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Windows Sensor Data Service: Heap-basierter Pufferüberlauf ermöglicht Rechteerweiterung

CVE-2026-83639Hoch 7.8

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Zusammenfassung

Ein Heap-basierter Pufferüberlauf im Windows Sensor Data Service erlaubt einem berechtigten lokalen Benutzer, seine Rechte zu erweitern. Der Angriff setzt lokalen Zugriff und ein Konto mit niedrigen Rechten voraus; der CVSS-Basiswert liegt bei 7.8 (HOCH). Systeme mit gemeinsam genutzten Anmeldungen, Terminalservern oder RDP-Zugriff sind am stärksten gefährdet.

Betroffen

  • Windows 10 Version 1607 und Windows Server 2016 (inklusive Server Core): Builds vor 10.0.14393.9612
  • Windows 10 Version 1809 und Windows Server 2019 (inklusive Server Core): Builds vor 10.0.17763.9376
  • Windows 10 Version 21H2: Builds vor 10.0.19044.7807
  • Windows 10 Version 22H2: Builds vor 10.0.19045.7807
  • Windows 11 Version 23H2: Builds vor 10.0.22631.7652
  • Windows 11 Version 24H2: Builds vor 10.0.26100.9711
  • Windows 11 Version 25H2: Builds vor 10.0.26200.9711
  • Windows 11 Version 26H1: Builds vor 10.0.28000.3231
  • Windows 11 Version 26H2: Builds vor 10.0.26300.9711
  • Windows Server 2022: Builds vor 10.0.20348.5761
  • Windows Server 2025: nicht im CNA-Eintrag aufgeführt; auf MSRC überprüfen

Behoben in

  • Sicherheitsupdate von Microsoft für Oktober 2026 installieren (Build-Nummern wie unter betroffene Versionen aufgeführt oder neuer)
  • KB-Nummern pro Build: auf MSRC prüfen; Drittquellen nennen KB5126651 (Windows 10 1809 / Server 2019) und KB5126646 (Server 2025), nicht gegen MSRC verifiziert

Umgehung

Unbekannt. Kein vom Hersteller dokumentierter Workaround gefunden; das Einspielen des Patches ist die empfohlene Massnahme.

Ausnutzung

  • CISA-SSVC-Bewertung: Ausnutzung keine, nicht automatisierbar, totale technische Auswirkung
  • Drittquellen widersprechen sich: ein Aggregator kennzeichnet die Lücke als bekannt ausgenutzt, ThreatForesight stuft die Exploit-Reife als nicht nachgewiesen ein
  • EPSS etwa 0.3 % (Drittquelle)
  • Kein CISA-KEV-Eintrag und kein öffentlicher Proof of Concept in den geprüften Quellen bestätigt

Unsere Empfehlung

  • Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 auf allen betroffenen Windows-Systemen installieren; Priorität haben gemeinsam genutzte Geräte, Terminalserver und RDP-Hosts
  • Patchstand von Windows 10 1607 und Server 2016 zuerst prüfen, da diese Systeme alt sind und noch im Einsatz sein können
  • Vor dem Rollout die exakten Build- und KB-Nummern im MSRC-Advisory prüfen
  • Auf verdächtige Rechteerweiterungen und neue lokale Konten achten; CISA-KEV-Status überprüfen

Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)

Schweregrad (Microsoft)
Hoch
Auswirkung
Rechteausweitung – Windows Sensor Data Service
Stand am Patch Tuesday
Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
Einschätzung der Ausnutzbarkeit
Ausnutzung weniger wahrscheinlich
Produktfamilie
Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
Updates (KB)
KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653

Eintrag im Microsoft Security Update Guide

Öffentliche Exploits

In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.

Quellen der Recherche

Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 03:28.

Referenzen der NVD (1)

Quellen

Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:

Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.

Betroffen? Wir helfen.

Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.