0 bis < 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (10.0.22631.0 bis < 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (10.0.26100.0 bis < 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (10.0.26200.0 bis < 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (10.0.28000.0 bis < 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (10.0.26300.0 bis < 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2022 (10.0.20348.0 bis < 10.0.20348.5761)
  • Windows Server 2025 und Server-Core-Installation (10.0.26100.0 bis < 10.0.26100.33650)

Behoben in

  • Korrigierte Builds gemäss CNA-Eintrag. Windows 10 21H2 ist ab 10.0.19044.7807 korrigiert (durch einen Drittanbieter-Aggregator bestätigt). Die übrigen korrigierten Builds widersprechen sich zwischen den Quellen, daher auf der MSRC-Seite prüfen.
  • Die Korrektur ist Teil des Windows-Sicherheitsupdates vom Oktober 2026.

Umgehung

Unbekannt. Der CVE-Eintrag nennt keinen Workaround. Die Installation des Sicherheitsupdates ist die Korrektur.

  • Nur optionale Härtung, keine Herstellerempfehlung: Exploit Protection für den Windows-Kernel aktivieren.

Ausnutzung

  • Keine Ausnutzung in freier Wildbahn bekannt. Die CISA-SSVC-Daten listen Ausnutzung als none und Automatisierbarkeit als no.
  • Kein öffentlicher Proof-of-Concept für diese CVE bestätigt.
  • Microsoft hat keine weiteren technischen Details veröffentlicht.

Unsere Empfehlung

  • Windows 10 21H2 und weitere betroffene Systeme im Updatezyklus vom Oktober 2026 patchen, zuerst Systeme mit mehreren Benutzern, Mehrbenutzer- und Remote-Desktop-Systeme.
  • Die genaue korrigierte Build-Version und die KB-Nummer je Windows-Edition auf der MSRC-Seite prüfen.
  • Prüfen, ob Windows 10 21H2 für Ihre Editionen (Enterprise/Education LTSC) noch Updates erhält, und Upgrades für nicht mehr unterstützte Systeme planen.
  • Lokale Anmelderechte einschränken und auf ungewöhnliche Prozessaktivität mit SYSTEM-Rechten überwachen.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Kernel
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653, KB5127646

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 02:36.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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