Microsoft Windows Search: Heap-based Buffer Overflow ermöglicht lokale Rechteerweiterung
Zusammenfassung
Ein Heap-based Buffer Overflow in der Microsoft Windows Search Component erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer, seine Rechte zu erweitern. Der CNA-Eintrag führt mehrere Windows-10-, Windows-11- und Windows-Server-Versionen als betroffen auf, darunter Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016. Ein Angreifer benötigt ein lokales Konto mit niedrigen Rechten und könnte SYSTEM-Rechte erlangen, mit hohen Auswirkungen auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Die CISA-SSVC-Daten führen die Ausnutzung als none und die Schwachstelle als nicht automatisierbar auf.
Betroffen
- Windows 10 Version 1607: 10.0.14393.0 vor 10.0.14393.9612
- Windows Server 2016: 10.0.14393.0 vor 10.0.14393.9612
- Weitere Versionen von Windows 10, Windows 11 und Windows Server sind im CNA-Eintrag und im MSRC-Advisory aufgeführt.
Behoben in
- Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016: Build 10.0.14393.9612 oder neuer
- Das von Microsoft veröffentlichte Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 installieren und den Build anhand der MSRC-Tabelle überprüfen.
- Das System oder den Dienst WSearch nach der Installation neu starten.
Umgehung
Abgesehen von der Installation des Updates ist keine Gegenmassnahme bekannt.
Ausnutzung
- In den Quellen wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept und keine Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden; als unbekannt behandeln.
- Nicht in CISA KEV aufgeführt.
- CISA SSVC: Ausnutzung none, nicht automatisierbar, technische Auswirkung total.
- EPSS: 0.00353 (laut Vulners).
Unsere Empfehlung
- Windows-10-1607- und Windows-Server-2016-Systeme identifizieren und prüfen, ob sie noch im Einsatz sind.
- Das Sicherheitsupdate mit Build 10.0.14393.9612 oder neuer installieren und auf der MSRC-Seite verifizieren.
- Betroffene Systeme nach dem Patchen neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.
- Den Supportstatus von Windows 10 1607 auf der Lifecycle-Seite von Microsoft prüfen und die Ersetzung nicht unterstützter Systeme planen.
- Lokale Konten einschränken und auf verdächtige Rechteerweiterungen auf Benutzer-PCs und Servern achten.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – Microsoft Windows Search Component
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide (CVE-2026-83829) msrc.microsoft.com
- OpenCVE: CVE-2026-83829 app.opencve.io
- Vulners NVD mirror: CVE-2026-83829 vulners.com
- Strix: CVE-2026-83829 www.strix.ai
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 02:56.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
