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Microsoft Windows Kernel: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht lokale Rechteerweiterung

CVE-2026-83882Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf im Windows Kernel betrifft mehrere Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen. Ein berechtigter lokaler Angreifer mit niedrigen Rechten kann seine Privilegien erweitern. Der Angriff ist nicht direkt aus dem Internet erreichbar und setzt einen bestehenden Zugriff auf das System voraus, zum Beispiel durch Phishing oder ein gestohlenes Zugangsdaten-Set.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inklusive Server Core): Builds ab 10.0.17763.0 vor 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: Builds vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: Builds vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: Builds vor 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: Builds vor 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2: Builds vor 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: Builds vor 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: Builds vor 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2022: Builds vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): Builds vor 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Windows 10 1809 und Server 2019: 10.0.17763.9376 (KB5126651, später KB5134124)
  • Windows 10 21H2: 10.0.19044.7807
  • Windows 10 22H2: 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2: 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025: 10.0.26100.33650

Ein KB-Artikel, der diese CVE ausdrücklich als behoben auflistet, wurde nicht gefunden; die Build-Nummern stammen aus den NVD- und CNA-Daten.

Umgehung

Unbekannt. Keine vom Hersteller dokumentierte Workaround gefunden. Das Einspielen von Patches ist die erforderliche Behebung.

  • Bekanntes Problem mit KB5126651: Auf einigen lokalen Exchange-Servern traten nach dem Oktober-2026-Update Probleme mit der E-Mail-Zustellung auf; Microsoft dokumentiert dafür eine temporäre Registry-Massnahme.

Ausnutzung

  • Nicht bekannt, dass die Lücke aktiv ausgenutzt wird.
  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
  • Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • EPSS etwa 0.0038 (niedrig).

Unsere Empfehlung

  • Die neueste kumulative Aktualisierung für Ihre Windows-Version auf allen betroffenen Systemen installieren, zuerst auf Mehrbenutzersystemen sowie Terminal- und Fileservern.
  • Windows-10-1809-Systeme prüfen: Für diese Fix benötigen sie ESU oder LTSC.
  • Vor dem Patchen von Exchange-Servern die Microsoft-Seite zu bekannten Problemen für KB5126651 prüfen.
  • Lokale Konten und nicht vertrauenswürdige Software auf gemeinsam genutzten Systemen einschränken und auf Rechteerweiterungen überwachen.
  • Version und Patch-Details im MSRC-Advisory überprüfen, da dieses während der Recherche nicht abgerufen werden konnte.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Kernel
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 02:43.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.