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Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf in Direct Composition ermöglicht Rechteausweitung

CVE-2026-83902Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf (CWE-122) in der Grafikkomponente Windows Direct Composition ermöglicht eine Rechteausweitung auf betroffenen Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Systemen. Ein Angreifer benötigt lokalen Zugriff sowie ein authentifiziertes Konto mit niedrigen Rechten oder bereits eine Codeausführung auf dem Gerät. Erfolgreich ausgenutzt, könnte der Angreifer höhere Rechte erlangen; der CVSS-3.1-Basiswert beträgt 7.8 (Hoch).

Betroffen

  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inklusive Server Core): Builds vor 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: Builds vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: Builds vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: Builds vor 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2 und 25H2, Windows 11 Version 26H2: Builds vor 10.0.26100.9711 / 10.0.26200.9711 / 10.0.26300.9711
  • Windows 11 Version 26H1: Builds vor 10.0.28000.3231
  • Windows Server 2022: Builds vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): Builds vor 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Installieren Sie das Windows-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 für Ihre Version (Microsoft Security Update Guide).
  • Die korrigierten Builds sind oben unter 'betroffen' gemäss CVE-Eintrag aufgeführt. Vor dem Rollout mit dem MSRC-Advisory abgleichen.

Umgehung

Unbekannt.

Ausnutzung

  • Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn (CISA SSVC: Exploitation 'none').
  • CISA SSVC: nicht automatisierbar.
  • In den geprüften Quellen wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies ist kein Beweis, dass keiner existiert.
  • EPSS etwa 0.0036 (geringe Schätzung der Ausnutzungswahrscheinlichkeit).

Unsere Empfehlung

  • Spielen Sie das Windows-Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 im Rahmen des regulären Patch-Zyklus auf allen betroffenen Endgeräten und Servern ein.
  • Priorisieren Sie noch genutzte Windows-10-Version-1809- und Windows-Server-2019-Systeme und prüfen Sie deren Supportstatus.
  • Beschränken Sie lokale Anmeldungen und Benutzerrechte, da die Schwachstelle typischerweise als zweite Stufe nach Malware oder Phishing genutzt wird.
  • Überwachen Sie Endgeräte auf unerwartete Rechteänderungen und neue Prozesse mit SYSTEM-Rechten.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Direct Composition
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung wahrscheinlicher
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 02:37.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.