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Microsoft Windows Device Install Service: Rechteausweitung durch falsche Autorisierung

CVE-2026-83792Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Eine falsche Autorisierung im Windows Device Install Service erlaubt es einem lokalen Benutzer mit niedrigen Rechten, seine Rechte auf dem betroffenen System zu erweitern. Ein Angreifer benötigt dafür bereits einen lokalen Zugang oder einen Fuss in der Tür, etwa durch Phishing oder ein kompromittiertes Benutzerkonto. Das Risiko ist auf gemeinsam genutzten Arbeitsstationen, Terminalservern und Mehrbenutzersystemen am höchsten.

Betroffen

  • Windows 10 Version 21H2: 10.0.19044.0 bis vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: 10.0.19045.0 bis vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: 10.0.22631.0 bis vor 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: 10.0.26100.0 bis vor 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2: 10.0.26200.0 bis vor 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: 10.0.28000.0 bis vor 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: 10.0.26300.0 bis vor 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2022: 10.0.20348.0 bis vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025 (inklusive Server Core): 10.0.26100.0 bis vor 10.0.26100.33650

Behoben in

  • Installieren Sie das aktuelle Microsoft-Windows-Sicherheitsupdate für Ihre Version (die genauen KB-Nummern finden Sie im MSRC-Advisory).
  • Windows 10 Version 21H2: Build 10.0.19044.7807 oder neuer
  • Windows 10 Version 22H2: Build 10.0.19045.7807 oder neuer
  • Windows 11 Version 23H2: Build 10.0.22631.7652 oder neuer
  • Windows 11 Version 24H2: Build 10.0.26100.9711 oder neuer
  • Windows 11 Version 25H2: Build 10.0.26200.9711 oder neuer
  • Windows 11 Version 26H1: Build 10.0.28000.3231 oder neuer
  • Windows 11 Version 26H2: Build 10.0.26300.9711 oder neuer
  • Windows Server 2022: Build 10.0.20348.5761 oder neuer
  • Windows Server 2025: Build 10.0.26100.33650 oder neuer

Umgehung

Unbekannt. Es wurde keine Workaround-Massnahme des Herstellers identifiziert. Ein allgemeiner Vorschlag aus Drittquellen ist, die Berechtigungen für Gerätinstallationsvorgänge nach dem Least-Privilege-Prinzip zu prüfen und durchzusetzen.

Ausnutzung

  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
  • Es wurde kein öffentlicher Proof-of-Concept speziell für diese CVE gefunden; dies beweist jedoch nicht, dass keiner existiert.
  • Eine Schätzung des Marktpreises existiert, sie ist aber kein Nachweis einer aktiven Ausnutzung.

Unsere Empfehlung

  • Patchen Sie betroffene Windows-Systeme mit dem Sicherheitsupdate vom Oktober 2026, mit Priorität auf gemeinsam genutzte Arbeitsstationen, Terminalserver sowie Windows Server 2022 und 2025.
  • Prüfen Sie die genauen KB-Nummern und Builds im MSRC-Advisory vor der Verteilung.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Windows-10-21H2-Systeme gemäss der Lifecycle-Policy von Microsoft noch Sicherheitsupdates erhalten.
  • Beschränken Sie lokale Anmeldungen auf Mehrbenutzersystemen und überwachen Sie ungewöhnliche Rechteänderungen bis zum Patch.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Device Install Service
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653, KB5127646

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 02:58.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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