IT SBIT Services
Schneeberger
DEEN
CVE-Tracker

Windows 10 Version 1607: Rechteerweiterung über Heap-basierten Pufferüberlauf

CVE-2026-83847Hoch 7.8

← Alle Schwachstellen

Zusammenfassung

Windows 10 Version 1607 (und Windows Server 2016, das dieselbe Build-Nummer 14393 verwendet) enthält in der Komponente Microsoft Account einen Heap-basierten Pufferüberlauf. Ein berechtigter lokaler Benutzer mit niedrigen Rechten kann diese Schwachstelle ausnutzen, um seine Rechte zu erweitern. Laut CVSS-Vektor (AV:L) ist keine Ausnutzung über das Netzwerk vorgesehen, und die Funktion der betroffenen Komponente ist in den Quellen nicht dokumentiert. Version 1607 ist nicht mehr im Support, daher ist das Oktober-2026-Update der letzte Sicherheitsfix für diese Systeme.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 (Enterprise LTSB 2016): Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2016: Builds 10.0.14393.0 bis unter 10.0.14393.9612

Behoben in

  • Build 10.0.14393.9612 oder neuer, verfügbar mit dem Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 KB5126868 (im MSRC-Advisory überprüfen)

Umgehung

  • Unbekannt. In den Quellen wurde keine Workaround oder Schutzmassnahme gefunden.

Ausnutzung

  • Microsoft hat die Schwachstelle nicht öffentlich bekanntgegeben (Publicly disclosed: No).
  • Ausnutzung in freier Wildbahn: unbekannt. Es wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
  • EPSS-Wert: 0.00348 (niedrig).

Unsere Empfehlung

  • Alle Systeme mit Windows 10 1607 und Windows Server 2016 identifizieren und deren Build-Nummern prüfen.
  • Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 (Build 10.0.14393.9612 oder neuer) auf allen Systemen installieren, die noch gepatcht werden können.
  • Den Ersatz der 1607-Geräte planen, zum Beispiel durch Windows 11 Enterprise LTSC 2024, oder einen dokumentierten Entscheid zu Extended Security Updates mit Microsoft oder einem Cloud Solution Provider treffen.
  • Lokale Benutzerkonten einschränken und Endgeräte auf Anzeichen einer Rechteerweiterung überwachen.
  • Vor dem Rollout auf lokalen Exchange-Servern das von Microsoft aufgeführte bekannte Problem mit OWA-Anmeldung und dem Versand von E-Mails prüfen.
  • Priorität: mittel für unterstützte Windows-Versionen; hoch für verbleibende 1607-Geräte, die keine Sicherheitsupdates mehr erhalten.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Microsoft Account
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5127648, KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 02:51.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.