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CVE-Tracker

AD FS: Denial of Service durch unkontrollierte Ressourcenzuteilung

CVE-2026-83645Hoch 7.5

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Zusammenfassung

Active Directory Federation Services (AD FS), eine Serverrolle von Windows Server für Identitätsföderation und Single Sign-on, teilt Ressourcen ohne Limits oder Drosselung zu. Ein nicht authentifizierter Angreifer mit Netzwerkzugriff kann diese Ressourcen erschöpfen und den Dienst unverfügbar machen. Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen, doch ein Ausfall blockiert SSO für abhängige Anwendungen. Das Risiko ist am höchsten, wenn AD FS einen internetseitig erreichbaren Endpunkt hat.

Betroffen

  • Windows Server 2012 und 2012 R2 (inklusive Server Core), vor 6.2.9200.26434 bzw. 6.3.9600.23470
  • Windows Server 2016 und Windows 10 1607, vor 10.0.14393.9612
  • Windows Server 2019 und Windows 10 1809, vor 10.0.17763.9376
  • Windows Server 2022, vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025, vor 10.0.26100.33650
  • Hinweis: Die Windows-10-Einträge sind für eine Serverrolle ungewöhnlich und sollten im MSRC-Advisory überprüft werden.

Behoben in

  • Auf die oben genannten Builds oder neuere aktualisieren, wie von Microsoft im Patch Day vom Oktober 2026 veröffentlicht.
  • Kumulative Updates laut Drittquellen: KB5126646 (Server 2025), KB5126651 (Windows 10 1809 / Server 2019), KB5126836 (Server 2012 R2). Für Windows 10 1607 / Server 2016 ist kein KB bestätigt.
  • Build- und KB-Nummern stammen von Drittquellen; vor dem Einsatz auf MSRC überprüfen.

Umgehung

Unbekannt. Es wurde kein von Microsoft veröffentlichter Workaround identifiziert.

  • AD-FS-Ereignisprotokolle und Leistungsindikatoren auf Ressourcenerschöpfung überwachen.
  • Bei internetseitig erreichbarem AD FS die Exposition über Reverse Proxy oder Firewall einschränken (allgemeine Massnahme, nicht spezifisch für diese CVE).

Ausnutzung

  • Zum Zeitpunkt der Recherche sind keine öffentlichen Proof-of-Concept-Exploits oder Ausnutzungen in freier Wildbahn bekannt.
  • CISA SSVC: Exploitation none, Automatable yes, Technical Impact partial.
  • Nicht im CISA-KEV-Katalog aufgeführt.
  • EPSS ca. 1,1 Prozent.

Unsere Empfehlung

  • Prüfen, ob die AD-FS-Farm einen öffentlichen Endpunkt hat.
  • In das nächste Wartungsfenster einplanen; Build-Nummern zuvor auf MSRC verifizieren.
  • Nach dem Patchen prüfen, ob AD FS reaktionsfähig bleibt, und Ereignisprotokolle auf Ressourcenerschöpfung überwachen.
  • Priorität: hoch bei internetseitig erreichbarem AD FS, gering bis mittel bei rein internem AD FS oder Cloud-Identität.

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Dienstverweigerung (DoS) – Active Directory Federation Services (AD FS)
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung unwahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126646, KB5126868, KB5126835, KB5126836

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 18:52.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

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