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Microsoft Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht lokale Rechteerweiterung

CVE-2026-83863Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein heap-basierter Pufferüberlauf (CWE-122) in den Servicing Stack Updates von Windows ermöglicht einem berechtigten lokalen Angreifer eine Rechteerweiterung. Gemäss dem CNA-Eintrag sind Windows 10 in den Versionen 1607, 1809, 21H2 und 22H2, Windows 11 in den Versionen 23H2 bis 26H2 sowie Windows Server 2012, 2012 R2 und 2016 betroffen. Ein Angreifer benötigt lokalen Zugriff mit niedrigen Berechtigungen, zum Beispiel ein Standardbenutzerkonto oder Malware, die bereits auf dem System läuft, und es ist keine Benutzerinteraktion erforderlich. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann auf dem betroffenen Host zu einer vollständigen Kompromittierung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit führen.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (und Windows Server 2016): Builds unterhalb von 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809: Builds unterhalb von 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: Builds unterhalb von 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: Builds unterhalb von 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: Builds unterhalb von 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2 und 25H2: Builds unterhalb von 10.0.26100.9711 beziehungsweise 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: Builds unterhalb von 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: Builds unterhalb von 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2012 und 2012 R2: Builds unterhalb von 6.2.9200.26434 beziehungsweise 6.3.9600.23470

Behoben in

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016: 10.0.14393.9612 oder neuer
  • Andere Produkte: Die gefixten Builds sind im MSRC-Advisory aufgeführt; die CNA-Bereiche oben sind massgebend
  • Installieren Sie das aktuelle Servicing Stack Update und die aktuellen Windows-Sicherheitsupdates

Umgehung

Unbekannt.

  • Es wurde kein Workaround des Herstellers identifiziert.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Ausnutzung none, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
  • Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
  • EPSS unter 1 Prozent (Sekundärquelle).
  • Es wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies beweist nicht, dass keiner existiert.

Unsere Empfehlung

  • Erfassen Sie alle Windows-Systeme im Geltungsbereich, einschliesslich Windows 10 1607 und Server 2016, und vergleichen Sie deren Builds mit den betroffenen Bereichen.
  • Installieren Sie das Servicing Stack Update und die aktuellen monatlichen Windows-Sicherheitsupdates so bald wie möglich, ohne das reguläre Zyklusende abzuwarten.
  • Prüfen Sie das Supportende für Windows 10 1607 auf der Lifecycle-Seite von Microsoft; falls diese Systeme noch im Einsatz sind, planen Sie Ersatz oder Isolation.
  • Beschränken Sie die lokale Anmeldung und die Rechte von Standardbenutzern und überwachen Sie unerwartete Prozesse mit SYSTEM-Rechten.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Servicing Stack Updates
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 02:46.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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