Microsoft Windows: Heap-basierter Pufferüberlauf in HID Parser Library
Zusammenfassung
Ein heap-basierter Pufferüberlauf in der Windows HID Parser Library erlaubt einem berechtigten lokalen Angreifer eine Rechteausweitung. Der Angreifer benötigt ein Konto mit niedrigen Rechten auf dem betroffenen Gerät, daher handelt es sich um einen Schritt zur Rechteausweitung und nicht um einen Einstiegspunkt aus dem Netzwerk. Microsoft stuft die Schwachstelle als wichtig ein (CVSS-3.1-Basiswert 7.8), und laut CISA-SSVC-Daten ist keine Ausnutzung bekannt.
Betroffen
- Windows 10 Version 1809 (x64 und 32-Bit), vor 10.0.17763.9376
- Windows Server 2019 und Server 2019 (Server Core), vor 10.0.17763.9376
- Windows 10 Version 21H2, vor 10.0.19044.7807
- Windows 10 Version 22H2, vor 10.0.19045.7807
- Windows 11 Version 23H2, vor 10.0.22631.7652
- Windows 11 Version 24H2, vor 10.0.26100.9711
- Windows 11 Version 25H2, vor 10.0.26200.9711
- Windows 11 Version 26H1, vor 10.0.28000.3231
- Windows 11 Version 26H2, vor 10.0.26300.9711
- Windows Server 2022, vor 10.0.20348.5761
- Windows Server 2025 und Server 2025 (Server Core), vor 10.0.26100.33650
Behoben in
- Das Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 für jeden betroffenen Zweig installieren (massgebend ist das Advisory von Microsoft).
- Windows 10 1809 / Server 2019: Build 10.0.17763.9376 oder neuer, laut Drittanbieter-Spiegeln; vor dem Rollout auf der MSRC-Seite prüfen.
- Andere Zweige: Build-Nummern gemäss Affected.
Umgehung
Unbekannt.
Ausnutzung
- Keine Hinweise auf Ausnutzung in freier Wildbahn.
- CISA SSVC: Ausnutzung keine, automatisierbar nein, technische Auswirkung total.
- Microsoft-Temporalvektor E:U (Reifegrad des Exploit-Codes unbewiesen).
- EPSS liegt bei etwa 0.0037. In unserer Recherche wurde kein öffentlicher Proof of Concept gefunden.
Unsere Empfehlung
- Betroffene Windows-Systeme im Update-Zyklus vom Oktober 2026 patchen, zuerst Mehrbenutzersysteme, Terminalserver und Kioske.
- Nach dem Patchen die installierte Build-Nummer auf jedem Host prüfen.
- Supportstatus der Windows-10-1809-Hosts prüfen; Consumer- und ältere Editionen sind nicht mehr unterstützt.
- Lokale Konten einschränken und nicht vertrauenswürdige USB-Geräte nach Möglichkeit sperren.
- Gemäss den aktuellen Daten ist keine Notfallmassnahme nötig.
Angaben von Microsoft (Patch Tuesday Oktober 2026)
- Schweregrad (Microsoft)
- Hoch
- Auswirkung
- Rechteausweitung – HID Parser Library
- Stand am Patch Tuesday
- Weder ausgenutzt noch öffentlich bekannt
- Einschätzung der Ausnutzbarkeit
- Ausnutzung weniger wahrscheinlich
- Produktfamilie
- Windows, Windows ESU (erweiterte Sicherheitsupdates)
- Updates (KB)
- KB5126651, KB5126655, KB5126657, KB5126646, KB5127648, KB5126653
Öffentliche Exploits
In PoC-in-GitHub, Metasploit und Exploit-DB ist für diese CVE nichts verzeichnet.
Quellen der Recherche
- MSRC Security Update Guide: CVE-2026-83569 msrc.microsoft.com
- NVD entry via Vulners vulners.com
- OpenCVE record CVE-2026-83569 app.opencve.io
- Microsoft advisory mirror via Vulners vulners.com
Recherchiert und auf Deutsch und Englisch aufbereitet von einer KI (Claude von Anthropic) auf Basis von NVD, CISA, EPSS und den genannten Quellen. Massgebend sind die Angaben des Herstellers. Recherche vom 02.11.2026 03:38.
Referenzen der NVD (1)
Quellen
Der Tracker verbindet offizielle, frei nutzbare Datenquellen – laufend aktualisiert:
- NVD (NIST) – CVE, Bewertung (CVSS), betroffene Produkte
- CISA KEV – von der CISA bestätigt aktiv ausgenutzte Lücken
- CISA Vulnrichment – Einschätzung der CISA (SSVC) im offiziellen CVE-Eintrag
- FIRST EPSS – Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung
- Microsoft MSRC – Patch Tuesday: Lücken, Schweregrad, Updates
- PoC-in-GitHub – öffentliche Proof-of-Concept-Repositories
- Metasploit (Rapid7) – Module des Metasploit Framework
- Exploit-DB (OffSec) – Archiv öffentlicher Exploits (nur Verweise)
- Patch-Tage: offizielle Seiten der Hersteller (je Hersteller verlinkt) (Patch-Tage der Hersteller)
Dieses Angebot nutzt Daten der NVD-API, ist aber von der NVD weder unterstützt noch zertifiziert. EPSS-Daten © FIRST.org.
Betroffen? Wir helfen.
Wir prüfen, ob Ihre Systeme betroffen sind, spielen Updates ein und schliessen die Lücke – auf Wunsch auch laufend mit dem System Health Checker.
