Microsoft Windows 10: Heap-basierter Pufferüberlauf in Windows Error Reporting
Zusammenfassung
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der Komponente Windows Error Reporting von Windows 10 Version 1607 sowie weiteren aufgelisteten Windows- und Windows-Server-Versionen erlaubt die Ausführung von Code. Ein Angreifer benötigt lokalen Zugriff mit niedrigen Rechten, beispielsweise über ein kompromittiertes Benutzerkonto. Ein erfolgreicher Angriff würde die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Systems betreffen.
Betroffen
- Windows 10 Version 1607 (10.0.14393.0 bis vor 10.0.14393.9612)
- Windows 10 Version 1809, 21H2, 22H2
- Windows 11 Versionen 23H2, 24H2, 25H2, 26H1, 26H2
- Windows Server 2012, 2012 R2 und 2016
Alle Builds gemäss CNA-Eintrag; auf MSRC prüfen.
Behoben in
- Windows 10 Version 1607: 10.0.14393.9612 gemäss CNA-Eintrag. Ein verwandtes Microsoft-Advisory (CVE-2026-69354) nennt 10.0.14393.9512 für x64-Systeme. Die korrekte Fix-Build-Nummer auf der MSRC-Seite bestätigen, bevor ein Zielstand festgelegt wird.
- Weitere aufgelistete Versionen: Fix-Builds auf der MSRC-Seite nachschlagen.
Umgehung
Unbekannt. Es wurde kein vom Hersteller veröffentlichter Workaround gefunden. Das Sicherheitsupdate einspielen.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn gefunden.
- CISA SSVC: Exploitation none, Automatable no, Technical Impact total.
- EPSS about 0.3% (gemäss gespiegelten Daten).
- Kein öffentlicher Proof of Concept gefunden; dies schliesst einen solchen nicht aus.
Unsere Empfehlung
- Alle Systeme mit Windows 10 Version 1607 sowie Windows Server 2012, 2012 R2 und 2016 inventarisieren.
- Das Sicherheitsupdate vom 13. Oktober 2026 installieren und die Build-Nummer auf der MSRC-Seite prüfen.
- Systeme mit vielen Benutzern oder sensiblen Daten priorisieren.
- Auf ungewöhnliche lokale Prozesse und Versuche zur Rechteerweiterung achten.
- Falls 1607 nicht mehr unterstützt wird, eine Migration planen (Lebenszyklus auf den Microsoft-Seiten prüfen).
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Remotecodeausführung – Windows Error Reporting
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung unwahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126835, KB5126836, KB5126868, KB5126651, KB5126657, KB5126655
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- Microsoft Security Update Guide: CVE-2026-83758 msrc.microsoft.com
- CVE record mirror (CVELIST, Vulners) vulners.com
- OpenCVE: CVE-2026-83758 app.opencve.io
- Strix: CVE-2026-83758 www.strix.ai
- Rapid7 mirror (Vulners): CVE-2026-83758 vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 03:07.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
