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Windows GDI: Denial of Service durch Stack-Pufferüberlauf

CVE-2026-83860Hoch 7.5

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Zusammenfassung

Windows GDI, die Graphics Device Interface, die Windows für das 2D-Rendering verwendet, enthält einen Stack-Pufferüberlauf (CWE-121). Die Schwachstelle betrifft mehrere unterstützte Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server, darunter Windows 10 1607, Windows Server 2016 und Windows Server 2012 R2. Ein nicht authentifizierter Angreifer im Netzwerk kann betroffene Systeme ohne Benutzerinteraktion zum Absturz bringen oder blockieren. Gemäss CNA-Bewertung beschränkt sich die Auswirkung auf die Verfügbarkeit; Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612)
  • Windows 10 Version 1809 (Builds 10.0.17763.0 bis unter 10.0.17763.9376)
  • Windows 10 Version 21H2 (Builds 10.0.19044.0 bis unter 10.0.19044.7807)
  • Windows 10 Version 22H2 (Builds 10.0.19045.0 bis unter 10.0.19045.7807)
  • Windows 11 Version 23H2 (Builds 10.0.22631.0 bis unter 10.0.22631.7652)
  • Windows 11 Version 24H2 (Builds 10.0.26100.0 bis unter 10.0.26100.9711)
  • Windows 11 Version 25H2 (Builds 10.0.26200.0 bis unter 10.0.26200.9711)
  • Windows 11 Version 26H1 (Builds 10.0.28000.0 bis unter 10.0.28000.3231)
  • Windows 11 Version 26H2 (Builds 10.0.26300.0 bis unter 10.0.26300.9711)
  • Windows Server 2012 und Server-Core-Installation (Builds 6.2.9200.0 bis unter 6.2.9200.26434)
  • Windows Server 2012 R2 und Server-Core-Installation (Builds 6.3.9600.0 bis unter 6.3.9600.23470)
  • Windows Server 2016 (Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612)

Behoben in

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016: 10.0.14393.9612 oder neuer (KB-Nummer unbekannt)
  • Windows 10 Version 1809: 10.0.17763.9376 oder neuer
  • Windows 10 Version 21H2: 10.0.19044.7807 oder neuer
  • Windows 10 Version 22H2: 10.0.19045.7807 oder neuer
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.7652 oder neuer
  • Windows 11 Version 24H2: 10.0.26100.9711 oder neuer
  • Windows 11 Version 25H2: 10.0.26200.9711 oder neuer
  • Windows 11 Version 26H1: 10.0.28000.3231 oder neuer
  • Windows 11 Version 26H2: 10.0.26300.9711 oder neuer
  • Windows Server 2012: 6.2.9200.26434 oder neuer
  • Windows Server 2012 R2: 6.3.9600.23470 oder neuer
  • Die Korrekturen sind Teil der Oktober-2026-Cumulative-Updates. Die genauen KB-Nummern sind im MSRC Security Update Guide zu prüfen, insbesondere für Windows 10 Version 1607.

Umgehung

Unbekannt. In den verfügbaren Quellen wurde keine Workaround oder Massnahme gefunden.

Ausnutzung

  • Eine Ausnutzung in freier Wildbahn ist nicht bekannt. Die CISA-SSVC-Bewertung führt die Ausnutzung als none auf.
  • Die CISA-SSVC-Bewertung stuft die Schwachstelle als automatisierbar ein.
  • Bei den durchgeführten Recherchen wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • EPSS-Wert: 0.01273.

Unsere Empfehlung

  • Installieren Sie die Sicherheitsupdates vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-Systemen, zuerst auf Windows 10 1607, 1809 und Windows Server 2016 und 2019.
  • Prüfen Sie, ob Windows 10 Version 1607 in Ihrer Umgebung noch Sicherheitsupdates erhält oder ob Extended Security Updates gelten.
  • Identifizieren Sie Systeme, die aus nicht vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar sind, und priorisieren Sie diese.
  • Überwachen Sie Windows-Systeme auf Abstürze oder Blockaden sowie auf neue Exploit-Meldungen.
  • Prüfen Sie die betroffenen Builds und KB-Nummern im MSRC Security Update Guide vor der Verteilung.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Dienstverweigerung (DoS) – Windows GDI
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 18:43.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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